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    Teneriffa Nachrichten 26. März 20265 Min. Lesedauer

    Teneriffa im Ausnahmezustand: Therese und die Folgen

    Kanaren News Teneriffa News-Ticker

    Teneriffa spricht über das Sturmtief Therese, Straßensperrungen am Teide und den neuen Inselplan gegen Gewalt an Frauen sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.

    Höchste Alarmstufe wegen Sturmtief Therese auf Teneriffa

    Die Inselverwaltung hat für Teile Teneriffas die maximale Alarmreaktion aktiviert und den Notstand auf Stufe zwei erhöht. Sie untersagte alle kulturellen, sozialen und sportlichen Aktivitäten und schränkte die Mobilität zwischen Gemeinden ein. Die AEMET gab eine rote Warnung aus, nachdem lokal mehr als 80 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde gefallen waren.

    Rosa Dávila, Präsidentin der Inselverwaltung, erklärte, die Entscheidung diene dem Schutz der Bevölkerung. Néstor Padrón, Leiter des Zivilschutzes, warnte vor Sturzfluten durch Starkregen in kurzer Zeit. Die Verwaltung bat die Kanarenregierung um den autonomen Notstand und aktivierte zur Unterstützung die Militärische Notfalleinheit UME.

    Notfallstufe nach fast 600 Einsätzen gesenkt

    Die Inselverwaltung hat die Notfallstufe für Therese auf Stufe eins herabgesetzt und zugleich weitere Vorsicht verlangt. In der Nacht wurden fast 600 Vorfälle registriert, vor allem im Norden in La Orotava, Puerto de la Cruz, Los Realejos, Tacoronte und La Matanza. Stromausfälle betrafen rund 2.500 Menschen, zudem kam es zu örtlichen Überschwemmungen.

    Die Zugänge zum Teide sowie die Straßen TF-12, TF-13 und TF-21 blieben wegen Erdrutschen teils gesperrt, auf der TF-5 liefen Aufräumarbeiten mit Fahrstreifensperrung. Néstor Padrón sagte, Einsatzkräfte blieben präventiv aktiv. Rosa Dávila verwies auf die koordinierte Arbeit der Notdienste und bat um Informationen über offizielle Kanäle.

    Jahresplan 2026 gegen geschlechtsspezifische Gewalt vorgestellt

    Der Cabildo hat den Jahresplan 2026 der Einheit gegen geschlechtsspezifische Gewalt präsentiert und Fachleute zum Austausch zusammengebracht. Die Vorstellung erfolgte bei den III. Insularen Tagen der Guten Praktiken, organisiert vom IASS, dem Inselinstitut für Soziales und Sozio-Sanitäres. Themen waren Prävention, Krisenintervention und bessere Betreuung von Betroffenen.

    Die Einheit berichtete für 2025 von acht Schulungen mit 171 Fachleuten und 20 Sensibilisierungsaktionen mit 609 Teilnehmern. In 13 Büros erhielten 4.082 Frauen Unterstützung, drei CAVIS-Zentren betreuten 349 Frauen und 77 Minderjährige. Yolanda Baumgartner, Direktorin für Soziales, betonte die Bedeutung von Koordination und anpassungsfähigen Hilfen.

    Kongress Supernova 2026 für Handel und Unternehmen angekündigt

    Die Insel hat Supernova 2026 für den 17. und 18. April in Arona vorgestellt und damit Impulse für Handel und Unternehmensförderung gesetzt. Lope Afonso, Vizepräsident der Inselverwaltung, präsentierte das Programm mit Krysten Martín, zuständig für Handel und Unternehmensförderung, sowie David Mille, Generaldirektor für Handel der Kanarenregierung. Mit dabei war Arianna Gassmann, Vorsitzende der AJE Teneriffa.

    Der Kongress soll Unternehmer, kleine und mittlere Unternehmen sowie Fachleute zu Digitalisierung und Generationenwechsel zusammenbringen. David Mille nannte als strukturelles Problem ein Durchschnittsalter von 52 Jahren bei Selbstständigen. Geplant sind Vorträge, Debatten und eine Praxistagung mit Masterclasses und Mentorings, der Zugang bleibt kostenlos bei vorheriger Anmeldung.

