La Palma erlebt derzeit eine Vielzahl von Entwicklungen: Eine Bodega nimmt nach einem Brand den Betrieb wieder auf, Sturm Therese bringt Rekordniederschläge, eine Jobmesse soll neue Impulse geben – und weitere Projekte bewegen die Insel.
Bodega Castro y Magán nimmt Betrieb nach Brand wieder auf
Die Bodega Castro y Magán in Tijarafe hat ihre Tätigkeit wieder aufgenommen. Minister Narvay Quintero besuchte den Betrieb gemeinsam mit Inselpräsident Sergio Rodríguez, nachdem eine PDR-Förderung von 791.819,10 Euro den Wiederaufbau und neue Technik ermöglicht hatte.
Die Hilfe finanzierte auch Maschinen, Fässer und Tanks, nachdem nach dem Feuer nichts zu retten war. Zusätzlich stellte die Inselverwaltung im Dezember 2024 218.000 Euro zur Arbeitsplatzsicherung für Bodegas im Nordwesten bereit, auch wegen der Dürre. Miteigentümer Constantino Ballesteros sagte, fast die gesamte Aktivität könne wieder laufen.
Sturm Therese bringt außergewöhnliche Regenmengen
Die Kanaren-Regierung hat während des Sturms Therese Rekordwerte gemessen. Die Station El Reventón in Puntagorda registrierte bis zu 474 Millimeter, in Breña Baja fielen 394 Millimeter und in Tigalate 380,3 Millimeter, wie das Messnetz des Dienstes für Klimawandel und Umweltinformationen meldete.
Am 24. März fielen auf La Palma an einem Tag 182,3 Millimeter, zudem gab es Windspitzen bis 111 Kilometer pro Stunde in Santa Cruz de La Palma. Minister Mariano Hernández Zapata erklärte, die Daten zeigten die zunehmende Intensität extremer Wetterereignisse und unterstrichen den Wert präziser Überwachung.
Anmeldung für zweite Job- und Ausbildungsmesse geöffnet
Das Cabildo von La Palma hat die Anmeldung für Unternehmen und Organisationen zur zweiten Messe für Beschäftigung, Ausbildung und Unternehmertum geöffnet. Sie findet am 16. und 17. April im Kulturzentrum Andares und in der Sporthalle von Villa de Mazo statt und ermöglicht auch virtuelle Teilnahme mit Stellenangeboten.
Arbeitsministerin Susa Armas sagte, die Messe erleichtere Kontakte zwischen Betrieben und Arbeitssuchenden und zeige die Ausbildungslandschaft der Insel, was besonders für junge Menschen wichtig sei. Organisiert wird sie vom Bereich Beschäftigung und Ausbildung der Inselverwaltung mit der Gemeinde Villa de Mazo, der Kanaren-Regierung und dem Kanarischen Arbeitsamt.
Villa de Mazo stellt 29 Personen für kommunale Dienste ein
Villa de Mazo hat 29 Personen im Sozialen Beschäftigungsprogramm 2025 bis 2026 eingestellt. Bürgermeister Idafe Hernández erklärte, der Abschluss des Auswahlprozesses habe Familien in prekären Situationen direkt unterstützt und zugleich die kommunalen Dienste gestärkt.
Die zuständige Stadträtin Concepción Triana sagte, das Programm sei ein Instrument für Inklusion und bessere Beschäftigungsfähigkeit. Die neuen Kräfte arbeiten in Sozialdiensten, Verwaltung und Tourismus sowie in Instandhaltung und Handwerk, getragen von einer Kooperation des Kanarischen Arbeitsdienstes mit der FECAM, dem Gemeindeverband der Kanaren.
El Paso startet Reventón 2026 mit Messe und Elite-Läufern
El Paso hat den Reventón El Paso Fred.Olsen Express 2026 mit der Feria del Corredor eröffnet. Auf dem Parkplatz von HiperDino trafen sich Läufer, Familien und Fans, mehr als 2.000 Teilnehmer holten Startnummern und Läufer-Rucksäcke ab, bis Samstag wurden mehr als 12.000 Besucher erwartet.
Bürgermeister Eloy Martín eröffnete mit Omar Hernández und weiteren Vertretern der Stadtverwaltung, später stellten sich 20 Aussteller in einem 600 Quadratmeter großen Zelt vor. Bei der Präsentation waren auch Mónica Gómez vom Cabildo von La Palma, Lorenzo Spinelli von der Reederei Fred.Olsen Express und Alexis Concepción von HiperDino El Paso dabei, begleitet von den Elite-Läufern Azara García, Aroa Sío, Mario Olmedo und Josep Miret.
Santa Cruz de La Palma eröffnet Retrospektive von Luis Morera
Die Fundación CajaCanarias hat in Santa Cruz de La Palma die Ausstellung Ach Guañac. Geografías del vínculo von Luis Morera eröffnet. Die Schau zeigt 50 Werke aus Malerei, Zeichnung, Skulptur, Architekturprojekten und Musik und läuft bei freiem Eintritt bis 18. Juli im Espacio Cultural der Stiftung.
Zur Eröffnung kamen Morera, seine Tochter und Kuratorin Julia Morera sowie Juan Capote als Patron der Fundación CajaCanarias. Julia Morera sagte, erstmals werde das Triptychon Ach Guañac gezeigt, zudem würdige die Ausstellung die Band Taburiente. Morera erinnerte an seine Zeit in Madrid und an Proteste gegen die Diktatur, die ihn zur Rückkehr auf die Kanaren und zur Gründung von Taburiente bewegt hätten.
Kulturprogramm Creamos La Palma für 2026 reaktiviert
Das Cabildo von La Palma hat Creamos La Palma mit der Fundación CajaCanarias wiederbelebt. Kultur- und Kulturerbe-Rätin Miriam Perestelo erklärte, das Programm stärke das Engagement der Inselverwaltung für lokale Kreative und solle als Plattform für Austausch und Entfaltung dienen.
Für 2026 sind 120.000 Euro vorgesehen, die beide Partner je zur Hälfte finanzieren. Óliver González, Generaldirektor der Fundación CajaCanarias, sagte, La Palma brauche solche Gelegenheiten, um kreatives Potenzial sichtbar zu machen. Das Programm soll dezentral in den Gemeinden stattfinden und an frühere erfolgreiche Ausgaben anknüpfen.






