Gran Canaria beschäftigt sich mit Sturm Therese, Schulschließungen und der Sicherheitsverstärkung im Süden sowie weiteren aktuellen Entwicklungen auf der Insel.
Sturm Therese bringt Wind, Regen und Absagen nach Gran Canaria
Aemet hat für die Kanaren eine Sonderwarnung wegen Sturm Therese herausgegeben. Die Wetteragentur erwartete ab Donnerstag eine deutliche Verschärfung mit sehr starken West- bis Südwestböen und teils heftigem Regen, der lokal Sturzfluten in Schluchten, Überschwemmungen und Erdrutsche auslösen konnte. Auf Gran Canaria meldeten Behörden erste Auswirkungen mit Regen und starken Böen in höheren Lagen. In Cruz de Tejeda wurden 74 km/h registriert. Die See sollte rauer werden, Aemet rechnete mit Wellen von mehr als vier Metern.
Schulschließungen auf den Kanaren: Gran Canaria stellt auf Fernunterricht um
Die Bildungsbehörde hat wegen Sturm Therese den Präsenzunterricht ausgesetzt. Nach einem Treffen mit der Abteilung für Territorialpolitik und Wasser ordnete sie für die westlichen Inseln die Schließung aller Bildungseinrichtungen an und stellte auf Fernunterricht um. Auf Gran Canaria galt die Umstellung am Nachmittag und Abend. Am Freitag sollte der gesamte Archipel den Fernunterricht fortsetzen. Die Maßnahme betraf auch nicht lehrendes Personal und sollte Wege vermeiden, die die Sicherheit der Bildungsgemeinschaft gefährden konnten.
Polizisten aus Deutschland und Rumänien verstärken Sicherheit im Süden Gran Canarias
Deutsche und rumänische Polizisten haben sich im Süden Gran Canarias der spanischen Nationalpolizei angeschlossen. Die Verstärkung soll bis April während der Touristensaison für mehr Sicherheit sorgen, wie die Polizei mitteilte. Bei einer Zeremonie begrüßten Anselmo Pestana als Regierungsdelegierter auf den Kanarischen Inseln, Kanaren-Polizeichef Jesús María Gómez Martín und Ralf Reuter als deutscher Konsul in Las Palmas de Gran Canaria die Beamten. Die Streifen laufen gemischt, die Polizisten sollen auch bei Anzeigen helfen und in der Muttersprache vermitteln.
UD Las Palmas investiert 60 Millionen Euro in das Estadio de Gran Canaria
UD Las Palmas hat 60 Millionen Euro für die Renovierung des Estadio de Gran Canaria beschlossen. Der Club will damit Einrichtungen modernisieren und das Erlebnis für Fans verbessern. Die Vereinbarung sieht vor, dass UD Las Palmas das Stadion mitverwaltet. Geplant sind unter anderem bessere Sitzplätze, erneuerte Technik, mehr Barrierefreiheit und Verbesserungen im Gastgewerbe. Das Projekt soll auch der lokalen Wirtschaft zugutekommen.
Flughafen Gran Canaria verzeichnet mehr internationale Ankünfte
Turespaña hat für Anfang 2026 steigende internationale Passagierzahlen auf den Kanarischen Inseln gemeldet. Der Flughafen Gran Canaria verzeichnete in den ersten beiden Monaten 829.421 internationale Ankünfte und lag damit 3,7 Prozent über dem Vorjahr. Im Februar kamen 412.797 internationale Passagiere an, ein Plus von 2,2 Prozent. Spanienweit stiegen die Zahlen ebenfalls, während Deutschland und die Niederlande Rückgänge verzeichneten. Die Kanarischen Inseln blieben mit 40,2 Prozent Anteil wichtigstes Ziel.
Santa Brígida sucht Hobbyköche: Live-Wettbewerb am 29. März
Der Stadtrat von Santa Brígida hat den Wettbewerb "Cocinillas de Santa Brígida" angekündigt. Die Abteilung für Märkte, Handel und ländliche Entwicklung unter Leitung von Carmen Juez setzt auf lokale Zutaten und Live-Kochen. Am 29. März um 11.00 Uhr sollen Teilnehmer auf dem Markt einkaufen und ihre Gerichte neben Koch José Luis Espino präsentieren. Anmeldungen laufen bis 24. März per E-Mail. Es gibt 300, 200 und 100 Euro Preisgeld, die Inselverwaltung von Gran Canaria unterstützt die Veranstaltung.





