El Hierro hat in den vergangenen Tagen mehrere Veranstaltungen ausgerichtet: das AgroEnotourismus-Treffen in Valverde, eine Waldbrandübung des EIRIF-Teams und den Nachtfotografie-Kongress in La Frontera. Die Insel setzt auf ländliche Entwicklung, Brandschutz und astronomischen Tourismus.
AgroEnotourismus-Treffen in Valverde
Valverde hat das XI. Internationale Treffen für AgroEnotourismus eröffnet. Die Veranstaltung stand unter dem Motto, ländliche Entwicklung durch Weintourismus zu fördern. Francisco García Rodríguez, Rektor der Universität von La Laguna, leitete die Eröffnung. Ainara Murillo Gurpegui erklärte in der Auftaktvorlesung, Weintourismus verbinde Landschaft, Landwirtschaft, Gemeinschaft und Gastronomie. Besucher suchten zunehmend kulturelle Identität, während Weingüter als kulturelle Knotenpunkte neue Beziehungen schafften.
EIRIF El Hierro trainierte Waldbrand-Einsätze in Salamanca
Das EIRIF-Team von El Hierro hat an Schulungen und Koordinationsaktivitäten auf dem Festland teilgenommen. Die Maßnahmen gehörten zur Strategie der Regierung der Kanarischen Inseln, die Einsatzbereitschaft der spezialisierten Einheiten zu stärken. Ein Team der Basis auf El Hierro und drei Koordinatoren nahmen am Übungsszenario "FX Sierra de Gata 2026" in Robleda in Salamanca teil, das das spanische Ministerium für den ökologischen Übergang und die demografische Herausforderung organisierte. Das Szenario simulierte einen Waldbrand in Kastilien und León sowie Extremadura und testete gemeinsame Einsatzleitung, Luft- und Bodeneinheiten.
Austausch und Präventionsstrategien bei Kanaren-Übung
Die EIRIF-Einheiten haben technische Arbeit mit Einsatzkräften aus Kastilien und León absolviert. Dabei standen Erfahrungsaustausch, die Analyse jüngster Brände und die Verbesserung von Präventions- und Bekämpfungsstrategien im Vordergrund. Miguel Ángel Morcuende, Generaldirektor für Naturräume und Biodiversität, sagte, solche Übungen verbesserten Vorbereitung und Reaktionsfähigkeit bei komplexeren Bränden. Alexander Librán, Koordinator des EIRIF, berichtete zudem von Austauschprogrammen mit Technikern der Junta von Kastilien und León sowie einer Planungssitzung für kontrollierte Brände in strategischen Gebieten.
Nachtfotografie-Kongress "Starstrek 2026" in La Frontera
La Frontera hat sich vom 5. bis 7. Juni in ein Zentrum der Nachtfotografie verwandelt. Der Kongress "Starstrek 2026" brachte Fachleute unter Leitung von Mario Rubio zusammen, der als nationaler Experte für Nachtfotografie und Light Painting vorgestellt wurde. Die Teilnehmer absolvierten ein Programm aus Bildung, Praxis und Wissensvermittlung, das den Himmel der Starlight-Gemeinde hervorhob und astronomischen Tourismus fördern sollte. Bürgermeister Pablo Rodríguez Cejas erklärte, das Treffen biete die Chance, La Frontera als Ziel für Nachtfotografie zu etablieren. Er betonte den Himmel als natürliches Erbe.
Workshops, Debatte und Preisverleihung beim Kongress
Der Kongress kombinierte Exkursionen, Vorträge und praktische Einheiten. Am Freitag führte Carlos Solinis eine Exkursion bei Sonnenuntergang in La Maceta durch, während am Samstag Vorträge und Aktivitäten mit Daniel López und Carlos Solinis folgten. Am Samstagnachmittag diskutierten Teilnehmer die Lage der Fotografie in Spanien und den Einfluss künstlicher Intelligenz, bevor Workshops und eine geführte astronomische Beobachtung stattfanden. Am Sonntag endete das Treffen mit der Preisverleihung des Wettbewerbs. Parallel dazu lief ein Online-Wettbewerb vom 20. April bis 25. Mai.






