Alma Ezcurra, die stellvertretende Generalsekretärin für Sektorale Koordination der PP, hat Leire Díez als „eine Person von höchstem Niveau“ innerhalb von Ferraz beschrieben und gleichzeitig den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez beschuldigt, über die „Operationen der Schattennetzwerke“ durch den ehemaligen Organisationssekretär der PSOE, Santos Cerdán, informiert gewesen zu sein.
Die PP-Politikerin reagierte damit auf die Forderung der Staatsanwaltschaft von Madrid, die ehemalige PSOE-Mitglied Leire Díez und den Unternehmer Javier Pérez Dolset wegen eines möglichen Bestechungsversuchs von zwei Staatsanwälten zu untersuchen: Ignacio Stampa, bekannt als einer der Antikorruptionsstaatsanwälte im ‚Fall Villarejo‘, und José Grinda, der im ‚Fall 3%‘ involviert ist.
Vorwürfe gegen Leire Díez und Santos Cerdán
Cuca Gamarra, die stellvertretende Generalsekretärin für institutionelle Erneuerung der PP, betonte auf der Plattform ‚X‘, dass „Cerdán und Leire. Leire und Cerdán. Die Schattennetzwerke, die immer nach Ferraz führen.“ Für Gamarra besteht das „einzige Ziel“ von Leire Díez und Santos Cerdán darin, „die Justiz in den Fällen zu behindern, die Sánchez, seine Regierung, seine Partei und sein Umfeld betreffen“. Sie warnte, dass sie sich vor der Justiz verantworten müssen.
Alma Ezcurra kündigte zudem an, dass im Zuge der Ermittlungen Informationen ans Licht kommen werden, die „das Blut in den Adern gefrieren lassen“. Sie betonte, dass Leire Díez „weder eine Handwerkerin noch eine Journalistin war, sondern eine Person von höchstem Niveau in Ferraz“.
Ezcurra fügte hinzu, dass Ferraz und Pedro Sánchez durch Leire Díez und Santos Cerdán auf höchstem Niveau über die Operationen der Schattennetzwerke von Leyre und Pérez Dolset informiert gewesen seien.







