El Hierro diskutiert den 15,6-Millionen-Vorschlag der AHI, die Digitalisierung des Ausstellungsraums Cruz de Las Casas und Kulturtermine zum Mes de Canarias sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
AHI schlägt 15,6 Millionen Euro für El Hierro vor
Die Agrupación Herreña Independiente (AHI) hat einen Vorschlag über 15.613.007 Euro in die Verhandlungen zur Kreditmodifikation eingebracht. Die Partei nahm an der vom Präsidenten der Inselverwaltung einberufenen Sitzung teil und setzte Schwerpunkte bei produktiven Sektoren, Hilfen für Gemeinden und Investitionen. AHI erklärte, sie habe bestehende Linien des Regierungsteams teils beibehalten und zusätzliche Mittel ergänzt, um Bedürfnisse auf El Hierro zu decken.
Hilfen für Gemeinden, Bildung und Wirtschaft eingeplant
Die AHI hat 2,5 Millionen Euro für die drei Gemeinden sowie eine Million Euro für Stipendien herreñischer Studenten vorgesehen. Dazu kommen 700.000 Euro für Subventionen zur Energieeffizienz und 600.000 Euro für die Gemeinschaft der Bewässerungslandwirte. Für Unternehmen plante die Partei 800.000 Euro für Verbesserungen, 120.000 Euro für Unternehmensverbände, 800.000 Euro für den Tourismussektor und 200.000 Euro für den Transportsektor.
Mittel für Landwirtschaft, Sport und Infrastruktur benannt
Für den Primärsektor hat die AHI unter anderem 340.000 Euro für Futtermittel, 436.688 Euro für Selbstständige im Primärsektor, 250.000 Euro für neue Rebsorten und 74.000 Euro für Feigenplantagen angesetzt. Im Sportbereich nannte sie 1,1 Millionen Euro für Sportzentren und Rasenplätze sowie 250.000 Euro für Wartung von Anlagen, ergänzt um Gelder für Förderung und Veranstaltungen.
El Pinar startet Ausschreibung zur Digitalisierung von Cruz de Las Casas
Der Stadtrat von El Pinar hat die Ausschreibung für audiovisuelle Ausstattung und die Digitalisierung der Inhalte des Ausstellungsraums Cruz de Las Casas gestartet. Das Projekt umfasst 117.224,81 Euro inklusive Steuern und soll innerhalb eines Monats abgeschlossen werden. Die Verwaltung erklärte, Verzögerungen bei Renovierungsarbeiten hätten auch die Ausschreibung verzögert, deshalb seien die Fristen nun kurz.
Projekt mit EU-Mitteln für nachhaltigen Tourismus verknüpft
Bürgermeister Juan Miguel Padrón Brito bezeichnete die Ausschreibung als Schritt zur Erhaltung und Verbreitung des kulturellen und ethnografischen Erbes. Die Tourismus- und Kulturerbebeauftragte Magaly González sagte, die Maßnahme modernisiere touristische Ressourcen und mache Inhalte dynamischer und interaktiver. Das Vorhaben gehört zum EU-Projekt "Monte, mar, volcanes y tradiciones" und zum Außerordentlichen Plan 2022, finanziert über den EU-Aufbau- und Resilienzmechanismus.
La Frontera organisiert Tischtennisturnier für Jugendliche
Die Gemeinde La Frontera hat im Espacio Joven ein Tischtennisturnier für Teams durchgeführt und nach Angaben der Organisatoren viele Jugendliche erreicht. Die Teilnehmer verwalteten Punkte eigenständig, lösten Spielsituationen und achteten auf Regeln mit Respekt und Fairness. Rocío Armas, zuständige Stadträtin für Jugend, dankte den Jugendlichen und hob auch die Unterstützung einer Praktikantin des IES Roques de Salmor hervor.
Weitere Jugendaktionen und Umwelttermine angekündigt
Die Organisatoren haben Teams aus je drei Teilnehmern unterschiedlichen Alters und Niveaus gebildet und zugleich eine geringe weibliche Beteiligung im Tischtennis bedauert. Das Turnier gehörte zum Frühlingsprogramm des Espacio Joven, in dem Jugendliche Regeln des Raums mit erarbeiteten und einen Vorschlagsbriefkasten einrichteten. Für den 13. und 14. Mai ist eine Umweltinitiative geplant, bei der Kunstwerke aus recycelten Materialien entstehen sollen.
Mes-de-Canarias-Konzert und Ehrung vorbereitet
Die Veranstalter haben für das Mes de Canarias an diesem Wochenende elf Konzerte auf den Kanarischen Inseln angesetzt, darunter ein Termin auf El Hierro. In La Frontera soll José Manuel Ramos am Sonntag, 10. Mai, um 20.00 Uhr mit "Vuelta al Origen" im Espacio Cultural El Cine auftreten. Zuvor will das Ayuntamiento de La Frontera Hilario Fleitas "Julín" ehren und einen Saal nach ihm benennen, weil er die Einführung des Kinos in der Gemeinde und auf der Insel vorangebracht hat.






