Fuerteventura: Pájara verabschiedet einen neuen kommunalen Notfallplan, in Gran Tarajal sorgt ein gestohlenes Schiff für Streit, und in Corralejo rettet ein Großeinsatz einen Badegast.
Pájara beschließt kommunalen Notfallplan einstimmig
Der Stadtrat von Pájara hat den neuen kommunalen Notfallplan einstimmig genehmigt. Sicherheitsstadtrat Raimundo Dacosta dankte den beteiligten Abteilungen, der erstellenden Firma und den in der Gemeinde tätigen Sicherheitskräften. Pájara brauche als Gemeinde mit 20.000 Einwohnern ein eigenes Instrument für alle Lagen, betonte er.
Erster stellvertretender Bürgermeister Alexis Alonso erklärte, die Maßnahme stärke die Koordination mit den verschiedenen Sicherheitskräften. Bürgermeister Alejandro Jorge bedankte sich bei der Opposition für die Unterstützung und hob hervor, der Plan ermögliche dem Rathaus, mit eigenen Mitteln auf Notfälle zu reagieren.
Tuineje fordert Verlegung des gestohlenen Schiffes aus Gran Tarajal
Bürgermeister David Herrera hat die Verlegung eines abgefangenen Schiffes verlangt, das seit Freitag im Hafen von Gran Tarajal liegt. Das Boot war zuvor in Marokko als gestohlen gemeldet worden. Guardia Civil und Salvamento Marítimo hatten es gemeinsam mit der Salvamar Mizar in kanarischen Gewässern gestoppt und im Hafen festgemacht.
Herrera kritisierte fehlende Information und Koordination: Weder die Stadtverwaltung von Tuineje noch Puertos Canarios seien vorab informiert worden. Er warnte, der kommerzielle Hafen sei bei Südstürmen anfällig und für die sichere Verwahrung nicht geeignet – zumal das Schiff ohne Besatzung sei und möglicherweise gefährliche Stoffe an Bord habe.
Rettungseinsatz nach Badeunfall in Corralejo
Einsatzkräfte der Polizei von La Oliva haben am Sonntag bei einem Rettungseinsatz in Corralejo mitgewirkt. Ein 45-jähriger Mann zeigte schwere Ertrinkungssymptome, nachdem Strandbesucher ihn aus dem Wasser gezogen hatten. Der Notruf 112 alarmierte die Kräfte; der Kanarische Rettungsdienst SUC und die Rettungsschwimmer von La Oliva übernahmen Erstversorgung und Stabilisierung vor Ort.
Anschließend brachte ein Rettungswagen den Mann ins Hospital General de Fuerteventura. Die Polizei unterstützte die beteiligten Rettungsdienste während des gesamten Einsatzes.


