La Palma spricht über Streit um Wiederaufbau-Gelder, einen neuen Plan gegen Vulkanrisiken und den Start einer neuen politischen Bewegung sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
PSOE kritisiert Wiederaufbau-Abkommen und fordert Geld von Kanaren-Regierung
Der PSOE auf La Palma hat Inselpräsident Sergio Rodríguez zu Klarheit bei der Wiederaufbau-Finanzierung gedrängt. Borja Perdomo, Generalsekretär des PSOE und Sprecher der sozialistischen Fraktion, sagte, Rodríguez habe die Kanaren-Regierung unter Fernando Clavijo nicht um ausstehende 25 Prozent der Infrastrukturkosten gebeten, obwohl der spanische Staat mehr als 53 Millionen Euro gezahlt habe.
Perdomo erklärte, ein Entwurf des Abkommens an den Staat habe Projekte von mehr als 40 Millionen Euro enthalten, die nicht zum Wiederaufbau gehörten. Er nannte den Abschluss des Wasserringes und Sanierungen von Wasserbecken und kritisierte zudem doppelt angesetzte, bereits finanzierte Vorhaben.
La Palma hat Plan gegen Vulkanrisiken bis 2026 öffentlich ausgelegt
Die Inselverwaltung hat den Plan zur Bekämpfung des Vulkanrisikos zur öffentlichen Einsicht freigegeben. Inselpräsident Sergio Rodríguez erklärte, die Verwaltung habe die Verabschiedung des Dokuments vorangetrieben, damit Behörden bei Notfällen wie dem Ausbruch im September 2021 besser zusammenarbeiteten und Schäden sinken.
Der Entwurf regelte Evakuierung, Versorgung und Unterbringung sowie die Wiederherstellung von Diensten und einen Kommunikationsplan. Bürger konnten bis zum 25. März 2026 Vorschläge einreichen und das Dokument online einsehen.
Contigo La Palma hat neue politische Formation in Los Llanos vorgestellt
Contigo La Palma hat sich am Samstag in Los Llanos de Aridane als neuer politischer Akteur präsentiert. Javier Gutiérrez Taño, Vorsitzender der Formation und früherer Generaldirektor für Landwirtschaft bei der Coalición Canaria, sagte, das Projekt sei ideologiefrei und setze auf Gemeinwohl, Transparenz und Rechenschaftspflicht.
Vor rund 150 Teilnehmern im Museo Arqueológico Benahoarita stellte er ein Team aus Fachleuten vor und kündigte an, 2027 in kommunale Verwaltungen, die Inselverwaltung und das Parlament der Kanarischen Inseln einziehen zu wollen. Gründungsmitglied Desiré Penis hob regenerativen Tourismus als Schwerpunkt hervor.
PP auf La Palma hat Aufklärung zu Héctor Izquierdo Triana verlangt
Der Partido Popular auf La Palma hat öffentliche Erklärungen von Héctor Izquierdo Triana gefordert. Die Partei verwies auf Berichte, die ihn in Verhandlungen mit dem Unternehmer Víctor de Aldama über den Verkauf öffentlicher Gebäude während seiner Zeit im Finanzministerium bringen sollten.
Der PP erklärte, wegen Izquierdos aktueller Rolle bei Wiederaufbauaufgaben auf der Insel brauche es sofortige Transparenz. Die Partei verlangte von der spanischen Regierung Auskunft zu Kontrollen beim öffentlichen Eigentum, möglichem Wissen über Vorgänge und einer internen Untersuchung und kündigte weiteres Vorgehen an.
La Palma hat Gespräche zu industrialisiertem Wohnungsbau mit Navarra geführt
Inselpräsident Sergio Rodríguez hat mit Vertretern von fünf Unternehmen aus Navarra und dem iCONS, einem Cluster für industrialisiertes Bauen, Kooperationsmöglichkeiten erörtert. Die Inselverwaltung erklärte, sie habe damit Lösungen für vom Vulkanausbruch betroffene Menschen und für mehr öffentlichen Wohnraum auf La Palma gesucht.
