El Hierro meldet den Stopp eines umstrittenen Bauprojekts in Tacorón, neue Stellen in El Pinar, eine Parkinson-Informationsreihe in Valverde und Sportförderung in La Frontera.
El Pinar stoppt Betonsonnenliegen-Projekt in Tacorón
El Pinar hat das Vorhaben für Betonsonnenliegen in Tacorón aufgegeben. Bürgermeister Juan Miguel Padrón kündigte an, die begonnenen Arbeiten rückgängig zu machen, nachdem die Generaldirektion für Küsten die Baustelle gestoppt und die Eingriffe prüfen lassen hatte.
Die Plattform "Salvar Tacorón" bestätigte die Kehrtwende nach einem Treffen und nannte sie vernünftig. Die Gemeinde habe zugesagt, eine geöffnete Piste zu schließen und Abfälle aus den Arbeiten zu beseitigen. Die Plattform drängt darauf, stattdessen die bestehende Infrastruktur – Grillplätze und Solarium – zu verbessern.
El Pinar schreibt fünf Stellen für soziokulturelle Betreuer aus
El Pinar hat die Bewerbungsfrist für fünf Stellen im Projekt Plan de Empleo FDCAN 2026 geöffnet. Die Gemeinde sucht arbeitslose soziokulturelle Betreuer zur Unterstützung kommunaler Dienste und finanziert das Programm mit 375.000 Euro aus dem Fondo de Desarrollo de Canarias.
Bürgermeister Juan Miguel Padrón Brito erklärte, die Maßnahme beschäftige Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt für zweieinhalb Monate. Voraussetzungen: mindestens 18 Jahre alt, beim Servicio Canario de Empleo als arbeitssuchend gemeldet und seit mehr als sechs Monaten in El Pinar wohnhaft.
Parkinson-Informationsreihe auf El Hierro: Cabildo unterstützt Betroffene in Valverde
Das Sozialamt des Cabildo hat in Zusammenarbeit mit der Asociación Párkinson Tenerife eine Informationsreihe zu Parkinson auf El Hierro auf den Weg gebracht. Betroffene, Angehörige und Betreuer erhalten spezialisierte Orientierung und Hilfsangebote.
Die Sitzungen finden im Saal Candelaria Ribera Padrón in Valverde statt und sind Teil des Projekts OPIA für die nicht-kapitalen Inseln. Am 24. Juni steht ein Termin zu Schluckstörungen auf dem Programm, am 23. September ein Workshop zur emotionalen Bewältigung. Die Teilnahme ist kostenlos, erfordert jedoch eine Anmeldung.
La Frontera öffnet Antragsfrist für Sportförderung 2026
La Frontera hat die Antragsfrist für Subventionen an Einzelsportler für 2026 eröffnet. Bürgermeister Pablo Rodríguez Cejas erklärte, die Hilfen sollten Engagement, Beständigkeit und Hingabe anerkennen und einen Teil der Kosten für föderierten Sport abdecken.
Sportdezernent Norberto Betancor verwies auf die hohen Ausgaben vieler Athleten und rief zur fristgerechten Antragstellung auf. Bewerber müssen seit mindestens einem Jahr in La Frontera gemeldet sein, eine gültige Lizenz der zuständigen Sportföderation für 2026 besitzen und an offiziellen Wettkämpfen teilnehmen. Anträge sind bis zum 16. Juli möglich.





