Der Cabildo von La Palma hat eine Inspektionskampagne in den Weinbaugebieten der Insel gestartet, um die Ausbreitung der Reblaus (Daktulosphaira Vitifoliae) zu verhindern. Diese Maßnahme folgt auf die jüngste Entdeckung von Befallsherden dieser Plage auf Teneriffa.
Die Reblaus, die zuvor nie im Archipel nachgewiesen wurde, gilt als äußerst problematisch und gefährlich. Im 19. Jahrhundert verursachte sie eine massive Zerstörung der europäischen Weinberge. Der Präsident Sergio Rodríguez betonte, dass die Inspektionskampagne von der Landwirtschaftsbehörde der Insel durchgeführt wird, um die Überwachung der Plantagen zu intensivieren.
La Palma verstärkt Kontrollen gegen Reblaus
Zusätzlich hat die Inselverwaltung die Verantwortlichen der Häfen und des Flughafens aufgefordert, die Kontrollen zu verschärfen, um eine mögliche Einschleppung der Plage durch Waren oder Pflanzenmaterial zu verhindern. Der Cabildo von La Palma ermutigt die regionale Landwirtschaftsbehörde und den Cabildo von Teneriffa, ihre Suche nach Reblausbefällen im Norden der Insel fortzusetzen. Diese Bemühungen umfassen eine detaillierte Untersuchung jeder Parzelle, um die Ausbrüche auf ein möglichst kleines Gebiet zu begrenzen.
Der Cabildo von La Palma ruft alle Landwirte und Winzer auf, ihre Kulturen sorgfältig zu überwachen und bei verdächtigen Symptomen wie Blattveränderungen sofort die landwirtschaftlichen Beratungsagenturen zu informieren. Die Inselverwaltung betont die Bedeutung des Schutzes lokaler Rebsorten und warnt davor, keine Pflanzen oder Materialien einzuführen, die die Plage enthalten könnten.
Gemeinsame Anstrengungen zum Schutz der Weinberge
Sergio Rodríguez unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit aller Beteiligten, um das wertvolle Weinbauerbe der Insel zu schützen. Die Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die Reblaus nicht auf La Palma Fuß fasst und die lokalen Weinbauern unterstützt werden.





