Gran Canaria spricht über Ermittlungen gegen ein Migrantenzentrum, Umweltbedenken zum Siam Park und schwere Verkehrsunfälle sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Gran Canaria: Ermittlungen gegen Quorum nach Schließungen von Zentren
Die Justiz hat auf Gran Canaria ein von Quorum betriebenes Migrantenzentrum geschlossen. Im Mai 2025 wurde La Fortaleza I dichtgemacht, in dem 43 unbegleitete Jugendliche lebten, die anschließend auf andere Einrichtungen auf den Kanarischen Inseln verteilt wurden.
Nur 67 Tage später ordnete Richter Tomás Martín die Schließung eines weiteren Zentrums in Agüimes an. Die Ermittlungen der Operation Cábila betrafen unter anderem Körperverletzung und Drohungen. Laut Bericht wurden 15 Mitarbeiter von Quorum Social 77 festgenommen, darunter der Präsident der Organisation.
Gran Canaria: Kinderschutzbehörde wartet bei Quorum auf Gerichtsurteil
Die Kinderschutzdirektorin der Kanaren, Sandra Rodríguez, hat die Fortführung von Verträgen mit Quorum erklärt. Sie sagte, die Verträge seien nicht gekündigt worden, weil man ein Gerichtsurteil abwarte.
Rodríguez erklärte, andere von Quorum betriebene Zentren arbeiteten sehr gut. Das Zentrum in Puerto de la Cruz auf Teneriffa blieb demnach in Betrieb, weil es ordnungsgemäß funktioniere und die beschuldigten Personen dort nicht mehr tätig seien.
Gran Canaria: Ben Magec hat vor Siam-Park-Bau in Hochwasserzone gewarnt
Die Umweltorganisation Ben Magec hat neue Bedenken gegen den geplanten Siam Park auf Gran Canaria geäußert. Sie erklärte, das Projekt sei für ein Gebiet vorgesehen, das als hochwassergefährdet eingestuft worden sei.
Ben Magec führte ein mögliches höheres Überschwemmungsrisiko, Störungen der lokalen Tierwelt und langfristige Umweltfolgen an. Die Organisation forderte die Behörden auf, das Vorhaben zu überdenken, und rief Bewohner zur Teilnahme an lokalen Treffen auf.
Las Palmas: Gericht hat Haft nach mutmaßlicher Kindstötung verlängert
Ein Gericht hat die Untersuchungshaft einer Frau nach dem Tod ihres Babys verlängert. Die Verdächtige blieb bis Montag in Gewahrsam, nachdem das Kind in Las Palmas leblos aufgefunden worden war.
Die Behörden untersuchten die Umstände weiter und gingen laut Bericht sensibel vor. In der Stadt löste der Fall Empörung und Besorgnis aus, während viele Einwohner gründliche Ermittlungen und Rechenschaft forderten.
Santa Lucía: Motorradfahrer hat sich bei Frontalcrash auf der GC-65 schwer verletzt
Ein Motorradfahrer hat sich auf Gran Canaria bei einem Frontalzusammenstoß schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich in Santa Lucía auf der GC-65, nachdem das Notfallzentrum CECOES 1-1-2 um 13.53 Uhr über die Kollision informiert worden war.
Der Kanarische Rettungsdienst SUC brachte den Schwerverletzten per Rettungshubschrauber ins Universitätskrankenhaus Gran Canaria. Ein Autoinsasse erlitt mittelschwere Verletzungen und kam ins Hospiten Roca, während die Guardia Civil den Unfall aufnahm.
Las Palmas: Unbesetzter Lastwagen ist im Hafen La Luz ins Meer gestürzt
Ein Lastwagen ist im Hafen von La Luz ins Meer gestürzt. Der Vorfall passierte am Samstagmorgen nahe dem Terminal der Reederei Naviera Armas Trasmediterránea in Las Palmas de Gran Canaria.
Hafenquellen meldeten keine Verletzten, weil der Lkw unbesetzt gewesen sei. Krane bargen das Fahrzeug, als mögliche Ursache galt eine nicht angezogene Handbremse. Der Anhänger gehörte zur Grupo Mazo, einem Unternehmen für Kühltransporte in Spanien und Europa.









