Der Grupo Popular im Cabildo von La Palma hat kritisiert, dass vier Jahre nach dem Vulkanausbruch die großen Versprechen der Coalición Canaria und der Regierung von Pedro Sánchez nicht eingehalten wurden. Die Bewohner von La Palma bleiben in Unsicherheit, da die versprochenen Hilfen nicht eintreffen.
Carlos Cabrera, ein Vertreter der Partido Popular, betonte in einer Mitteilung, dass die Coalición Canaria auf La Palma während der Notlage sofortige Lösungen versprach. Doch in der Realität sei es ihnen nicht gelungen, die vom Staat zugesagten jährlichen 100 Millionen Euro zu gewährleisten. Die Untätigkeit der Regierung Sánchez und das Fehlen von Management auf der Insel führten dazu, dass letztlich die Regierung der Kanarischen Inseln die Verantwortung für den Wiederaufbau übernahm, wie Manuel Domínguez bereits vor Monaten ankündigte.
La Palma: Kritik an ausbleibender Unterstützung
Die Partido Popular hält den Schritt der autonomen Regierung für positiv, aber unzureichend, solange kein konkreter Zahlungsplan vorliegt. „Die Bewohner von La Palma können nicht von Ankündigungen und Schlagzeilen leben. Sie müssen wissen, wann sie das Geld erhalten, um mit ihrem Leben und ihren Projekten fortzufahren. Es ist inakzeptabel, weiterhin mit der Geduld der Landwirte, Familien und aller von der Katastrophe Betroffenen zu spielen“, betonte Cabrera.
Der Grupo Popular erinnerte daran, dass bereits im Mai ein „Plan B“ gefordert wurde, um die Hilfen zu sichern. Damals wurden sie von jenen kritisiert, die heute gezwungen sind, ihre Position zu revidieren. „Die Zeit hat uns Recht gegeben: Ohne ein festes Engagement mit Terminen bleiben alle Versprechen leer“, erklärte Cabrera.
Forderung nach konkreten Maßnahmen
Darüber hinaus sieht Cabrera die Nichterfüllung der 60-prozentigen IRPF-Reduzierung als klares Zeichen für „absolute Untätigkeit und einen Affront“, da die Regierung bereits viele Dekretgesetze erlassen hat, in denen diese Maßnahme hätte berücksichtigt werden müssen. Diese könnte problemlos auch für zukünftige Jahre und nicht nur für das Jahr 2025 gelten.
„Die Partido Popular wird nicht zulassen, dass der Wiederaufbau von La Palma weiterhin in Stillstand und Vernachlässigung gefangen bleibt. Es ist an der Zeit, den Bewohnern von La Palma endlich gerecht zu werden“, schloss Cabrera.