    Broadway-Star Patti LuPone beim Festival Veranos del Taoro

    Puerto de la Cruz hat mit dem Auftritt von Broadway-Star Patti LuPone die fünfte Ausgabe von Los Veranos del Taoro gestärkt. Die Veranstalter von Encaro Factory stellten ein Programm vor, das auch nationale Namen wie Anabel Alonso und Lola Herrera umfasst. Spielorte sind unter anderem der Parque de la Sortija und das Espacio Laurel de Indias.

    Leopoldo Afonso, Bürgermeister von Puerto de la Cruz, sagte, das Festival stärke das Kulturprofil der Stadt. Kulturdezernentin Desiré Díaz verwies auf den Anspruch, Kultur zugänglich zu machen. Javier Prieto von Turismo de Islas Canarias verband Kulturförderung mit Tourismus, während Dimple Melwani von Turismo de Tenerife das Format als Aushängeschild unterstützte.

    Drei ausverkaufte Vorstellungen mit Luis Bermejo im Auditorio

    Das Auditorio de Tenerife hat am Wochenende drei ausverkaufte Aufführungen von "Hoy tengo algo que hacer" gezeigt. Luis Bermejo spielte die Hauptrolle in dem von Pablo Rosal inszenierten Stück, produziert vom Teatro del Barrio. Nach der Premiere am Freitag um 19.30 Uhr moderierte die Escuela de Actores de Canarias ein Publikumsgespräch.

    Die Inszenierung erzählte von einem modernen Helden, der nach Sinn und Struktur durch Beschäftigung sucht. Weitere Termine liefen am Samstag um 19.30 Uhr und am Sonntag um 12 Uhr. Als nächste Produktion in La Salita kündigte das Haus "Equilibrium" von Delio Island an, Karten kosten 8 Euro, ermäßigt 5 Euro für unter 30-Jährige.

    Familiendrama über Radikalisierung im TEA-Museum

    Das TEA Tenerife Espacio de las Artes hat den Film "Jugar con fuego" von Delphine und Muriel Coulin von Freitag bis Sonntag jeweils um 19 Uhr gezeigt. Der französische Film lief in Originalfassung mit spanischen Untertiteln und gehörte zur offiziellen Auswahl der Filmfestspiele von Venedig. Vincent Lindon spielte die Hauptrolle und erhielt dafür die Coppa Volpi.

    Die Handlung folgt Pierre, einem 50-jährigen Eisenbahnarbeiter, dessen Familie durch die Radikalisierung des älteren Sohnes in rechtsextremen Gruppen zerbricht. Der Film stellt Fragen nach bedingungsloser Liebe und Verantwortung und zeichnet zugleich ein Bild gesellschaftlicher Spaltung. Das TEA kündigte die Vorführungen als einen der prägenden europäischen Titel des Jahres an.

    Zwei Genomik-Preise für ITER-Forscher auf den Kanaren

    Das Genomik-Team des ITER hat bei den Forschungspreisen des Hospital Universitario de Gran Canaria Dr. Negrín zwei Auszeichnungen erhalten. Die Ehrung wurde am 19. Februar 2026 vergeben und würdigte Projekte zur genombasierten Erforschung schwerer Krankheiten. Das ITER ist das Instituto Tecnológico y de Energías Renovables auf Teneriffa.

    Ein gemeinsames Projekt mit dem Team um Dr. José Carlos Rodríguez Gallego sowie der FIISC erhielt den ersten Preis in der Grundlagenforschung und untersuchte genetische Unterschiede bei schwerer, ambulant erworbener Lungenentzündung. Zudem wurde eine erbliche Mutation im Gen IKZF1 ausgezeichnet, die Immunerkrankungen und B-Zell-Krebs in einer Familie erklären konnte. Die Ergebnisse erschienen im Journal of Allergy and Clinical Immunology.

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