Gran Canaria spricht über die Festnahme eines Reitlehrers nach einem Vorfall bei einem Springreitwettbewerb, die Rettung einer gestürzten Wanderin aus der Azuaje-Schlucht und neue Pläne des CAAM für Café und Dokumentationszentrum sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Reitlehrer nach Vorwurf der Tierquälerei festgenommen
Die Guardia Civil hat einen Reitlehrer auf Gran Canaria festgenommen. Zeugen schilderten, er habe während eines Springreitwettbewerbs ein Pferd grob behandelt und damit ein sofortiges Eingreifen ausgelöst. Der Vorfall erregte große Aufmerksamkeit und führte zu Ermittlungen der Behörden.
Tierschutzaktivisten verurteilten das Verhalten und forderten strengere Vorschriften sowie bessere Kontrollen im Pferdesport. Der Druck auf die zuständigen Stellen wuchs, das Wohl von Tieren in Sportarten konsequenter abzusichern.
Rettungseinsatz in der Azuaje-Schlucht bei Moya
Rettungskräfte haben eine 65-jährige Frau in ernstem Zustand aus der Azuaje-Schlucht gerettet. Der Notrufdienst 1-1-2 Canarias meldete, die Wanderin sei am Dienstag um 10.50 Uhr nach einem Sturz gemeldet worden und habe medizinische Hilfe benötigt.
Feuerwehrleute des Konsortiums, Personal des Kanarischen Rettungsdienstes SUC, die örtliche Polizei und die Guardia Civil erreichten die Stelle und leisteten Erste Hilfe. Wegen des Geländes kam eine Bodenrettung nicht infrage, der Rettungsdienst GES evakuierte die Frau und brachte sie per Hubschrauber zum Landeplatz am Hospital Universitario de Gran Canaria Doctor Negrín.
CAAM in Las Palmas plante Café und neues Dokumentationszentrum
Das Atlantic Centre of Modern Art, kurz CAAM, hat Pläne für ein Café und ein ausgelagertes Dokumentationszentrum vorgestellt. Direktor Orlando Britto sagte bei einer Pressekonferenz in Vegueta in Las Palmas de Gran Canaria, ein Architektenteam prüfe, ob das Café im Bereich des heutigen Ladens entstehen könne.
Britto erklärte, der Platz für das Dokumentationszentrum sei nach zwei Jahren zu klein geworden und Publikationen lägen in vier Lagern. Guacimara Medina, Kulturbeauftragte der Inselverwaltung von Gran Canaria, bestätigte die Bereitschaft, eine nahegelegene Immobilie zu erwerben, um den Service zu verbessern.
Nachruf erinnerte an Cipriano Marín Cabrera und Risco Caído
Ein Beitrag hat an Cipriano Marín Cabrera als Verfechter von Kultur, Vielfalt und nachhaltiger Entwicklung erinnert. Der Text beschrieb ihn als treibende Kraft hinter Initiativen zum Schutz von Natur und Kulturerbe und hob seine Fähigkeit hervor, Ideen in Projekte zu übersetzen.
Der Autor schilderte Ciprianos Rolle rund um das UNESCO-Welterbe Risco Caído auf Gran Canaria und verwies auf seine Erfahrung mit UNESCO und ICOMOS, dem Internationalen Rat für Denkmäler und Stätten. Genannt wurden auch sein Engagement für nachhaltigen Tourismus und sein Rücktritt aus einem Beirat wegen Differenzen zu einem Projekt im Erbegebiet.











