La Palma spricht über Rückkehrgenehmigungen in Puerto Naos, neue Wiederaufbauhilfen in El Paso und mehr Geld für POSEI aus Brüssel sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Weitere Rückkehr nach Puerto Naos und La Bombilla genehmigt
Die Inselverwaltung hat die Rückkehr in eine weitere Wohnung und eine Garage in Puerto Naos genehmigt. Damit erhielten 1.223 Einheiten in Puerto Naos und La Bombilla eine Freigabe, 1.058 unterzeichneten das verpflichtende Rückkehrdokument. Inselpräsident Sergio Rodríguez erklärte, man gehe weiter Schritt für Schritt zur neuen Normalität in den Küstenbereichen des Valle de Aridane.
Rodríguez verwies auf positive Daten aus einem Pilotprojekt in Garagen von Puerto Naos, das der Sonderbeauftragte für den Wiederaufbau und das Institut Eduardo Torroja begleitet hatten. Er betonte, man müsse Protokolle fortführen und technisch absichern. Zudem hob er das Netz von fast 1.600 Sensoren in den betroffenen Zonen hervor.
El Paso weitet Wiederaufbauhilfen nach dem Vulkan aus
Der Stadtrat von El Paso hat die Unterstützung für den Bau neuer Häuser auf 69 Projekte erweitert. Mit 18 zusätzlichen Bewilligungen stieg die Gesamtsumme auf 207.000 Euro. Bürgermeister Eloy Martín sagte, die Zahlen zeigten, wie viele Familien ihre Lebensprojekte neu aufbauten, und der Bau von 69 Häusern laufe bereits.
Martín erklärte, die Verwaltung habe die Antragsfrist gemeinsam mit der Inselverwaltung bis zum 30. April 2027 verlängert, um mehr Betroffene einzubeziehen. Finanziert wurde das Programm von der Abteilung für Soziales und Wohnungsbau der Inselverwaltung, verwaltet wurde es durch den Stadtrat.
EU-Parlament stärkt POSEI als eigene Budgetlinie für die Kanaren
Das Europäische Parlament hat den Bericht zum Mehrjährigen Finanzrahmen 2028 bis 2034 mit 370 Ja-Stimmen verabschiedet und POSEI ausdrücklich unterstützt. Der Text forderte 7.330 Millionen Euro in laufenden Preisen als geschützten Posten innerhalb der Gemeinsamen Agrarpolitik. Damit reagierte das Parlament auf einen Kommissionsansatz, der keine feste POSEI-Zuweisung vorgesehen hatte.
ASPROCAN, der Verband der kanarischen Bananenerzeuger, bewertete die Position positiv und kündigte weitere Zusammenarbeit mit EU-Parlament, Kanaren-Regierung und spanischer Regierung an. Die Verhandlungen mit dem Rat der Europäischen Union sollten sich über 2026 erstrecken, damit der neue Finanzrahmen am 1. Januar 2028 starten kann.
Gabriel Mato betont mehr POSEI-Mittel für 2028 bis 2034
Der kanarische Europaabgeordnete Gabriel Mato von der Partido Popular hat die Parlamentsentscheidung zum EU-Finanzrahmen als klares Signal für Regionen in äußerster Randlage gewertet. Er sagte, Europäische Kommission und Rat müssten sich in den kommenden Verhandlungen zu diesen Regionen bekennen. Mato forderte die spanische Regierung auf, die Parlamentslinie im Rat energisch zu verteidigen.
Er erklärte, dank Änderungsanträgen der Europäischen Volkspartei erhalte POSEI eine eigene Budgetlinie mit mehr als 7.330 Millionen Euro für 2028 bis 2034. Für 2021 bis 2027 seien es 4.571 Millionen Euro gewesen. Mato warnte, Spanien solle sich gegen den Finanzrahmen stellen, falls die Bedingungen nicht gesichert würden.
Wasserbecken in El Paso verbessert Versorgung im Aridane-Tal
Carlos Cabrera hat die Inbetriebnahme des Wasserbeckens von El Paso hervorgehoben. Der Berater der Grupo Popular im Cabildo sagte, das Projekt habe seit 2001 existiert und sei lange ohne Umsetzung geblieben. Während seiner Regierungsverantwortung sei es in ein Abkommen mit der staatlichen Gesellschaft SEIASA aufgenommen, die Kosten 2020 aktualisiert und die Vereinbarung im November 2022 abgeschlossen worden.
