El Hierro fördert den Ananasanbau, stärkt traditionelle Produkte wie Feigen und Mandeln und überträgt das WM-Finale öffentlich. Was die Insel aktuell bewegt.
Schulungstage und Ananasmesse in La Frontera gestartet
Der Stadtrat von La Frontera hat Schulungstage für den Anbau tropischer Ananas eröffnet. Die kanarische Regierung begleitete die Veranstaltung am Freitag als Auftakt zur IV. Ananasmesse, die am Samstag auf der Plaza Benito Padrón Gutiérrez stattfand. Ziel war es, den Primärsektor sowie lokale Produktion und Gastronomie rund um das Produkt zu stärken.
Landwirtschaftsminister Narvay Quintero erklärte, Wissenstransfer helfe gegen Schädlinge und Krankheiten, die die Ernten in den vergangenen Jahren beeinträchtigt hatten. Experten des Instituto Canario de Investigaciones Agrarias behandelten Pflanzenmaterial, Schädlingsbekämpfung und Bodengesundheit – eingebettet in das Programm Dinamiza Rural für Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern.
IV. Ananasmesse El Hierro: Programm von Plantagen bis Konzert
Die IV. Ananasmesse in La Frontera bot Führungen, Vorträge und Verkostungen. Der erste stellvertretende Bürgermeister und Stadtrat für lokale Entwicklung, Marcos A. Casañas Barrera, lud am Freitag Anwohner und Besucher ein. Die Messe solle die Arbeit der Landwirte sichtbar machen und Freizeit, Gastronomie und Produkte zusammenbringen, sagte er.
Das Programm begann am Samstag um 9.00 Uhr mit Plantagenbesuchen und öffnete um 10.00 Uhr offiziell. Auf dem Plan standen Workshops zu Säften und Cocktails, eine Podiumsrunde zur Ananas in der Küche, Kinderangebote sowie die Bildungsinitiative Frutiguagua des Instituto Canario de Calidad Agroalimentaria. Dazu wurden rund 200 Kilo Obst verteilt; den Abschluss bildete ein Auftritt von Cremita de Coco.
Feria in Isora: Feigen und Mandeln als Markenzeichen von El Hierro
Die Stadtverwaltung Valverde veranstaltete im Centro Cultural Francisco Acosta in Isora die Feria de la Almendra y el Higo. Die Messe am Samstag sollte traditionelle Produkte von El Hierro stärken und ihre Vermarktung sowie touristische Bedeutung ausbauen. Unterstützt wurde sie durch Dinamiza Rural und die öffentliche Gesellschaft Gestión del Medio Rural de Canarias.
Landwirtschaftsminister Narvay Quintero und Valverdes Bürgermeister Carlos Brito eröffneten das Programm, das bis 23.30 Uhr lief. Vorträge, Workshops, gastronomische Vorführungen und eine Weinprobe der geschützten Ursprungsbezeichnung D.O.P. El Hierro verbanden Wissen mit Genuss und sollten neue Chancen im ländlichen Raum aufzeigen.
Fachvorträge und Kochshows verbinden Tradition und neue Ideen
Die Feria in Isora brachte Fachbeiträge und Küche rund um Feigen und Mandeln zusammen. Antonio Perdomo Molina sprach über Tradition und Produktion, Ernährungsberaterin Tania Gómez leitete eine kommentierte Verkostung, anschließend stellte die Vereinigung Vérote Perspektiven für diese Kulturen vor.
José Delgado und Jésica Jurado kochten live mit lokalen Zutaten, Chefkoch Brian Rodríguez präsentierte Gerichte auf Basis von Feigen und Mandeln. Ein Wettbewerb zeichnete Desserts und traditionelle Rezepte aus. Den Abend beschlossen die Folkloregruppe Taros, das Jugendensemble des Patronato Insular de Música sowie das Format Mano a mano mit Ciro Corujo, José Manuel Ramos und Salvador Pérez.
WM-Finale 2026: Public Viewing in allen drei Gemeinden auf El Hierro
Die drei Gemeinden auf El Hierro übertrugen das WM-Finale 2026 zwischen Spanien und Argentinien auf Großbildleinwänden. Das Spiel begann am Sonntag um 20.00 Uhr Ortszeit; die Rathäuser stellten mehrere Standorte bereit, damit Fans die Partie gemeinsam verfolgen konnten.
El Pinar installierte Leinwände am Platz Mentidero und an der Avenida de La Restinga. La Frontera zeigte das Spiel auf einer Großbildleinwand an der Avenida Ignacio Padrón in Tigaday, Valverde übertrug es im Polideportivo von Isora im Rahmen der dortigen Feierlichkeiten.




