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    Gran Canaria Nachrichten 20. Juli 20265 Min. Lesedauer

    Umweltstreit auf Gran Canaria: Siam Park in der Kritik!

    Kanaren News Gran Canaria News-Ticker

    Gran Canaria beschäftigt sich mit Umweltauflagen für den Siam Park, Rückerstattungen bei Müllgebühren in Las Palmas, dem Schutz des Veneguera-Canyons und weiteren aktuellen Entwicklungen.

    Turcón fordert strengere Umweltauflagen für den Siam Park

    Der Verein Turcón hat eine umfassende Umweltprüfung für das Siam-Park-Projekt auf Gran Canaria verlangt. Natur und Kulturerbe, Wasserressourcen und ökologische Vernetzung müssten Vorrang haben, erklärte die Organisation.

    Turcón reichte Einwände bei der Autonomen Kommission für Umweltbewertung der Kanarischen Inseln ein und kritisierte, das genehmigte Dokument habe zentrale Bedenken nicht abgedeckt. Die Gruppe beantragte die Anerkennung als beteiligte Partei, verwies auf neue Projektumfänge mit Hotelentwicklungen und betonte die ökologische Bedeutung der Schlucht El Veril.

    Inselverwaltung meldet Bauaktivitäten im Veneguera-Canyon an Seprona

    Die Inselverwaltung hat Berichte über Bauaktivitäten im Veneguera-Canyon an Seprona, den Umweltschutzdienst der Guardia Civil, weitergeleitet. Anwohner befürchten, die Arbeiten könnten Landschaft und Tierwelt des empfindlichen Ökosystems beeinträchtigen.

    Die Verwaltung erklärte, sie beobachte die Lage eng und wolle unrechtmäßige Praktiken unterbinden lassen. Die Meldung soll eine rasche Prüfung ermöglichen, um Biodiversität und Naturerbe auf Gran Canaria zu schützen.

    Las Palmas de Gran Canaria kündigt Rückerstattung von Müllgebühren an

    Las Palmas de Gran Canaria hat ein Verfahren zur Rückerstattung von Müllgebühren angekündigt. Bürger können zu viel gezahlte Beträge per Antrag über die städtische Website oder in städtischen Büros zurückfordern.

    Fälle ohne aktuelle Anfechtungsmöglichkeit prüft die Stadtverwaltung nach eigenen Angaben automatisch. Wer die Gebühr in Raten zahlt, muss vorerst keine weiteren Überweisungen leisten; Nichtzahlern riet der Stadtrat, bis zur Klärung des Verfahrens abzuwarten.

    Pedro Quevedo übernimmt NC-BC-Fraktionsführung in Las Palmas

    Pedro Quevedo hat die Führung des Stadtratskapitels von Nueva Canarias Bloque Canarista in Las Palmas de Gran Canaria übernommen. Der 70-Jährige kündigte an, die Hauptstadt weiter zu einer nachhaltigen und vielfältigen Stadt entwickeln zu wollen.

    Quevedo führte die einzige beim Wahlausschuss eingereichte Liste an und erhielt bei der lokalen Versammlung 67,3 Prozent der Stimmen; ein weiterer Kandidat kam auf 32,7 Prozent. Sein Team wolle eine progressive Alternative für die Kommunalwahlen im Mai 2027 aufbauen, erklärte er.

    Partido Popular stellt Poli Suárez als Kandidaten für Las Palmas vor

    Die Partido Popular hat Poli Suárez als Bürgermeisterkandidaten für Las Palmas de Gran Canaria präsentiert. Bei einer öffentlichen Veranstaltung kritisierte die Partei Ministerpräsident Pedro Sánchez; Suárez versprach spürbare Verbesserungen für die Stadt.

    Er wolle sich auf zentrale Probleme der lokalen Gemeinschaft konzentrieren und die Lebensqualität der Bewohner verbessern, sagte Suárez. Die Kandidatur fällt in eine Phase politischer Spannungen, in der die PP ihre Rolle als Alternative zur Regierung Sánchez betont.

    Maspalomas Soul Festival ehrt Dania Dévora und zieht Tausende nach San Agustín

    Das Maspalomas Costa Canaria Soul Festival hat am Strand von San Agustín Tausende Besucher angezogen und die verstorbene Produzentin Dania Dévora gewürdigt. Der Gemeinderat von San Bartolomé de Tirajana kündigte an, Dévora posthum als Adoptivtochter der Gemeinde zu ehren.

    Am Jubiläumswochenende traten unter anderem John Ellison, Karen Wolfe und Lenny Williams sowie die Memphis Music Hall of Fame Band unter Kurt Clayton auf. Die Veranstalter beschrieben das kostenlose Festival als internationales Kulturereignis, das Maspalomas und Gran Canaria als Kulturziel stärken soll.