Er erklärte, das Abkommen habe fast 3,7 Millionen Euro umfasst, davon 1,1 Millionen vom Inselwasseramt. Das Becken mit 100.000 Kubikmetern Kapazität sei nun in Betrieb und stärke die Versorgung im Aridane-Tal, besonders bei hoher Nachfrage. Cabrera dankte Bewässerergemeinschaft, Unternehmen und beteiligten Verwaltungen.
Landwirtschaftsminister Quintero kündigt Bürokratieabbau an
Narvay Quintero hat im kanarischen Parlament angekündigt, bürokratische Hürden für junge Landwirte, Viehzüchter und Fischer abzubauen. Der Landwirtschaftsminister sagte, es handle sich nicht um ein punktuelles Problem, und verwies auf den Fall des jungen Landwirts Jorge San Gil auf La Palma, der sein Projekt wegen unzureichender Bedingungen aufgegeben habe.
Quintero räumte ein, Boden und Verwaltungsgesetzgebung seien eine Achillesferse. Er erklärte, die Regierung arbeite an einer Gesetzesinitiative, die Bodennutzung an die Bedürfnisse des Sektors anpassen und Kriterien vereinheitlichen solle. Zudem seien Anforderungen vereinfacht und Fristen bei der Auszahlung von Hilfen verkürzt worden.
PSOE in El Paso kritisiert beschädigte touristische Tafeln
Der PSOE in El Paso hat den Zustand touristischer Informationstafeln beanstandet. Die sozialistischen Stadträte Daniel Rodríguez und Bryan Martín erklärten, viele Tafeln seien durch Sonne und Klima stark beschädigt und die Orientierung für Besucher leide. Sie warfen der Gemeinderegierung vor, diese Infrastruktur zu vernachlässigen.
Die Partei erinnerte daran, dass die Regierung 2020 die Aufnahme von El Paso in die Liste der "Schönsten Dörfer Spaniens" unterstützt habe. Rodríguez und Martín forderten einen regelmäßigen Wartungsplan und erklärten, touristische Qualität brauche konkrete Maßnahmen, nicht nur Ankündigungen.
Breña Alta feiert die Fiesta de la Cruz mit Kultur und Glauben
Breña Alta hat die Fiesta de la Cruz erneut gefeiert. Die Einwohner gestalteten monatelang vergängliche Werke, die entlang eines Weges im Ort gezeigt wurden. Die Feierlichkeiten begannen am Sonntag, 26. April, mit dem Festvortrag von María Nieves Martín González in der Sociedad Atlántida, am 1. Mai sammelten die Mayordomos traditionell Zweige im Wald.
Am 3. Mai segnete Pfarrer Félix Manuel Santana Ramos die Kreuze. Bürgermeister Jonathan De Felipe lobte das Engagement der Bürger für die Kultur, Kulturdezernentin Patricia Ayut Martín hob die Rolle der Mayordomos hervor. Am 9. Mai folgten Treffen der Kreuzträger und die Preisverleihung des XXI. Kreativwettbewerbs.
CaixaBank stellt Programm für ländliches Unternehmertum vor
CaixaBank hat die Ausgabe 2026 des Programms "Tierra de Oportunidades" zusammen mit den Gruppen für ländliche Entwicklung der Kanaren präsentiert. Vorgestellt wurde die Initiative in der Filiale in Santa Cruz de La Palma, begleitet von Cristina Daranas als Bereichsleiterin der Bank auf La Palma, Olga del Pino als Leiterin der Sozialen Aktion auf den Inseln und Luis Vicente Martín als Präsident von ADER La Palma.
Die Bank erklärte, das Sozialprogramm solle bestehende Projekte stärken und Jobs im ländlichen Raum schaffen. In zwei regionalen Ausschreibungen sollten acht Unternehmerprojekte ausgezeichnet werden, die anschließend am nationalen Ausbildungsprogramm teilnehmen. Die Ergebnisse sollen im Juni bekannt gegeben werden.






