Teneriffa spricht über den Brückenbau am Knoten Padre Anchieta, eine TEA-Konferenz zur Barbarenrolle in Frankreich und das Mobilitätskonzept der Inselverwaltung sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Neue Fußgängerbrücke am Padre Anchieta kurz vor Fertigstellung
Die Inselverwaltung hat die letzten Module der Fußgängerbrücke am Padre Anchieta installiert. Die Arbeiten betrafen zwei große Strukturen: ein Modul von rund elf Metern Länge und 13 Tonnen sowie ein weiteres von 26 Metern und 33 Tonnen. Damit ist das Projekt in die Endphase getreten.
Rosa Dávila, Präsidentin des Cabildo von Teneriffa, erklärte, die Brücke solle Fußgänger- und Autoverkehr trennen und den stark belasteten Knoten entlasten. Damit verbessere sich die Sicherheit am Verkehrsknoten deutlich.
Intercambiador in La Laguna wird an Brücke angebunden
Nach dem Einhub der Brückenteile hat die Inselverwaltung die nächsten Schritte für die Anbindung angekündigt. Dámaso Arteaga, Straßenbaubeauftragter des Cabildo von Teneriffa, sagte, nun werde die direkte Verbindung zum Intercambiador von La Laguna vorangetrieben, damit Fußgänger sicher und effizient wechseln können.
Arteaga erklärte zudem, als nächstes solle der Intercambiador saniert und mit der Brücke integriert werden. Ziel sei es, die Fußgängerüberwege an der Rotunde so schnell wie möglich zu beseitigen und die Verkehrsflüsse am Knoten geordneter zu führen.
Louisa Yousfi sprach im TEA über "Barbarei" als Identität
Louisa Yousfi hat im TEA Tenerife Espacio de las Artes die Konferenz "Unser Barbarensonne" gehalten. Die französische Schriftstellerin und Kritikerin beleuchtete die Rolle des Barbaren als politische und kulturelle Identität im heutigen Frankreich.
Sie zeigte, wie Nachfahren kolonialer Einwanderung Sprache und Ästhetik als Mittel des Widerstands nutzen, um Assimilation abzulehnen. Die Veranstaltung am Samstag um 12 Uhr gehörte zur Reihe "No-Todo: Ciclo de Pensamiento TEA". Der Eintritt war frei, es gab eine Simultanübersetzung aus dem Französischen.
TEA-Reihe "No-Todo" setzt Programm mit weiteren Beiträgen fort
Das TEA hat die Konferenz von Louisa Yousfi in das Programm "No-Todo" eingebettet. Das Format, entwickelt vom Team Pensamiento TEA mit Roberto Gil und Yaiza Hernández Velázquez, will zeigen, wie Vergangenheit durch Auswahl, Auslassung und Aneignung bewusst konstruiert wird.
Die diesjährige Reihe erstreckt sich über mehrere Monate und endet am Samstag, 13. Juni, mit einem Beitrag von Stefanos Geroulanos. Ab September sind weitere Veranstaltungen angekündigt.






