Ein 17-jähriges Mädchen hat am Dienstag bei Morro Jable auf Fuerteventura einen Ohnmachtsanfall erlitten. Die hohen Temperaturen führten laut dem kanarischen Rettungsdienst SUC zu einer Hitzesynkope. Aufgrund der unzugänglichen Lage des Gebiets wurde ein Hubschrauber der GES der kanarischen Regierung eingesetzt.
Die Notfallmeldung erreichte die Rettungszentrale der 112 Canarias um 15.20 Uhr. Der Anrufer berichtete von einem Kreislaufkollaps der Jugendlichen, die dringend medizinische Hilfe benötigte. Die Retter des GES-Hubschraubers gelangten nach einem schwierigen Anflug zu der Betroffenen, leisteten Erste Hilfe und stabilisierten ihren Zustand. Anschließend wurde sie zum Allgemeinen Krankenhaus in Puerto del Rosario geflogen.
Rettungseinsatz auf Fuerteventura
Am Krankenhaus übergaben die Rettungskräfte die Jugendliche an das medizinische Personal. Der Gesundheitszustand der Patientin wurde als moderat eingeschätzt. Der Einsatz verdeutlicht die Bedeutung der Luftrettung auf Fuerteventura, da viele Gebiete schwer zugänglich sind. Ein Hubschrauber ermöglicht oft eine schnellere Reaktionszeit und einen zügigeren Transport in medizinische Einrichtungen.
Der Vorfall zeigt auch, dass Hitzewarnungen ernst genommen werden sollten, insbesondere während der Hitzewelle, die am Dienstag auf Fuerteventura noch die Warnstufe „gelb“ hatte. Auch auf Lanzarote musste eine Wanderin nach einem Hitzekollaps per Hubschrauber gerettet werden.


