Teneriffa diskutiert neue Schattenbereiche an Schulen, eine staatliche Auszeichnung für Gewaltprävention im Gesundheitswesen, die Eröffnung von GastroCanarias 2026 und weitere aktuelle Entwicklungen auf der Insel.
Schulen erhalten Schattenbereiche gegen Hitze
Rosa Dávila hat gemeinsam mit Poli Suárez den Ausbau von Schattenbereichen an Schulen vorangetrieben. Ein Abkommen zwischen Inselverwaltung und der Regierung der Kanarischen Inseln sieht 2,2 Millionen Euro für 51 öffentliche Schulen vor. Der Schwerpunkt liegt auf dem Süden der Insel, wo Hitze bereits Unterrichtsausfälle verursacht hatte.
Die Arbeiten sollten im Sommer abgeschlossen sein, damit die Schulen im September und Oktober bereit sind. Fünf Projekte waren bereits fertiggestellt, sechs liefen noch, die übrigen sollten in den Ferien folgen – darunter Maßnahmen an Schulen in Candelaria, San Miguel de Abona, El Rosario und Arona.
Auszeichnung für Gewaltprävention in der Primärversorgung
Águeda Fumero hat für Teneriffa eine staatliche Auszeichnung für Gewaltprävention gegen Frauen entgegengenommen. Das Cabildo erhielt die Anerkennung beim Wettbewerb für Gute Praktiken gegen Gewalt an Frauen, den die spanische Föderation der Gemeinden und Provinzen gemeinsam mit dem Staatssekretariat für Gleichstellung ausrichtet.
Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Gerencia de Atención Primaria und schult seit 2024 mehr als 1.500 Fachkräfte. Insgesamt nahmen 1.558 Personen an 46 Schulungen in 33 Gesundheitszonen teil – das entspricht 84 Prozent der Insel. Die Initiative plant eine Ausweitung auf Notfalldienste und weitere Berufsgruppen.
GastroCanarias 2026: 205 Stände und 14 Wettbewerbe
Rosa Dávila hat GastroCanarias 2026 im Recinto Ferial auf Teneriffa eröffnet. Der XI. Salón Gastronómico de Canarias lief bis zum 21. Mai und brachte 80 Aussteller und 205 Stände zusammen. Galicien trat als Gastregion auf.
Lope Afonso bezeichnete die Messe als Schaufenster für Talent und Innovation. Narvay Quintero vom kanarischen Landwirtschaftsministerium hob die Rolle lokaler Produkte hervor. Direktorin Cristina Hernández verwies auf 14 Wettbewerbe, darunter Kochmeisterschaften, einen Barista-Wettbewerb im La-Marzocco-Bereich und Workshops im Makro-Klassenzimmer.
Industrie-Förderung zieht 165 Anträge an
Manuel Fernández meldete einen deutlichen Anstieg bei Industrie-Subventionen. 165 Unternehmen auf Teneriffa bewarben sich um Hilfen zur Umstrukturierung des Industriesektors und zur Förderung der Kreislaufwirtschaft – ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Förderlinie verfügt über 608.000 Euro, die um 400.000 Euro aufgestockt werden können. Fernández erklärte, die Mittel sollten Investitionen in nachhaltige und energieeffiziente Projekte anstoßen. Das Budget des Insel-Industrieministeriums soll 2026 auf mehr als 10,2 Millionen Euro steigen.
AGROMET: Kampagne für Märkte und lokale Landwirtschaft
Valentín González hat die Initiative AGROMET zur Stärkung von Märkten und Bauernmärkten gestartet. Er stellte Marktvertretern die Kampagne "De la tierra a tu corazón" vor und betonte, die Unterstützung der Landwirte sei wirtschaftlich, sozial und kulturell notwendig.
González erinnerte zudem an neue Subventionen zur Förderung der Vermarktung lokaler Agrarprodukte. Die Maßnahmen sollen Wettbewerbsfähigkeit und Mehrwert steigern, Einkommen stabilisieren und den Zugang zu weiteren Vertriebskanälen öffnen.
