Lanzarote spricht über verstärkte Küstenüberwachung zu Semana Santa, den Streit um die Arrieta-Passarelle und neue Impulse für soziale Dienste sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Küstenwache verstärkt Überwachung zu Semana Santa
Das Consorcio de Seguridad y Emergencias auf Lanzarote hat während der Karwoche einen Sonderdienst an der Küste eingerichtet. Der Einsatz lief an den Stränden La Garita in Arrieta und Flamingo in Playa Blanca. Täglich standen dort von 10.00 bis 18.00 Uhr Rettungswagen mit lebenswichtiger Ausstattung bereit. Präsident Francisco J. Aparicio erklärte, die Teams hätten eng mit Guardia Civil, lokalen Polizeikräften, Zivilschutz und weiteren Organisationen zusammengearbeitet. Zuvor hatten die Dienste nach ungünstigem Wetter mehr als hundert Menschen wegen riskanten Verhaltens gewarnt.
Compromiso por Haría erhöht Druck wegen Arrieta-Passarelle
Compromiso por Haría hat José Torres Stinga scharf kritisiert und klare Prioritäten verlangt. Die Partei forderte ihn auf, sich auf die Wiedereröffnung der Arrieta-Passarelle zu konzentrieren. Die Gruppierung wies Anschuldigungen gegen ihre Stadträte als falsch zurück und sprach von "alter und schmutziger" Politik. Sie erklärte, die Aussagen sollten ihre Oppositionsarbeit im Rathaus behindern, und behielt sich rechtliche Schritte vor. Zugleich verlangte sie von der Lokalregierung eine Erklärung, warum keine Maßnahmen zur Wiederherstellung des öffentlichen Raums geplant seien.
San Bartolomé stärkt Zentrum für familiäre Entlastung
San Bartolomé hat das zweijährige Bestehen seines Zentrums für familiäre Entlastung gefeiert. Seit der Eröffnung betreute die Einrichtung 63 Personen und bot spezialisierte Pflege sowie Begleitung. Bürgermeister Isidro Pérez sagte, der Betrieb habe die Notwendigkeit und den positiven Einfluss des Angebots belegt. Stadträtin Carmen Medina würdigte die professionelle, angepasste Betreuung für viele Familien. Der Stadtrat hob zudem die Alzheimer und Demenzvereinigung Lanzarote AFA hervor, die das Zentrum leitet, und verwies auf die Strategie, soziale Dienste weiter auszubauen.
Theaterwoche in San Bartolomé zieht über 4000 Besucher an
San Bartolomé hat die XVIII Semana Cultural del Teatro als Erfolg bewertet. Zwischen dem 10. und 29. März kamen mehr als 4000 Besucher zu neun Inszenierungen im städtischen Theater und an weiteren Orten. Das Programm reichte von zeitgenössischem Theater bis zu Familienshows, viele Aufführungen blieben kostenfrei mit Einladung zugänglich. Bürgermeister Isidro Pérez erklärte, die Resonanz habe die Reihe als festen Teil des Kulturlebens bestätigt. Kulturdezernentin Carmen Medina betonte die Rolle der Amateurgruppen und dankte Künstlern, Technikern und Publikum.
Yaiza eröffnet Semana Santa mit sakralem Konzert
Yaiza hat die Karwoche mit einem sakralen Konzert in der Kirche Nuestra Señora de Los Remedios eröffnet. Die Agrupación Vocal de Yaiza und die Banda Municipal traten gemeinsam vor Publikum auf. Rund 100 Künstler wirkten mit, die Agrupación Vocal stand unter der Leitung von Nuvi Tavío, die Banda Municipal unter Maestro Giovanni Noda. Die Kulturabteilung des Rathauses dankte dem von Pfarrer Yonathan Almeida initiierten Treffen. Kulturdezernent César Rijo rief dazu auf, die Kulturangebote in Yaiza weiter zu nutzen, die im April auch Literaturveranstaltungen umfassen sollten.





