Mit satten 123 km/h in einer 50er-Zone war ein 33-jähriger Biker auf der größten Kanaren-Insel ein klein wenig zu schnell unterwegs. Doch dies wurde dem Raser nun zum Verhängnis. Er wurde auf einer Straße in Santa Cruz auf Teneriffa, auf der die Höchstgeschwindigkeit 50 km/h beträgt, geblitzt.
Der Fall wurde an die zuständige Staatsanwaltschaft abgegeben, wo er sich nun verantworten muss. Neben einer satten Geld- oder gar Gefängnisstrafe, wie in Artikel 379.1 des Strafgesetzbuches festgelegt ist, wird er seinen Führerschein für einen etwas längeren Zeitraum auf jeden Fall los sein.
Diese Art von Straftat kann Folgendes nach sich ziehen.
– Haftstrafen von drei bis sechs Monaten.
– Gemeinnützige Arbeit von 31 bis 90 Tagen.
– Entzug des Führerscheins für einen Zeitraum von ein bis vier Jahren.
Die Polizei warnt immer wieder vor der Gefahr, mit dieser Geschwindigkeit zu fahren, da die Wahrscheinlichkeit, dass Fußgänger oder Radfahrer bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt werden steigt.
Während bei einem Crash mit 30 km/h die Wahrscheinlichkeit tödlicher Verletzungen 10 % beträgt, steigt diese Sterbewahrscheinlichkeit bereits bei 50 km/h auf 80 % und liegt ab 60 km/h bei nahezu 100 Prozent.










