Acht Menschen auf La Palma haben nach dem Verzehr von Fisch abseits regulärer Vertriebswege eine Lebensmittelvergiftung erlitten. Eine betroffene Person befindet sich derzeit im Hospital Universitario de La Palma. Die Generaldirektion für öffentliche Gesundheit hat umgehend das vorgesehene Protokoll aktiviert, epidemiologische Untersuchungen eingeleitet und überwacht die Lage weiterhin, um mögliche weitere Fälle frühzeitig zu erkennen.
Die Leitung des Gesundheitsbereichs von La Palma und die Generaldirektion für öffentliche Gesundheit des Kanarischen Gesundheitsdienstes untersuchen den Vorfall. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich bei allen Betroffenen um leichte Krankheitsverläufe mit günstiger Prognose. Eine Person musste stationär behandelt werden.
Lebensmittelvergiftung durch Fisch auf La Palma
Die ersten Fälle der Vergiftung traten am Dienstag, 22. Juli, rund zwei Stunden nach dem Verzehr des kontaminierten Fisches auf. Die Patienten suchten das Gesundheitszentrum in Los Llanos de Aridane auf, wo das Protokoll für Lebensmittelvergiftungen aktiviert wurde.
Labortests und Analysen deuten darauf hin, dass eine Histaminvergiftung nach dem Verzehr von Blauem Fisch, der außerhalb der regulären Vertriebskanäle verkauft wurde, die wahrscheinlichste Ursache ist.
Symptome und Empfehlungen der Gesundheitsbehörden
Typische Symptome einer Histaminvergiftung sind Juckreiz oder Brennen an Zunge und Rachen, pfeffriger Geschmack im Mund, Rötung und Schwellung von Gesicht und Hals, Hitzewallungen, Nesselausschlag an Händen, Gesicht, Kopf und Ohren, Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
Die Gesundheitsbehörden auf La Palma erinnern Händler und Vertriebspartner an ihre Pflicht, die Kühlkette einzuhalten. Zudem wird der Bevölkerung geraten, keinen Fisch unbekannter Herkunft zu kaufen oder zu verzehren, der nicht über die offiziellen, kontrollierten Vertriebskanäle gehandelt wird.
Weitere Maßnahmen und Überwachung auf La Palma
Die epidemiologische Überwachungseinheit der Generaldirektion für öffentliche Gesundheit hat die vorgesehenen Maßnahmen aktiviert, die epidemiologischen Untersuchungen fortgesetzt und beobachtet die Situation weiterhin, um mögliche neue Fälle schnell zu erfassen.





