Gran Canaria spricht über Probleme am Uniklinikum Juan Negrín, einen Todesfall an der Küste von Las Palmas und den Kauf eines neuen Verwaltungsgebäudes sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Uniklinikum Juan Negrín: Parkplatz-Umbau sorgt für Stau und Kritik
Die Gewerkschaft Asaca hat die Lage am Parkplatz des Universitätskrankenhauses Doctor Juan Negrín als chaotisch kritisiert. Sie berichtete von langen Warteschlangen und logistischen Problemen durch die laufenden Arbeiten, die sich bereits um acht Monate verzögert hätten. Asaca erklärte, in das Projekt seien 6,2 Millionen Euro geflossen, davon 3,8 Millionen Euro für Sicherheit und Barrierefreiheit. Die Organisation beklagte den Wegfall von mehr als 50 Stellplätzen und forderte kostenfreies Parken sowie die sofortige Wiederherstellung der entfernten Parkplätze.
Las Palmas: Polizei entdeckt Leiche an den Tetrápodos
Die Polizei hat den leblosen Körper eines älteren Mannes an den Tetrápodos entlang der Maritimen Allee gefunden. Ein Passant alarmierte die Einsatzkräfte, die kurz darauf eintrafen. Der Mann war bereits tot. Erste Ermittlungen deuteten auf kein Fremdverschulden hin, die Behörden behandelten den Fall jedoch bis zum Abschluss der Untersuchungen mit Vorsicht. Anwohner reagierten schockiert und forderten mehr Überwachung sowie stärkere Patrouillen entlang der Küste.
Inselverwaltung Gran Canaria kauft Gebäude in Las Palmas für 562.000 Euro
Die Inselregierung von Gran Canaria hat den Kauf eines Verwaltungsgebäudes in der Buenos Aires Straße 54 in Las Palmas genehmigt. Das 360 Quadratmeter große Objekt kostete 562.000 Euro, konkrete Nutzungen standen noch nicht fest. Die Verwaltung erklärte, der Erwerb ergänze benachbarte, bereits eigene Immobilien und solle Organisation und öffentliche Dienstleistungen verbessern. Laut Bericht des Insular Heritage Service sei die Maßnahme kohärent und entspreche dem Gesetz 40/2015 zum rechtlichen Regime des öffentlichen Sektors.
El Carrizal: Roboter "Juani" unterstützt Therapien in der Frühintervention
Das Centro de Atención Infantil Temprana (CAIT) San Juan de Dios in El Carrizal hat den humanoiden Roboter Juani vorgestellt. Das Zentrum teilte mit, die Technik solle Kinder mit neuromotorischen Schwierigkeiten begleiten und Fortschritte in der Gelenkbeweglichkeit präzise messbar machen. Iraya Padrón Rodríguez, Leiterin der Rehabilitations- und Frühinterventionsdienste bei San Juan de Dios Las Palmas, und Mariana León López, Koordinatorin der Frühintervention, führten eine Demonstration durch. Dabei bezogen sie einen jungen Nutzer und dessen Familie in die Sitzung ein.
Las Palmas: Lokalpolizei meldet Taxi-Fahrer ohne Lizenz und mit positivem Drogentest
Die Lokalpolizei von Las Palmas de Gran Canaria hat einen Taxifahrer gemeldet, der ohne erforderliche Lizenz fuhr. Beamte der Verkehrseinheit bemerkten den Fahrer am Sonntagnachmittag, als er während der Fahrt rauchte. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass keine gültige Taxilizenz vorlag und das Taxameter nicht technisch überprüft war. Ein anschließender Drogentest fiel positiv aus, die Polizei erstattete daraufhin entsprechende Anzeigen.
Judo-Schulmeisterschaften: Gran Canaria führt die Medaillenwertung an
Gran Canaria hat bei den jüngsten Schulmeisterschaften der Kanarischen Inseln im Judo die Medaillenwertung angeführt. Der Wettbewerb brachte Teilnehmer mehrerer Inseln zusammen, die um Podestplätze kämpften. Trainer verwiesen auf vielversprechende Talente und auf strukturierte Trainingsprogramme auf Gran Canaria. Nach dem Turnier richtete sich der Blick auf kommende Wettbewerbe und die weitere Förderung junger Athleten auf den Kanaren.
Kanaren-Politik: Clavijo warnt vor Einschnitten bei Posei und Kohäsionsfonds
Fernando Clavijo, Präsident der Kanarischen Inseln, hat beim Forum Horizonte RUP auf Teneriffa den Erhalt des EU-Programms Posei gefordert. Er erklärte, ohne diese Unterstützung drohe den Regionen in äußerster Randlage ein Rückschritt der Lebensqualität um 20 bis 40 Jahre. José Manuel Bolieiro, Präsident der Azoren, sprach sich ebenfalls gegen Reformen funktionierender Programme aus. Clavijo verwies zudem auf einen Brief von Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und forderte Spanien, Portugal und Frankreich zu entschlossener Verteidigung der RUP-Bedingungen auf.







