El Hierro spricht über eine dauerhafte Dokumentationsstelle der Nationalpolizei, den Bau eines neuen Bewässerungsbeckens in El Pinar und eine Küstenwarnung wegen starken Wellengangs sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Senat beschließt dauerhafte Dokumentationsdienste der Nationalpolizei
Der Senat hat eine Resolution für eine dauerhafte Dokumentationsstelle der Nationalpolizei auf El Hierro beschlossen. Javier Armas, Senator von El Hierro, hatte den Vorstoß eingebracht und während der Verhandlungen Änderungen anderer Fraktionen akzeptiert.
Bislang kamen Beamte einmal pro Woche auf die Insel, was Termine begrenzte und Wartezeiten verursachte. Ausländische Einwohner mussten für die NIE und weitere Vorgänge oft nach Teneriffa reisen, teils ohne Residentenrabatt. Nun lag die Umsetzung bei der Regierung, die den Dienst dauerhaft einrichten sollte.
Kanaren treiben Bewässerungsbecken in El Pinar voran
Narvay Quintero hat die Planungen für ein neues Bewässerungsbecken in El Pinar vorangetrieben. Der kanarische Landwirtschaftsminister sprach dazu mit Vertretern der Inselverwaltung von El Hierro sowie mit TRAGSA.
Bei einer Besichtigung des Standorts ging es um ein Becken mit 85.000 bis 95.000 Kubikmetern, das an geologische Bedingungen angepasst werden musste. TRAGSATEC war mit der Projekterstellung beauftragt, die Finanzierung galt als gesichert und der Baubeginn sollte noch in diesem Jahr erfolgen.
Küstenwarnung auf El Hierro wegen starkem Wellengang
Die Kanaren-Regierung hat eine Wetterwarnung wegen Küstenphänomenen für El Hierro ausgerufen. Die Entscheidung stützte sich auf Angaben der staatlichen Wetteragentur und weitere Quellen und folgte dem Notfallplan für meteorologische Risiken.
Erwartet wurden Nordwinde der Stärke sieben mit 50 bis 61 km/h, örtlich Stärke acht mit 62 bis 74 km/h. Dazu kam eine Nordwestdünung von vier bis fünf Metern an offenen Küsten im Norden und Westen. Die Notfalldirektion rief zu Vorsicht auf, besonders an Molen und in Meeresnähe.
Treffen in Valverde wirbt für Einheit bei Wahlen in Madrid
Municipalistas Primero Canarias hat auf El Hierro für eine kanarische Einheit bei kommenden Parlamentswahlen geworben. In Valverde traf die Bewegung die Agrupación Herreña Independiente, um eine Mesa de Unidad Canaria vorzustellen.
Teilgenommen hatten unter anderem Javier Armas, Senator von El Hierro, sowie Narvay Quintero, kanarischer Landwirtschaftsminister. Óscar Hernández, Bürgermeister von Agüimes, sprach von der Notwendigkeit gebündelter Stimmen in Zeiten politischer Polarisierung. Weitere Treffen waren auf La Gomera und La Palma geplant.
AHI-Abgeordneter Acosta fordert Studie für 24-Stunden-Veterinärdienst
Raúl Acosta hat im Kanaren-Parlament eine Initiative für einen 24-Stunden-Notfalldienst in der Veterinärmedizin auf El Hierro angestoßen. Der Abgeordnete der Agrupación Herreña Independiente verlangte eine technische und wirtschaftliche Machbarkeitsstudie.
Er begründete den Vorstoß mit strukturellen Problemen nicht-kapitaler Inseln, weil Notfälle außerhalb der Geschäftszeiten oft von informeller Verfügbarkeit abhingen. Die Studie sollte mit dem Rat der Tierärztekammern der Kanaren und Branchenorganisationen erfolgen. Nach einer Bewertung könnte ein Modell auch auf andere Inseln ausgeweitet werden.
Karneval in Valverde verteilt 7.000 Euro an Preisgeldern
Valverde hat beim Karneval 2026 insgesamt 7.000 Euro an Preisgeldern vergeben. Der Juryentscheid vom 21. Februar würdigte nach Angaben der Gemeinde Kreativität und Niveau der Teilnehmer.
Bei den Karossen gewann „Las Bicaramonjas“ vor „USS Alcantará“ und „Nos pilló el toro“. In weiteren Kategorien wurden unter anderem „Las viudas de Manrique“ bei geschmückten Autos sowie „El exorcista en su cama“ im Kostümwettbewerb ausgezeichnet. Bürgermeister Carlos Brito und Fiesta-Rätin Yaiza Castañeda dankten den Beteiligten.
El Pinar wählt Karnevalskönigin 2026 und legt Programm fest
El Pinar de El Hierro hat seine Karnevalskönigin 2026 bei einer Gala gewählt. Die Veranstaltung begann um 20.30 Uhr im Campo de Lucha Martín und Manolo Padrón Brito moderierte das Programm.
Zwei Kandidatinnen traten an, darunter Valeria Pérez Cáceres und Eugenia Alejandra Acevedo Rodríguez mit jeweils eigenen Fantasien und Sponsoren. Bürgermeister Juan Miguel Padrón Brito und die Festtagsbeauftragte Lourdes Pérez dankten Unterstützern. Das Programm umfasste auch Umzüge, einen Coso, Tänze in La Restinga und das Entierro de la Sardina.
Amado Carballo bringt El Hierro in Debatte zu sozialen Diensten ein
Amado Carballo hat sich an einem Fachkongress zur Zukunft sozialer Dienste beteiligt. Er nahm am I. Multisede-Kongress über soziale Dienste, Pflege und Gemeinschaft teil, der 2026 fünf Städte in Spanien besuchen sollte.
Der Kongress wurde vom Ministerium für soziale Rechte veranstaltet und mit EU-Mitteln finanziert. Carballo verwies auf Herausforderungen wie Finanzierung und Gemeinschaftshilfe und nannte als Inselproblem den Mangel an qualifiziertem Personal auf El Hierro. Er forderte eine engere Koordination von Gesundheits- und Sozialdiensten.