Tenerife Moda präsentiert 15 Marken in Madrid
Efraín Medina hat in Madrid neue Kollektionen von Tenerife Moda präsentiert. Beim Press Day am 13. Mai stellte das Cabildo die Herbst-Winter-Entwürfe der Saison 26/27 von 15 Inselmarken vor und suchte den direkten Kontakt zu führenden Redaktionen Spaniens.
Medien wie Woman, ABC, Telva, Glamour, Vogue und InStyle lernten die Designs kennen und konnten Stücke für kommende Editorials auswählen. Gezeigt wurden Marken wie Farobag, Laborý, Tempus by Cristo, Tonoto und Lorena Giannini – von Handwerk bis Avantgarde.
Neue Kurse für Barberie und männliche Ästhetik
Efraín Medina hat zwei Kurse für männliche Ästhetik und Barberie auf Teneriffa gestartet. Das Angebot läuft im Projekt CUALIFÍCATE 2025, das die Fundación Canaria Insular para la Formación, el Empleo y el Desarrollo Empresarial (FIFEDE) gemeinsam mit der Inselverwaltung umsetzt und der Fondo de Desarrollo de Canarias (FDCAN) mitfinanziert.
Ein Kurs richtet sich an 15 Arbeitslose und umfasst 400 Stunden, ein weiterer an 15 Teilnehmer mit Vorkenntnissen. Beide Kurse begannen am 6. Mai und enden am 7. August. Medina beschrieb die Spezialisierung als Antwort auf neue Anforderungen des Arbeitsmarkts.
Yerma vom Auditorio de Tenerife gewinnt zwei Talía-Preise
José Carlos Acha hat in Madrid zwei Talía-Preise für die Opernproduktion Yerma entgegengenommen. Das Auditorio de Tenerife wurde als bestes lyrisches Werk ausgezeichnet, Ana Garay erhielt den Preis für das beste Kostümdesign. Die Gala fand in den Teatros del Canal statt.
Acha dankte den künstlerischen und technischen Teams sowie den Koproduzenten, darunter das Festival Amazonas de Ópera und das Teatro La Zarzuela. Die Produktion zeigte die europäische Premiere von Heitor Villa-Lobos‘ Oper nach Federico García Lorca, inszeniert von Paco Azorín und musikalisch geleitet von Luiz Fernando Malheiro und Pablo Urbina.
Museo de la Ciencia y el Cosmos: Galaxien und Observatorio del Teide
José Carlos Acha hat eine neue Sitzung der Reihe "Del cielo a la tesis" im Museo de la Ciencia y el Cosmos angekündigt. Die Veranstaltung fand am Donnerstag, 21. Mai, um 17.00 Uhr bei freiem Eintritt statt und entstand in Zusammenarbeit mit dem Instituto de Astrofísica de Canarias.
Carlos Marrero de la Rosa sprach über das BEARD-Projekt zu Galaxien ohne Bulge, David Nespral erläuterte 40 Jahre Observatorio del Teide und künftige Technik für Fotometrie und Spektroskopie. Die Reihe soll Forschung auf Teneriffa verständlich machen und den Austausch mit der Öffentlichkeit stärken.
Cordón Trenzado im Valle de La Orotava als Kulturgut anerkannt
Rosa Dávila hat die Anerkennung der Cordón-Trenzado-Technik als Kulturgut gefeiert. Die Regierung der Kanarischen Inseln stufte das traditionelle Reberziehungssystem im Valle de La Orotava als schützenswert ein, nachdem die Inselverwaltung das Verfahren über das historische Erbe angestoßen hatte.
Isabel de Esteban erklärte, Gemeinden des Tals und die Denominación de Origen Valle de La Orotava hätten den Impuls gegeben. Die Methode verflicht lange Reben und bindet sie in 60 bis 80 Zentimetern Höhe. Weingüter und der Consejo Regulador machen die Praxis sichtbar.







