La Gomera spricht über zusätzliche Millionen für Schulen, einen neuen Plan zur Suchtprävention und Ärger um einen gesperrten Spielplatz sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
1,5 Millionen Euro für Schul-Infrastruktur auf La Gomera
Die Inselverwaltung hat zusätzliche 500.000 Euro für 2026 bereitgestellt. Damit stieg das Budget im Abkommen mit der Bildungsbehörde der Kanarischen Inseln auf 1,5 Millionen Euro, nachdem in den vergangenen zwei Jahren jeweils 500.000 Euro geflossen waren. In zwölf Bildungseinrichtungen setzte das Cabildo vor allem Schattenspender um, um Außenbereiche an neue klimatische Bedingungen anzupassen.
Weitere Arbeiten sind geplant, darunter ein neues Hallendach am CEO Vallehermoso für 70.000 Euro sowie elektrische Erneuerungen am CEO Santiago Apóstol für 130.000 Euro und am CEO Vallehermoso für 300.000 Euro. Cabildo-Präsident Casimiro Curbelo erklärte, man stärke damit die Bildungsgemeinschaft. In dieser Woche besuchten Curbelo, Iván González von der Bildungsbehörde, Inselrätin Rosa Elena García, Héctor Cabrera und Ana Chávez Schulen in Alajeró.
Zweiter Inselplan zur Suchtprävention bis 2029 beschlossen
Die Inselverwaltung hat den II. Insularen Plan zu Suchtfragen genehmigt. Das Dokument soll die öffentliche Politik bis 2029 leiten und Prävention, Betreuung sowie soziale Eingliederung stärken. Ein aktualisiertes Gutachten von Dr. Josué Gutiérrez und der Soziologin Elena Crespo beschreibt Konsummuster, Risikofaktoren und neue Suchtformen wie problematische Nutzung neuer Technologien und Online-Glücksspiele.
Cabildo-Präsident Casimiro Curbelo sprach von einem Schritt hin zu einer koordinierten Strategie auf Basis des sozialen Wissens der Insel. Rosa Elena García, Inselrätin für Sozialpolitik, verwies auf mehr Wirksamkeit bei Prävention und Frühintervention, besonders bei Jugendlichen. Der Plan entstand in einem partizipativen Verfahren und wurde nach der anfänglichen Genehmigung weiter bearbeitet, bis er endgültig beschlossen und umgesetzt wird.
Kritik an gesperrtem Spielplatz in Alojera
Iniciativa por La Gomera hat erneut den Zustand des einzigen Spielplatzes im Ortsteil Alojera beanstandet. Die Partei erklärte, der Platz sei seit Monaten, möglicherweise fast ein Jahr, geschlossen oder als unklarer Baustellenbereich abgesperrt gewesen. Sichtbar seien nur Rohre und eine provisorische Plane, während ein erkennbarer Baufortschritt und ein Plan fehlten.
Stadtrat Ramón Hernández von Iniciativa por La Gomera warnte, Kinder und Besucher hätten keinen grundlegenden Freizeitort, einige kletterten sogar über Zäune, was ein Sicherheitsrisiko darstelle. Er kritisierte fehlende Aufsicht und fragte nach dem zuständigen Stadtrat und der Baukontrolle. Zudem sagte Hernández, Vernachlässigung von Spielplätzen wiederhole sich in der Gemeinde. Er forderte Verantwortung, Planung und Umsetzung.
Fördergelder für private Haussanierungen in Alajeró vergeben
Die Stadtverwaltung von Alajeró hat die endgültige Entscheidung zur Vergabe von Zuschüssen für die Sanierung privater Wohnhäuser für 2024 getroffen. Die Mittel kamen aus dem Programm zur Bekämpfung der Landflucht im Wohnungsplan der Kanarischen Inseln 2020 bis 2025 und wurden über das Instituto Canario de la Vivienda finanziert. Die Liste der Begünstigten legt fest, welche Arbeiten anerkannt wurden und wie hoch Zuschüsse und Förderanteile ausfallen.
Die Arbeiten müssen bis zum 12. März 2027 abgeschlossen sein, danach ist eine technische Inspektion vorgesehen. Die Abrechnung soll bis zum 30. März 2027 eingereicht werden. Bürgermeister Manuel Ramón Plasencia kündigte an, dass bald eine neue Förderrunde genehmigt werden solle, damit weitere Familien profitieren. Die vollständige Liste ist an der elektronischen Tafel und im Aushang der Gemeinde einsehbar.
Kulturwochenende mit Atlántico Sonoro und Ausstellungen in Vallehermoso
Vallehermoso hat an diesem Wochenende ein Kulturprogramm mit dem XII. Festival Atlántico Sonoro und Begleitveranstaltungen angeboten. Am Freitag begann die Reihe mit der Ausstellung "Natura" und der Präsentation des Comics "Garajonay: Bosque Encantado" von Luis Deza Aracibia in der Casa de la Cultura. Montserrat Cano wirkte mit, zudem spielte der Saxofonist Domingo Santos Chávez.
Die Ausstellung, organisiert vom Ayuntamiento de Vallehermoso im Rahmen von Pueblos Mágicos de España, bleibt bis zum 22. Mai geöffnet. Am Samstag fand in der Biblioteca Municipal Pedro García Cabrera "La Hora del Cuento" für Kinder von drei bis neun Jahren statt, eine Anmeldung lief über CajaCanarias. "Musicleta" wurde am Samstag und Sonntag auf der Plaza de la Constitución gezeigt, organisiert von Cauproges und unterstützt unter anderem von der Gemeinde und der Inselverwaltung.
Blutspenden auf den Kanaren: Feste Entnahmestellen auf La Gomera
Die kanarische Gesundheitsbehörde hat neue Blutspendekampagnen auf mehreren Inseln gestartet, um die Versorgung der Krankenhäuser zu sichern. Auf La Gomera stehen dafür feste Entnahmestellen zur Verfügung, während mobile Einheiten unter anderem auf Gran Canaria und Teneriffa im Einsatz sind. Spenden sind für Menschen zwischen 18 und 65 Jahren möglich, die mindestens 50 Kilogramm wiegen und gesund sind.
Schwangere Frauen sind von der Blutspende ausgeschlossen. Die Behörde setzt parallel auf feste Entnahmestellen in Krankenhäusern und auf mobile Teams an zentralen Orten, um die Teilnahme zu erleichtern. Damit bleibt die Blutversorgung auf den Kanarischen Inseln als laufende Aufgabe präsent.





