Teneriffa meldet eine Ausstellung zur traditionellen Kleidung, das Jubiläum der Industrieingenieure und ein neues Buch zur Pressegeschichte der Kanaren.
Ausstellung zur traditionellen Kinderkleidung in Garachico
Die Inselverwaltung hat in Garachico die Ausstellung "Indumentaria infantil 2.0: Esencia Canaria" eröffnet. Inselrat Efraín Medina, zuständig für Beschäftigung, Jugend und Bildung, erklärte bei der Eröffnung, Kleidung sei Erinnerung, Identität und Kreativität, die durch die Nähe zur Kindheit lebendig bleibe.
Das Cabildo organisierte die Schau über die Empresa Insular de Artesanía. Sie lief bis zum 3. August in der Casa Palacio de los Marqueses de Adeje y Condes de la Gomera an der Plaza de la Libertad. Gezeigt wurden Stücke, Muster und didaktische Materialien, die Kindern und Familien den symbolischen Wert des Textilerbes vermitteln sollen.
50 Jahre Industrieingenieure auf Teneriffa
Das Cabildo hat den 50. Jahrestag des Colegio Oficial de Ingenieros Técnicos Industriales de Santa Cruz de Tenerife gewürdigt. Industrieminister Manuel Fernández leitete die Feier im Salón Noble und hob den Beitrag der Organisation zu Innovation und Nachhaltigkeit seit der Gründung 1976 mit 338 Mitgliedern hervor.
Fernández betonte, die Ingenieure hätten eine Schlüsselrolle bei der Modernisierung der Infrastruktur sowie bei der digitalen und energetischen Transformation gespielt. Dekane aus 37 Provinzkollegien reisten eigens nach Teneriffa, um an der Feier teilzunehmen.
Buch zeichnet 250 Jahre Pressegeschichte der Kanaren nach
Die Librería del Cabildo hat eine umfassende Untersuchung zur Medienentwicklung auf den Kanarischen Inseln vorgestellt. Julio Antonio Yanes Mesa präsentierte am Dienstag, 7. Juli, um 18.30 Uhr sein Buch "De la Ilustración del Siglo de las Luces a la Ilustración Oscura: las claves de la Historia del Periodismo en Canarias, 1758-2025".
Der Historiker Aarón León Álvarez moderierte die Veranstaltung. Yanes Mesa, promovierter Historiker und Journalist sowie langjähriger Dozent an der Universität La Laguna, vertritt die These, der Journalismus auf den Kanaren habe ein eigenes Modell entwickelt – geprägt durch die Insellage und den atlantischen Raum – und sei keine bloße Verlängerung der spanischen Presse.





