Fuerteventura spricht über neue Regeln fürs Bauen in Puerto del Rosario, Streit um Barrierefreiheit im Seniorenheim von Gran Tarajal und die Sanierung einer Küstenpiste im Norden sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Puerto del Rosario beschließt neue Bauordnung
Der Stadtrat von Puerto del Rosario hat die Änderung der kommunalen Bauordnung endgültig beschlossen. Der Prozess begann im Januar 2025 und lief über Konsultation, vorläufige Genehmigung und öffentliche Auslegung. Das Colegio Oficial de Arquitectos de Fuerteventura erhob Einwände, die Vizekanzlei für Verwaltungen und Transparenz der Kanarischen Regierung lieferte Beiträge.
Die Stadtverwaltung prüfte die Hinweise technisch und juristisch und übernahm sie ganz oder teilweise. Die Reform lockerte in bestimmten Fällen Parkplatzvorgaben, regelte landwirtschaftliche Nutzung auf demselben Grundstück klarer und passte Umzäunungen an der Küste an das staatliche Küstengesetz an.
León y Castillo in Puerto del Rosario wieder geöffnet
Die Stadtverwaltung von Puerto del Rosario hat die Straße León y Castillo wieder aufwärts freigegeben. Die Maßnahme soll die Mobilität im Zentrum sichern, während die Arbeiten an der Avenida Bulevar, der Straße Primero de Mayo sowie am Knoten León y Castillo und Primero de Mayo weiterlaufen.
Bürgermeister David de Vera erklärte, das Projekt verbessere das Umfeld trotz der Belastungen durch die Baustelle. Jenifer Pérez, zuständig für Verkehr, sagte, man habe die Phase mit Lokalpolizei und Technik abgestimmt und bat um Vorsicht sowie Beachtung der provisorischen Beschilderung.
PP fordert Reparatur des Aufzugs im Seniorenheim Gran Tarajal
Der Partido Popular in Tuineje hat den sofortigen Betrieb des seit fünf Monaten defekten Aufzugs im Seniorenheim von Gran Tarajal gefordert. Sprecherin Esther Hernández sagte, der Ausfall schaffe Barrieren und treffe ältere Menschen direkt, weil viele das Zentrum nicht wie gewohnt nutzen könnten.
Ratsmitglied Mayka Marrero erklärte, fehlende Wartung schränke Rechte ein und erhöhe Risiken, wenn Angehörige beim Treppensteigen helfen müssten. Die Partei verwies auf eine Vereinbarung, nach der der Stadtrat für die Instandhaltung zuständig sei und dafür Mittel erhalte.
PP verlangt Sanierung der Nordküstenpiste zwischen Corralejo und El Cotillo
Der Partido Popular auf Fuerteventura hat sofortige Maßnahmen zur Instandsetzung der unbefestigten Straße entlang der Nordküste gefordert. Die Strecke verbindet Corralejo und El Cotillo über Majanicho und leidet nach Angaben der Partei unter Schlaglöchern und Schäden durch die letzten Regenfälle.
Claudio Gutiérrez, Sprecher des Partido Popular im Cabildo von Fuerteventura, verlangte Ressourcen der Inselverwaltung und kritisierte eine ungleiche Behandlung. José Vicente Calero, Sprecher der Partei im Stadtrat von La Oliva, forderte Druck auf das Cabildo und verwies auf Sicherheitsrisiken auch für Touristen.
Erster kommunaler Selbstbedienungsautomat in Puerto del Rosario
Der Stadtrat von Puerto del Rosario hat den ersten kommunalen Selbstbedienungsautomaten der Insel in Betrieb genommen. Das Außenterminal steht in der Calle Virgen del Rosario neben der Bürgerberatung und soll Behördengänge unabhängig von Öffnungszeiten ermöglichen.
Bürgermeister David de Vera sagte, der Service bringe die Verwaltung näher an die Bürger. Rosa Rodríguez, zuständig für Neue Technologien, erklärte, der Automat unterstütze die digitale Transformation, unter anderem mit Ausweisleser, Sprachsynthese und Braille-Tastatur sowie Funktionen wie Bescheinigungen, Zahlungen und Zugriff aufs elektronische Rathaus.
Inselverwaltung setzt NOE-Programm für junge Absolventen fort
Teilnehmer des Programms Nuevas Oportunidades de Empleo 2025 haben ein Jahr lang in verschiedenen Abteilungen der Inselverwaltung von Fuerteventura gearbeitet. Sie erhielten Schulungen zu Gleichstellung, Arbeitssicherheit, Umweltbewusstsein und Verwaltungsgesetzen sowie eine Weiterbildung zu öffentlichem Dienst und persönlichen Fähigkeiten.
Die Maßnahme richtete sich an fast 20 Hochschulabsolventen und Fachschulabgänger und kostete 1,1 Millionen Euro. Das Programm gehört zur Beschäftigungsförderung der Inselverwaltung unter Leitung von Nuria Cabrera und wird vom Kanarischen Arbeitsservice und dem Europäischen Sozialfonds Plus zu 85 Prozent kofinanziert.
Motorradtreffen in Morro Jable angekündigt
Der Stadtrat von Pájara hat das 12+1 Jubiläum der Moteros de Fuerteventura vorgestellt. Das Treffen findet vom 8. bis 10. Mai auf der Gemeindefläche von Morro Jable statt und verbindet Routen, Konzerte sowie Verlosungen.
José Benito Alonso, Sportbeauftragter der Gemeinde, nannte das Event einen festen Termin im Kalender, während Sicherheitsbeauftragter Raimundo Dacosta die Bedeutung für das Gemeindegebiet hervorhob. Lola García, Präsidentin der Inselverwaltung von Fuerteventura, sagte, solche Initiativen stärkten die soziale und touristische Aktivität.