Die Unternehmen stellten Systeme vor, bei denen Bauteile in Werkstätten gefertigt und am Zielort montiert werden, was Bauzeiten und Fehler senken sollte. iCONS bestätigte nach Angaben der Verwaltung die logistische Kapazität für Transporte auf die Inseln.
Breña Baja hat Vorwürfe der Coalición Canaria zur Haushaltsführung zurückgewiesen
Der Stadtrat von Breña Baja hat Kritik der Coalición Canaria an der Finanzpolitik der Gemeinde zurückgewiesen. Die Stadtverwaltung erklärte, der Haushalt 2025 liege bei 8.907.174,63 Euro und die genannten 24,7 Millionen Euro seien Fehlinformation; für Investitionen seien 871.311,75 Euro vorgesehen.
Die Verwaltung teilte mit, mehr als 90 Prozent der Projekte seien bereits vergeben. Bürgermeister Borja Pérez und Finanzstadtrat Abel Pérez erklärten, ein Darlehen von 5,2 Millionen Euro diene einer strukturierten Investitionsplanung und werde in zwei bis vier Jahren zurückgezahlt.
La Palma hat Premios Cabildo 2026 zum 113-jährigen Bestehen vergeben
Die Inselverwaltung hat ihr 113-jähriges Bestehen mit einer Zeremonie im Teatro Circo de Marte begangen und die Premios Cabildo Insular de La Palma 2026 verliehen. Inselpräsident Sergio Rodríguez sagte, die Institution sei das höchste Regierungsorgan der Insel und würdigte den Beitrag der Ausgezeichneten zur Identität La Palmas.
Geehrt wurden unter anderem Brenda Rodríguez Concepción von Granja Los Tumbitos, die Hilanderas de El Paso für Seidenkunst und die Umweltfreiwilligen von Sinsuela. Auszeichnungen gingen auch an den Arzt Luis Ramos Gómez, PADISBALTA sowie die Banda Municipal de Música de San Miguel aus Santa Cruz de La Palma.
La Palma hat am Sonntag Windböen und leichten Regen erwartet
Die spanische Wetteragentur Agencia Estatal de Meteorología sagt für Sonntag auf La Palma im Norden und Osten viele Wolken und mögliche leichte, gelegentliche Regenfälle voraus, vor allem in mittleren Höhenlagen im Nordosten. Im Westen bleibt es meist wolkenlos mit einigen Wolkenfeldern, die Tiefstwerte sinken leicht.
Der Alisio weht mäßig und bringt starke Böen im Nordwesten und Südosten sowie nachts auch im Bereich von El Paso. An der Westküste wehen Brisen, auf See werden teils kräftige Nord bis Nordostwinde und Dünung erwartet.
Istac hat für La Palma erneut mehr Sterbefälle als Geburten gemeldet
Das Instituto Canario de Estadística hat für 2024 einen anhaltenden negativen Bevölkerungssaldo auf den Kanarischen Inseln gemeldet. Auf La Palma starben 415 Menschen mehr, als geboren wurden, während nur Fuerteventura und Lanzarote ein Plus verzeichneten.
Kanarenweit führten Mateo und Sofía erneut die Liste der beliebtesten Babynamen an. Bei den Jungen folgten unter anderem Thiago, Liam und Leo, bei den Mädchen etwa Martina, Valeria und Valentina.
La Palma hat dritte Ausgabe der Premios Isla Bonita Moda gestartet
Die Inselverwaltung hat mit der öffentlichen Gesellschaft Sodepal die dritten Premios Isla Bonita Moda al Talento „Made in La Palma“ gestartet. Wirtschaftsministerin Miriam Perestelo erklärte, die Auszeichnungen sollten den Modesektor professionalisieren und die kreative Wirtschaft stärken, mit Schwerpunkten auf Bildung, Innovation und Nachhaltigkeit.
Ab 2026 teilte die Initiative den Nachwuchspreis mit der Escuela de Arte Manolo Blahnik in zwei Kategorien für Bekleidungsgestaltung und Schmuckverfahren. Bewerbungen waren bis zum 1. April 2026 möglich, bewertet wurden sie durch ein Komitee des Gütesiegels Isla Bonita Moda.








