Die Inselregierung von Teneriffa hat mit der Offiziellen Pharmazeutischen Vereinigung von Teneriffa eine Vereinbarung getroffen, um 345 Apotheken in Logistikzentren für Notfälle umzuwandeln. Vertreter der beiden Institutionen trafen sich mit den Vertriebsgenossenschaften Cofarte und Cofares.
Das Cabildo von Teneriffa und die Offizielle Pharmazeutische Vereinigung von Teneriffa arbeiten an einem Protokoll, um die Apotheken der Insel als Anlaufstellen für die Verteilung von Medikamenten bei Notfällen zu etablieren. Logistikunternehmen, die auf den Medikamentenvertrieb spezialisiert sind, sollen die Versorgung der betroffenen Bevölkerung gewährleisten.
Notfallvorsorge auf Teneriffa
Bei einem kürzlichen Treffen betonten die Verantwortlichen, darunter die Umwelt- und Sicherheitsbeauftragte Blanca Pérez und der Inseldirektor für Sicherheit und Notfälle Iván Martín, die Bedeutung der EU-Modex-Übung zur Vorbereitung auf vulkanische Risiken. Diese Übung findet in der Woche vom 22. bis 28. September in Garachico statt und involviert sowohl die pharmazeutischen Einrichtungen als auch die Lieferunternehmen.
Blanca Pérez erklärte, dass die Übung eine einzigartige Gelegenheit sei, die Reaktion auf eine Vulkan-Krise zu verbessern. Sie betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, insbesondere im Logistik- und Versorgungsbereich, um die Bedürfnisse der Bevölkerung im Notfall zu decken.
Apotheken als zentrale Verteilstellen
Während der Übung in Garachico sollen die drei Apotheken des Ortes als zentrale Verteilstellen für Medikamente fungieren, die von den Logistikzentren angefordert werden. Dies verdeutlicht, wie ein Netzwerk von 345 Apotheken auf Teneriffa in der Lage ist, die Medikamentenversorgung in Notfällen sicherzustellen.
Der Inseldirektor für Sicherheit und Notfälle, Iván Martín, betonte, dass das Hauptziel die Sicherheit der Menschen sei. Die Modex-Übung biete die Möglichkeit, bestehende Protokolle zu testen und zu analysieren, um Stärken und Schwächen zu identifizieren und daran zu arbeiten.


