Die Vereinigung ‚Canarias 1500 km de Costa‘ hat am Sonntag vor den Gefahren beim Baden auf den Kanarischen Inseln gewarnt. Nach einem tragischen Wochenende mit zwei Todesfällen und mehreren Rettungseinsätzen an den Küsten von Gran Canaria, Teneriffa und Fuerteventura rief die Organisation dazu auf, besonders vorsichtig und verantwortungsbewusst zu handeln.
Der erste Vorfall ereignete sich an der Playa de Las Canteras in Las Palmas de Gran Canaria. Dort wurde ein 80-jähriger Mann bewusstlos aus dem Wasser gezogen. Trotz sofortiger Reanimationsversuche durch die Rettungskräfte der spanischen Rotkreuz und des kanarischen Notfalldienstes konnte sein Leben nicht mehr gerettet werden.
Mehrere Badeunfälle auf Teneriffa und Gran Canaria
Wenig später kam es an der Playa del Bobo in Adeje auf Teneriffa zu einem weiteren tödlichen Badeunfall. Ein etwa 70-jähriger Mann wurde ebenfalls in kritischem Zustand aus dem Meer geborgen. Die Helfer des kanarischen Notfalldienstes und des örtlichen Gesundheitszentrums konnten nur noch seinen Tod feststellen.
Ein weiterer schwerer Zwischenfall ereignete sich an der Playa de La Laja auf Gran Canaria. Dort retteten Einsatzkräfte einen 13-jährigen Jungen mit schweren Anzeichen von Ertrinken. Er wurde per Rettungswagen in das Universitätskinderkrankenhaus von Gran Canaria gebracht.
Rettungseinsätze auf Fuerteventura und weiteren Stränden
Auch an der Playa de Jover in La Laguna auf Teneriffa mussten die Rettungskräfte eingreifen. Ein Hubschrauber des Notfall- und Rettungsdienstes GES holte zwei 18-jährige Jugendliche aus dem Wasser. Beide erlitten nur leichte Verletzungen und wurden vor Ort versorgt.
In El Cotillo, La Oliva auf Fuerteventura, wurden zwei Männer aus dem Meer gerettet. Einer von ihnen zeigte mittelschwere Ertrinkungsanzeichen und kam ins Allgemeinkrankenhaus von Fuerteventura. Der zweite Mann erlitt eine Panikattacke und wurde am Strand behandelt.
Vereinigung fordert mehr Vorsicht an den Küsten der Kanaren
Die Vereinigung betonte erneut die Notwendigkeit, an den Stränden und Küstenbereichen besonders vorsichtig zu sein. Insbesondere Kinder und ältere Menschen gelten als besonders gefährdet. Die Organisation rät, die Hinweise der Rettungsschwimmer und die Beschilderung an den Stränden zu beachten.










