Hunderte Freiwillige haben am Sonntag Strände auf Teneriffa besucht und den Meeresschutz aktiv unterstützt. Die Inselverwaltung organisierte "Reconéctate con la marea 2026" mit 15 parallelen Aktivitäten in mehreren Gemeinden – eingebettet in den Welt-Ozean-Tag. Ziel war es, das Bewusstsein für marine und küstennahe Ökosysteme zu schärfen und Schutz durch praktische Arbeit sowie Umweltbildung zu fördern.
Blanca Pérez: Breite Beteiligung als Zeichen für den Umweltschutz
Blanca Pérez wertete die breite Teilnahme als Zeichen von Hoffnung und Einsatz für den Erhalt der Umwelt. Es gehe nicht nur um Strandreinigungen oder das Befreien einer Schildkröte, sagte sie, sondern um eine emotionale und verantwortungsvolle Verbindung zum Meer. Die Aktion habe ein lebendiges und engagiertes Teneriffa gezeigt, in dem Küstenschutz als gemeinsame Verantwortung verstanden werde.
Von Unterwasserreinigung bis Kreislaufwirtschaft: Gemeinden setzen vielfältige Programmpunkte um
Die beteiligten Gemeinden setzten sehr unterschiedliche Schwerpunkte. In Arico gab es Workshops, Müllsammelaktionen und Unterwasserreinigungen, in Granadilla de Abona beobachteten Teilnehmende Seevögel. Fasnia bot Theater und die Freilassung einer Meeresschildkröte, Güímar Workshops zu Mikroplastik und Schildkröten. In La Laguna führte eine paläontologische Route durch das Programm, Santa Úrsula richtete eine wissenschaftliche Messe aus, und Buenavista del Norte verwertete Zigarettenabfall zu Material für Surfbretter.




