La Gomera diskutiert über Wohnungsnot, öffentliche Dienstleistungen und Ausgleichspolitik für kleinere Inseln. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Casimiro Curbelo fordert sozialen Ausgleich trotz Wachstum
Casimiro Curbelo fordert mehr sozialen Fortschritt trotz Wirtschaftswachstum. Die Kanarischen Inseln hätten zuletzt ein Bruttoinlandsprodukt von mehr als 58 Milliarden Euro erreicht, der Tourismus bleibe ein wichtiger Faktor. Zugleich hätten viele Familien weiter finanzielle Probleme, junge Menschen suchten bezahlbaren Wohnraum – das Wachstum erreiche nicht alle.
Wohnungsfrage bleibt zentrale Baustelle
Curbelo nennt die Wohnungsfrage die größte Herausforderung. Viele Familien litten unter hohen Mieten, jungen Menschen falle das eigenständige Wohnen schwer. Als langfristige Schritte nannte er mehr sozialen Wohnungsbau, die Nutzung leerstehender Immobilien und die Bereitstellung von Bauland – strukturelle Veränderungen benötigten Jahre.
Gesundheit und Bildung: Fortschritte, aber weiter Handlungsbedarf
Curbelo beschreibt öffentliche Dienstleistungen als entscheidend. Im Gesundheitswesen habe es Fortschritte bei Wartezeiten gegeben, zugleich bestehe weiter Bedarf, besonders in der Grundversorgung und bei Fachärzten. Im Bildungsbereich müsse weiter investiert werden, um die gesetzlichen Ziele zu erreichen – Bildung sei eine Investition in die Zukunft der Inseln.
Kleine Inseln sollen strukturelle Nachteile ausgeglichen bekommen
Curbelo weist auf strukturelle Defizite durch die geografische Lage hin. Kleinere Inseln wie La Palma, La Gomera und El Hierro hätten zusätzliche Herausforderungen und benötigten spezifische Politiken, um Nachteile auszugleichen, Arbeitsplätze zu schaffen und Investitionen anzuziehen. Das sei keine Frage von Privilegien, sondern von territorialem Gleichgewicht.







