Insgesamt 80 Erdbeben, 22 davon in den letzten zehn Tagen, haben die Seismologen des vulkanologischen Instituts der Kanaren innerhalb von 30 Tagen in den Gewässern zwischen Gran Canaria und Teneriffa aufgezeichnet.
Erdbeben am dortigen Vulkan Enmedio werden meist in großen Tiefen festgestellt, deren Stärken M3 selten übersteigen. Die Meerenge zwischen den beiden Hauptstadtinseln gilt als eine der aktivsten Gebiete des Archipels.
Kanaren melden 113 Erdbeben binnen 30 Tagen
Wie die Aufzeichnungen auf der Webseite IGN zeigen, wurden in den letzten 30 Tagen insgesamt 113 Beben mit Stärken von 1,5 bis 3,3 gemessen. Diese Größenordnungen sind im Archipel jedoch sehr verbreitet und nur selten können diese von der Bevölkerung überhaupt wahrgenommen werden.
Die Überwachung und Erfassung der seismischen Aktivitäten sind von großer Bedeutung, um frühzeitig mögliche Gefahren für die Bevölkerung zu erkennen. Sämtliche lokalen Behörden arbeiten daher eng mit dem Instituto Geográfico Nacional zusammen, um die Erdbebenaktivität auf den Kanaren kontinuierlich zu überwachen und zu analysieren.








