La Gomera spricht über das Senioren-Reiseprogramm „La Gomera Viaja“, die Neuauflage des Konsumgutscheins „Yo compro en La Gomera“ und die Modernisierung der sozialen Dienste auf den Kanaren sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
La Gomera Viaja: Alle Bewerber sollen mitreisen
Der Cabildo-Präsident Casimiro Curbelo hat allen Bewerbern Reisen im Programm „La Gomera Viaja“ zugesagt. Bei einer Informationssitzung im Plenarsaal der Inselverwaltung erhielten die zugelassenen Teilnehmer Details zu Routen, Unterlagen und Abläufen. Die Abfahrten nach Pamplona und Valencia waren für den 7. und 10. Mai geplant.
Rosa Elena García, zuständige Beraterin für Sozialpolitik der Inselverwaltung, erklärte, das Programm solle Wohlbefinden und Teilhabe älterer Menschen stärken und umfasse auch Reisen für Menschen mit Behinderungen mit Begleitbedarf. Enthalten waren Flüge, Transfers, ein angepasstes Aktivitätenprogramm, Begleitpersonal und Versicherungsschutz.
Bono Consumo: Inselverwaltung startete Treffen mit der Geschäftswelt
Der Cabildo-Präsident Casimiro Curbelo hat eine Reihe von Treffen mit Unternehmen auf La Gomera gestartet. Die Inselverwaltung wollte gemeinsam mit Handel und Dienstleistern die neue Ausgabe des Bono Consumo „Yo compro en La Gomera“ vorbereiten und die angekündigten Neuerungen erklären. Laut Cabildo hatte das Programm die lokale Wirtschaft bereits mit mehr als 8 Millionen Euro gestützt.
María Isabel Méndez, Rätin für Tourismus, Handel und Verbrauch, teilte mit, die Verwaltung prüfe ein digitales Treuesystem für lokale Betriebe. Der erste Termin fand am Mittwoch, 6. Mai, auf Valle Gran Rey statt, weitere Stationen waren in Agulo, Hermigua, Alajeró und Vallehermoso vorgesehen, der Abschluss am 14. Mai in San Sebastián de La Gomera.
Soziale Dienste: Diagnostikum sollte Grundlage für Strategieplan werden
Der Vizeberater für Gleichstellung und Vielfalt, Juan Martínez Doreste, hat ein neues Diagnostikum zur Modernisierung der sozialen Dienste auf den Kanarischen Inseln vorgestellt. Rund 30 Fachleute aus dem sozialen Sektor auf La Gomera nahmen an der Veranstaltung teil. Das Instrument sollte als Vorbereitung für den strategischen Plan der sozialen Dienste dienen.
Martínez Doreste sagte, die Lage unterscheide sich von Insel zu Insel, besonders bei vulnerablen Gruppen, deshalb müssten Angebote passgenau ausgerichtet werden. Celso Mendoza, Generaldirektor für Vielfalt, begleitete die Reihe auf allen Inseln. Das Diagnostikum basierte auf Einschätzungen von fast 1000 Personen und entstand mit der Universität von La Laguna.
San Sebastián: PSOE legte Vorschläge für Tourismus und Wirtschaft vor
Die PSOE-Sprecherin Ventura del Carmen Rodríguez Herrera hat im Stadtrat von San Sebastián de La Gomera Maßnahmen zur Belebung der lokalen Wirtschaft eingereicht. Sie schlug vor, traditionelle Verbenas als „Fiestas de Interés Turístico“ anzuerkennen, um gomersche Orchester, Musik und Verkaufsstände zu schützen. Zudem sollten kommunale Gastronomie-Events stärker lokale Produkte einbinden.
Rodríguez forderte außerdem, der Stadtrat solle einen 2025 vorgestellten Plan mit fünf historischen und kulturellen Routen umsetzen, darunter Monumente und das Barranco de la Villa. Die Sozialisten drängten auf Industrieflächen und auf die schnelle Rückgewinnung der Blauen Flagge für die Strände der Hauptstadt als Zeichen für Sicherheit und Umweltqualität.
Roque de Agando: IxLG verlangte Sanierung des Brandhelden-Denkmals
Iniciativa por La Gomera (IxLG) hat eine Restaurierung des Denkmals für die Helden des Brandes von 1984 am Roque de Agando gefordert. Die Formation erklärte, das Mahnmal zeige Oxidation und deutliche Spuren mangelnder Pflege, was Erscheinungsbild und Funktion als Gedenkstätte beeinträchtige. Sie verlangte, die Inselverwaltung solle den Erhalt solcher Orte regelmäßig einplanen.
Guzmán Correa Marichal von IxLG sagte, es gehe nicht nur um Ästhetik, sondern um Respekt vor dem kollektiven Gedächtnis auf La Gomera. Die Gruppe bekräftigte ihr Engagement für Orte der jüngeren Inselgeschichte, die die Gesellschaft besonders geprägt hätten.
Tourismus-Ausbildung: Hecansa baute duale Programme auf den Kanaren aus
Hecansa hat für das Schuljahr 2026/2028 mehr als 280 Plätze in tourismusbezogenen Ausbildungsgängen angeboten. Die öffentliche Einrichtung verstärkte die duale Intensivausbildung mit 200 Plätzen, unter anderem in Küchenleitung, Hotelmanagement, Gästebetreuung und Gastronomie. Als Begründung nannte Hecansa, dass im Vorjahr 70 Prozent der Absolventen Arbeitsverträge im Gastgewerbe erhielten.
Die Ausbildung kombinierte Unterricht in den Hotelschulen in Santa Brígida auf Gran Canaria und in Santa Cruz auf Teneriffa mit Praxis in Hotels, darunter Iberostar, Satocan, Barceló, Princess und H10. Für 2026/2027 kündigte Hecansa zudem inklusive Programme an, mit Voranmeldung bis 26. Juni über www.hecansa.com.





