La Gomera spricht über neue Kaufanreize in Alajeró, Kritik an der Gesundheitsversorgung und gelöste Abwasserprobleme in San Sebastián sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Bono Consumo: Zwei Millionen Euro für Alajeró
Casimiro Curbelo hat zwei Millionen Euro für eine neue Ausgabe des Bono Consumo angekündigt. Der Präsident der Inselverwaltung erklärte, die Bonifizierung in Alajeró werde auf 60 zu 40 angehoben, damit der Süden die Bedingungen des Nordens erreichte.
Curbelo sagte, die Maßnahme solle Konnektivitätsnachteile ausgleichen und Bürger aus anderen Teilen der Insel zum Einkauf nach Playa de Santiago und Alajeró bewegen. Die letzte Ausgabe hatte laut Inselverwaltung drei Millionen Euro in die lokale Wirtschaft gebracht.
IxLG hat Mängel in Gesundheitszentren kritisiert
Iniciativa por La Gomera hat Defizite in den Gesundheitszentren von Alajeró und Valle Gran Rey sowie in Sprechstunden wie in Alojera kritisiert. Die Partei forderte eine sofortige Reaktion des von der Agrupación Socialista Gomera geführten Gesundheitsbereichs und verlangte einen Aktionsplan für La Gomera.
IxLG berichtete, in Alajeró ende die persönliche Betreuung teils um zwölf Uhr, zudem fehlten Personal, Notdienst sowie Kinder und Fachärzte, und das Medikamentendepot liege nicht im neuen Gebäude. In Valle Gran Rey sei der Aufzug seit Wochen defekt, in Alojera gebe es Probleme mit Barrierefreiheit, Feuchtigkeit und fehlendem Wartebereich.
San Sebastián hat Abwasserprobleme an der Plaza de Las Américas behoben
Angélica Padilla hat den Abschluss der Arbeiten an der Abwasseranlage der Plaza de Las Américas gemeldet. Die Bürgermeisterin von San Sebastián de La Gomera erklärte, Verstopfungen und Geruchsbelästigungen seien nach Reinigung und dem Einbau neuer Rohre beseitigt worden.
Agustín Herrera, zuständiger Stadtrat, sagte, Feuchttücher und Hygieneartikel hätten die mehr als 40 Jahre alte Betonkonstruktion besonders belastet, Regenfälle hätten die Lage verschärft. Die Stadt kündigte zusätzlich eine Sedimentationskammer an und rief dazu auf, Feuchttücher nicht über die Toilette zu entsorgen.
PSOE hat Baumfällungen im Torre del Conde kritisiert
Ventura del Carmen Rodríguez Herrera hat die Lage der Grünflächen in San Sebastián de La Gomera kritisiert. Die Sprecherin der Sozialisten im Stadtrat sagte, die angebliche Wiederherstellung von Flächen dürfe nicht als Vorwand für Baumfällungen dienen, und verlangte einen Renaturierungsplan.
Die PSOE erklärte, die Stadtverwaltung habe Fällungen im Park der Torre del Conde angeordnet, obwohl Verbesserungen das Naturerbe respektieren müssten. Seit Ende 2024 habe die Partei vor der Verschlechterung des Parks gewarnt und erneut einen grünen Korridor vorgeschlagen, der Viertel als öffentliche Räume verbinden solle.
Feria del Atún hat Playa de Santiago belebt
Die fünfte Feria del Atún hat Playa de Santiago zum Treffpunkt für maritime Küche gemacht. Die Messe begann um 11 Uhr, ein Gedenkakt benannte das Edificio de Usos Múltiples de La Junta offiziell in „Centro Cultural Volcán Chinyero“ um, danach folgte die Eröffnung mit Gästen aus dem Süden Teneriffas.
Ab 13 Uhr gab es eine Zerlegevorführung mit der Fischereigenossenschaft und Showcooking von Smart Food Yanuk, dazu regionale Produkte auf dem Agrarmarkt. Organisiert wurde die Feria vom Ayuntamiento de Alajeró und der Asociación Insular de Desarrollo Rural de La Gomera, Aider La Gomera, mit Mitteln der Strategie Dinamiza Rural der kanarischen Regierung.
