Melodie Mendoza hat im Parlament den Start eines Zentrums für berufliche Bildung auf La Gomera begrüßt. Die Präsidentin der sozialistischen Parlamentsgruppe ASG bewertete am Mittwoch im Plenum die geplante Eröffnung des ersten integrierten Berufsbildungszentrums auf der Insel als wichtigen Schritt. Sie lobte zudem die Fortschritte bei der dualen Berufsausbildung, die die kanarische Regierung angekündigt hat.
Mendoza betonte, dass die berufliche Bildung eng mit den lokalen Gegebenheiten und dem Arbeitsmarkt verknüpft sein müsse. Sie forderte, die Ausbildung weiter an die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler sowie der Wirtschaft auszurichten. „Es ist entscheidend, dass die Berufsausbildung auf die Region zugeschnitten ist und den tatsächlichen Anforderungen entspricht“, erklärte die Abgeordnete.
Berufsbildungszentrum auf La Gomera eröffnet neue Perspektiven
Die Politikerin zeigte sich erfreut über die geplante Eröffnung des Zentrums in San Sebastián de La Gomera. Besonders hob sie die Einführung eines neuen Bildungsgangs für Natur- und Freizeitguides hervor. „Das passt zu unserem Konzept eines aktiven und nachhaltigen Tourismus auf der Insel“, sagte Mendoza.
Sie unterstrich den strategischen Wert der dualen Ausbildung für kleinere Inseln wie La Gomera. Mendoza erklärte, dass diese Form der Ausbildung mehr sei als eine weitere Bildungsoption. Sie biete jungen Menschen echte Perspektiven, stärke die Bindung an die Heimat und unterstütze die lokale Wirtschaft.
Duale Ausbildung stärkt lokale Wirtschaft auf La Gomera
Mendoza forderte, die Lehrkräfte stärker zu unterstützen. Sie lobte deren Einsatz bei Koordination, Betreuung und Akquise, der oft unter schwierigen Bedingungen erfolge. Die angekündigten Maßnahmen der Bildungsbehörde für das kommende Schuljahr könnten die Belastung der Lehrkräfte verringern und die Qualität des Systems verbessern, so Mendoza.
Abschließend sprach sich Mendoza für eine intensivere Auswertung der Ergebnisse der dualen Berufsausbildung aus. Besonders wichtig sei es, die Beschäftigungsquote der Absolventen zu analysieren. „Diese Daten sind entscheidend, um den Erfolg des Modells zu bewerten und künftige Entscheidungen zu treffen“, erklärte die ASG-Präsidentin.