    Juventud Canarista: Neue Jugendorganisation von NC-BC gegründet

    Juventud Canarista hat sich als neue Jugendorganisation im Umfeld von Nueva Canarias Bloque Canarista gegründet. Beim ersten nationalen Kongress nahm die Gruppe ihre Agenda einstimmig an und wählte Zaida Padilla zur Generalsekretärin.

    Padilla erklärte, die Organisation wolle Jugendbeteiligung für sozialen und politischen Wandel nutzen und Perspektiven schaffen, damit junge Menschen auf den Kanarischen Inseln bleiben. Rund fünfzig aktive Mitglieder arbeiten laut der Gruppe in einem neunköpfigen Exekutivorgan, auch mit Schwerpunkt auf Gran Canaria.

    BNI unterstützt Bewerbung von Las Palmas als Kulturhauptstadt 2031

    Das Unternehmensnetzwerk BNI Las Palmas hat die Bewerbung von Las Palmas de Gran Canaria als Europäische Kulturhauptstadt 2031 unterstützt. Kulturdezernent Josué Íñiguez und BNI-Regionaldirektorin Carolina Villén unterzeichneten eine entsprechende Unterstützungserklärung.

    Íñiguez erklärte, die Einbindung vieler Unternehmer stärke den gemeinsamen Anspruch der Stadt; Villén betonte Chancen für internationales Image und Wachstum. BNI verwies auf zehn Jahre Präsenz auf Gran Canaria mit neun Gruppen, mehr als 250 Unternehmern und einem Beitrag von über 250 Millionen Euro zur lokalen Wirtschaft.

    Román Rodríguez kritisiert Wissenschaftsgesetz der Kanarischen Inseln

    Román Rodríguez hat die neue Wissenschaftsgesetzgebung der Kanarischen Inseln scharf kritisiert und fehlende Rückendeckung von Universitäten und Forschern bemängelt. Der Politiker von Nueva Canarias Bloque Canarista erklärte, das Gesetz sei mit minimaler Konsultation entstanden und werde nur von den Fraktionen der CC-PP-Regierung getragen.

    Rodríguez zufolge plant die Regierung für 2026 eine Kürzung der Mittel für Forschung und Innovation um 12,2 Millionen Euro – insgesamt 24,9 Millionen Euro weniger als 2023. Er kritisierte zudem die geringe Vertretung öffentlicher Universitäten im geplanten wissenschaftlichen Beirat und warnte vor einer Schwächung der öffentlichen Hochschulen.

    Verschmutzte Badegewässer: Berichte verweisen auch auf Gran Canaria

    Berichte weisen auf zunehmende fäkale Verschmutzung und Überfüllung an Stranden auf den Kanarischen Inseln hin. Als Beispiel wird eine Schließung von El Médano auf Teneriffa wegen erhöhter E.-coli-Werte genannt; monatliche Meldungen zu Erkrankungen durch kontaminierte Gewässer kommen hinzu.

    Auch auf Gran Canaria seien Strände wegen fäkaler Belastung geschlossen worden, heißt es in den Berichten, ohne konkrete Orte zu nennen. Experten führen die Entwicklung auf touristischen und städtischen Druck sowie veraltete Sanitärinfrastruktur zurück; Umweltgruppen fordern schnellere und transparentere Informationen zur Wasserqualität.

    WM-Finale 2026: Gemeinden auf Gran Canaria planen Public Viewings

    Mehrere Gemeinden auf Gran Canaria haben öffentliche Übertragungen für das WM-Finale 2026 zwischen Spanien und Argentinien angekündigt. Das Spiel soll am 18. Dezember um 20 Uhr Ortszeit angepfiffen werden.

    Genannt werden unter anderem San Agustín Beach im Rahmen des Maspalomas Soul Festivals, Arguineguín, Gáldar, Teror, Valleseco, Santa Brígida, San Mateo, Valsequillo, Vecindario, Arinaga und Ingenio. Die Orte laden Fans ein, die Partie auf großen Bildschirmen zu verfolgen.

    Erinnerung an den Mord an einem Bäcker aus Arucas im Jahr 1936

    Ein Rückblick erinnert an José Carlos Gómez Viera, einen Bäcker aus Arucas, der 1936 während des Putschversuchs ermordet wurde. Er hatte seine Heimatstadt auf Gran Canaria gegen die Aufständischen verteidigt.

    Der Beitrag ordnet den Fall in die Spannungen und Gewalt der frühen Phase des spanischen Bürgerkriegs ein und beschreibt Gómez Viera als Symbol des Widerstands gegen den Putsch – ein Ereignis, das in der Geschichte der Kanarischen Inseln nachwirkt.

    Las Palmas Politik
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