Cabildo hat Zahlungsfristen für Seniorenreisen geöffnet
Casimiro Curbelo hat den Zahlungszeitraum für Reisen im Programm für Menschen mehr als 60 Jahre eröffnet. Der Präsident der Inselverwaltung erklärte, das Angebot stärke das soziale Wohlbefinden und ermögliche auch Menschen mit Behinderungen die Teilnahme an Aktivitäten.
Rosa Elena García, Inselrätin für Sozialpolitik, betonte die fristgerechte Zahlung für die Organisation. Teilnehmer mussten 130 Euro überweisen und Unterlagen an Halcón Viajes sowie an die Inselverwaltung senden, zudem war für den 4. Mai um 11.30 Uhr eine Informationsveranstaltung im Plenarsaal angekündigt.
Atlantic Jazz Lab Orchestra hat Tournee auf La Gomera gestartet
Die Atlantic Jazz Lab Orchestra hat im Auditorio Insular ihre neue Tournee eröffnet. Das Konzert begann um 20 Uhr, der Eintritt war kostenlos, Karten mussten vorab über atlanticjazzlab.org/entradas reserviert werden, und präsentiert wurde ein Live Album, das auf der Insel aufgenommen und vom niederländischen Label Teles Music veröffentlicht wurde.
Natanael Ramos, Trompeter und musikalischer Leiter, trat mit der belgischen Sängerin Esther Van Hees auf. Das Programm verband Swing Klassiker von Duke Ellington und Count Basie mit Arrangements von Kenny Wheeler und Miguel Blanco, die Formation gehört zum Laboratorio Atlántico de Jazz y Nuevas Músicas.
ASG hat zur Feier am Tag der Arbeit eingeladen
Die Agrupación Socialista Gomera hat zu einer Veranstaltung am 1. Mai in der Zona Recreativa de Las Nieves eingeladen. Die Partei teilte mit, Generalsekretär Casimiro Curbelo und weitere Vertreter würden ab 12.00 Uhr teilnehmen, Informationen gab es unter der Telefonnummer 686.269.076.
ASG bot kostenlose Busse aus allen Gemeinden auf La Gomera an und bezeichnete die Feier als Treffpunkt für Dialog und Gemeinschaft. Die Partei hob die Bedeutung der Arbeit für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Insel hervor.
Kanaren haben Bürokratieabbau für Landwirtschaft vorgestellt
Narvay Quintero hat im Parlament Maßnahmen zur Vereinfachung von Verwaltungsverfahren für den Primärsektor vorgestellt. Der Landwirtschaftsminister der Kanarischen Inseln sagte, die Entlastung von Landwirten, Viehzüchtern und Fischern habe Priorität, auch digitale Werkzeuge sollten den Zugang zu Verfahren erleichtern.
Quintero erklärte, seit 2023 laufe ein Prozess zur Vereinfachung, unter anderem im POSEI Programm für Milch sowie bei Hilfen für Kartoffelproduktion und Vermarktung. Zudem nannte er Unterstützung durch GMR Canarias beim REAC und Vereinfachungen bei REGA und RIIA, bei denen Aktualisierungen und Tierbewegungen nun automatisch erfolgen sollten.
Kanaren haben am Tag der Treppen zu mehr Bewegung aufgerufen
Die Gesundheitsbehörde der Kanarischen Inseln hat den Tag der Treppen begangen und zum Treppensteigen statt Aufzug motiviert. Die Behörde erklärte, die Initiative solle körperliche Aktivität im Alltag fördern und das Risiko chronischer Krankheiten senken, unterstützt werde sie von der Internationalen Vereinigung für Sport und Kultur.
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt seit 2020 Erwachsenen 150 bis 300 Minuten moderate Aktivität pro Woche, Kinder und Jugendliche sollten täglich mindestens 60 Minuten aktiv sein. Auf den Kanaren verbreitete der Kanal Canarias Saludable die Kampagne „Yo, por salud, subo“, begleitet von Materialien des Künstlers J. Morgan.





