La Gomera spricht über Sonderregeln bei Flughafengebühren, die Präsentation der Insel auf der F.RE.E. in München und Streit um Kulturzugang sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
La Gomera fordert Sonderregeln bei Flughafengebühren
Casimiro Curbelo hat sich gegen höhere Flughafengebühren für die Kanaren ausgesprochen. Der Präsident der Inselverwaltung von La Gomera warnte, jede Erhöhung im Rahmen des Flughafenregulierungsdokuments DORA III für 2027 bis 2031 müsse sorgfältig geprüft werden, weil Luftverkehr auf den Inseln ein grundlegender Dienst sei. Er verlangte von Spaniens Regierung und Regulierern eine differenzierte Behandlung, damit Tarife stabil blieben und die Reisekosten der Einwohner nicht stiegen.
Curbelo verwies darauf, dass der Airline-Verband Asociación de Líneas Aéreas eine jährliche Senkung um 4,9 Prozent befürwortete, während der Flughafenbetreiber AENA eine Erhöhung um 3,8 Prozent pro Jahr vorschlug. Er sagte, unrealistische Verkehrsprognosen und Kostensteigerungen dürften die Kanarischen Inseln nicht benachteiligen, und rief zu Dialog über eine ausgewogene Lösung auf.
La Gomera hat sich auf der F.RE.E. in München als Reiseziel gezeigt
La Gomera hat sich auf der Reise und Freizeitmesse F.RE.E. in München präsentiert. Die Insel war vom 18. bis 22. Februar unter dem Dach von Turespaña vertreten und richtete sich an den deutschen Markt, besonders an Naturinteressierte sowie an Radfahrer, Wassersportler und Golfer.
María Isabel Méndez, Tourismusbeauftragte der Insel, erklärte, die Teilnahme habe zu einer Strategie gehört, die einen bestimmten Besuchertyp anspreche. Dieser deutsche Tourist, seit mehr als vier Jahrzehnten mit der Insel verbunden, suche inzwischen intensivere und authentischere Erlebnisse. Méndez sagte, sechs neue Produkte hätten den Schwerpunkt auf Natur und Outdoor-Aktivitäten sowie eine diversifizierte Ökotourismus-Strategie unterstrichen.
IxLG hat Streit um Kulturzugang auf La Gomera ausgelöst
Guzmán Correa Marichal hat die Agrupación Socialista Gomera kritisiert. Der Vertreter von Iniciativa por La Gomera sagte, ASG habe in der Sitzung der Inselverwaltung am 13. Februar 2026 einen Vorschlag abgelehnt, der den gleichberechtigten Zugang zu Kulturveranstaltungen verbessern sollte.
Correa Marichal begründete den Vorstoß mit einer Veranstaltung am 6. Februar im Auditorio Insular, bei der die Komikerin Petit Lorena auftrat und kostenlose Tickets erst eine Stunde vor Beginn ausgegeben wurden. IxLG erklärte, Bürger außerhalb von San Sebastián de La Gomera hätten dadurch ein Anreise-Risiko getragen. Casimiro Curbelo nannte den Vorschlag sinnlos und sagte, bei Bedarf müssten Bürger zum Auditorium kommen, was IxLG als realitätsfern zurückwies.
AEG hat Programm zur digitalen Transformation des Handels gestartet
Die Asociación de Empresarios y Comerciantes de La Gomera hat die zweite Ausgabe eines Programms zur digitalen Transformation des Handels gestartet. Die Initiative richtete sich an Selbstständige sowie kleine und mittlere Unternehmen und bot eine kostenlose Begleitung über fünf Wochen, um Geschäfte wettbewerbsfähiger zu machen.
Die Teilnehmer erhielten eine Diagnose ihres Digitalisierungsgrades, Schulungen mit Branchenexperten und individuelle Beratung zur Umsetzung digitaler Lösungen. Finanziert wurde das Programm vom Handelsbereich der Regierung der Kanarischen Inseln und es lief in Zusammenarbeit mit mehreren Wirtschaftsverbänden, darunter FAUCA Canarias sowie Organisationen von anderen Inseln.
Kanarische Regierung hat Offshore-Windauktion und WindEurope 2026 vorbereitet
Die kanarische Regierung hat ihre Stellungnahmen zur ersten nationalen Wettbewerbsvergabe für Offshore-Windenergie abgestimmt. Mariano Hernández Zapata, zuständig in der Regionalregierung, leitete die fünfte Sitzung der Mesa de la Energía Eólica Marina, die Einwände für das spanische Ministerium für den ökologischen Übergang koordinierte.
Die Kanaren verlangten eine eigene, angepasste Auktion und forderten, dass ein Meeresgebiet vor Gran Canaria mit rund 250 MW in die erste Runde aufgenommen werde. Julieta Schallenberg, Vize-Ministerin für den ökologischen Übergang, sagte, Offshore-Wind könne das Energiemodell der Inseln verändern und neue Industrie und Jobs schaffen. Zudem bereiteten sich die Kanaren auf die WindEurope 2026 in Madrid vor, wobei Pablo Martín Carbajal von Proexca die Messe als Chance für Unternehmen der Wertschöpfungskette bezeichnete.











