Teneriffa spricht über Jugendjobs im öffentlichen Sektor, Umweltengagement mit fast 13.000 Freiwilligen und den Unternehmerkongress Supernova sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Jugendprogramm schafft 112 Stellen auf Teneriffa
Die Inselverwaltung hat 112 junge Menschen für "Tenerife por el Empleo 2025/2026 – Garantía Juvenil" eingestellt. Das Programm erhielt mehr als 2,5 Millionen Euro vom Europäischen Sozialfonds Plus und vom Kanarischen Arbeitsservice Servicio Canario de Empleo.
Rosa Dávila, Präsidentin des Cabildo, sagte, die Stellen böten Ausbildung und Berufserfahrung im öffentlichen Sektor. Arbeits- und Jugendrat Efraín Medina erklärte, das Projekt erleichtere besonders Jugendlichen ohne Qualifikation den Einstieg und solle soziale Ausgrenzung verringern.
Umweltaktionen auf Teneriffa mit 12.976 Freiwilligen
Die Inselverwaltung hat den Tätigkeitsbericht 2025 der Umweltbeteiligungs- und Freiwilligenstelle OPVAM vorgestellt. Das Dokument zeigt 58 Projekte und 428 Aktionen mit 216 Organisationen sowie 733 bearbeitete Bürgeranfragen.
Umwelträtin Blanca Pérez erklärte, Nachhaltigkeit werde zum gemeinsamen Auftrag, auch weil 27 Unternehmen mehr als 1.000 Beschäftigte mobilisiert hätten. Direktor Pedro Millán betonte die fachliche Steuerung, etwa bei der Rettung von 2.635 Sturmtauchern mit 96 Prozent Erfolgsquote.
Supernova-Kongress auf Teneriffa mit über 1.000 Anmeldungen
Der Kongress Supernova 2026 verzeichnete am Wochenende in der Pyramide von Arona ein volles Haus. Die vom Cabildo und der Asociación de Jóvenes Empresarios de Tenerife geförderte Veranstaltung behandelte Digitalisierung, Wachstum und Wandel im Handel.
Rosa Dávila und Vizepräsident Lope Afonso stellten sich in einem Dialog Fragen aus dem Publikum. Handelsbeauftragte Krysten Martín sagte, das Format kombiniere Inspiration mit Werkzeugen, während AJE-Vertreterin Arianna Gassmann die konkrete Unterstützung und das Networking hervorhob.
Arico erhält Zusagen für Mobilität, Infrastruktur und Soziales
Die Inselverwaltung hat ihre Unterstützung für strategische Projekte in Arico bekräftigt. Rosa Dávila traf Bürgermeister Andrés Martínez und verwies auf Verbesserungen durch bedarfsorientierten Transport in einem Gebiet mit verstreuten Siedlungen.
Sie nannte geplante Investitionen in Straßen, Wasser, Abwasser und Sportanlagen sowie Fortschritte bei Gesundheitsprojekten wie dem Seniorenheim in Abades. Beim Umweltkomplex in Arico sprach sie über Ausgleichsmaßnahmen, die in Gesundheits-, Bildungs- und Sozialdienste fließen sollen.
Kanaren-Projekt vernetzt Wildtierschutz mit sechs afrikanischen Ländern
Die Inselverwaltungen von Teneriffa und Gran Canaria haben eine transnationale Initiative zur Rettung von Wildtieren gestartet. Veterinäre Mario Boix Miralles und Alejandro Santana Rodríguez stellten "Projekt RedCentros" auf den V. AVAFES Nationalen Tagen in Madrid vor.
Das durch INTERREG MAC 2021-2027 und die Europäische Union finanzierte Vorhaben soll Standards für tierärztliche Versorgung und Rehabilitation schaffen. Ab dem 20. April sollen Fachleute aus Gambia und Ghana auf den Kanarischen Inseln geschult werden, während die öffentliche Firma Gesplan eine digitale Lernplattform entwickelt.
Rumänische Konsulardelegation im Palacio Insular
Pedro González empfing am 20. April im Palacio Insular eine rumänische Konsulardelegation. Anlass waren mobile konsularische Dienste für die rumänische Gemeinschaft auf Teneriffa.
Rumäniens Generalkonsul in Spanien, Tiberiu Florea Trifan, und die Honorarkonsulin für die Kanaren, Alina Elena Râmaru, leiteten die Delegation. Beide Seiten besprachen laut Inselverwaltung Themen der Zusammenarbeit und die Unterstützung ausländischer Einwohner.
TEA in Santa Cruz eröffnet neue Saison von Por Asalto
Das TEA Tenerife Espacio de las Artes hat die neue Saison von Por Asalto gestartet. Sandra Santana und Violeta Gil leiteten die Reihe "Las posiciones de la lengua", die das Verhältnis von Körper und Sprache untersucht.
Die erste Veranstaltung begann am Samstag um 18.30 Uhr bei freiem Eintritt. Andrea Allgayer, Aida González Rossi, Sophia Hidalgo, Daniela Martín Hidalgo, Juli Mesa und Ángel Sánchez Rivero diskutierten unter dem Titel "El cuerpo del texto" über Materialität von Sprache und körperliche Präsenz.
Bartóks "Herzog Blaubarts Burg" im Auditorio de Tenerife
Die Sinfónica de Tenerife zeigte am Samstag eine neue Inszenierung von Béla Bartóks Oper "El castillo de Barbazul". Regisseur Pedro Chamizo entwickelte eine moderne Lesart, die Erinnerung, Trauma und Identität thematisiert.
Jordi Francés dirigierte, José Antonio López und Deirdre Angenent sangen die Hauptrollen, Celeste González erzählte. Kulturbeauftragter José Carlos Acha begleitete Probenbesuche, während die Ópera de Tenerife von der Inselverwaltung organisiert und von Kulturinstitutionen der Kanaren und dem spanischen INAEM unterstützt wurde.
Sinfónica de Tenerife debütiert im Concertgebouw Amsterdam
Das Orchester spielte erstmals in den Niederlanden. Am 9. Juli präsentierte es unter Pablo González und mit Gitarrist Rafael Aguirre ein Programm mit Werken von Laura Vega, Joaquín Rodrigo, Manuel de Falla und Maurice Ravel.
Turismo de Tenerife unterstützte den Auftritt, der als erster internationaler Termin seit 17 Jahren gilt. Lope Afonso nannte das Konzert kulturell bedeutsam, während Daniel Broncano vom Patronato Insular de Música von einem künstlerischen Meilenstein sprach.
Ausstellung zur Hunderasse Presa Canario auf Teneriffa
Die Inselverwaltung hat dem Club Español del Presa Canario 3.500 Euro für die XXXIV Exposición Monográfica de la Raza bewilligt. Die Schau soll im November im Recinto Ferial de Tenerife stattfinden und gilt als wichtigstes technisches Ereignis der Rasse.
Valentín González, zuständiger Minister für Primärsektor und Tierschutz, sagte, rechtlicher Schutz brauche aktive Zuchtarbeit. Er erklärte, der Presa Canario sei Teil des genetischen Erbes der Kanaren und Teneriffa solle Zentrum der Rasse bleiben.






