Der Inselrat von Lanzarote hat die Behauptungen der Gemeinde Tías zur Pflege des Palmenhains bei Hospiten und der Straße LZ-505 zurückgewiesen. Der zuständige Ratsherr Jacobo Medina stellte klar, dass der Palmenhain auf kommunalem Boden liegt und ursprünglich von der Gemeinde Tías gepflanzt wurde. Zudem gebe es private Palmen in der Gegend, die laut verbreiteten Bildern von der Gemeinde entfernt wurden, ohne dass es sich um insulare Zuständigkeiten handele, was rechtliche Konsequenzen haben könnte.
Medina betonte weiter, dass die Entfernung insularer Palmen ohne ausdrückliche Genehmigung eine Unregelmäßigkeit darstelle, da dafür zwingend die erforderlichen Berichte der Umwelteinheit des Inselrats vorliegen müssten. Er wies auch Vorwürfe eines Vernachlässigens der Straßenränder zurück und erinnerte daran, dass dies während der letzten Amtszeit der PSOE geschah, als der Vertrag über die Straßenränder gegen technische Gutachten aufgelöst wurde, was die Insel ohne diesen wichtigen Dienst zurückließ.
Pflege der Straßenränder auf Lanzarote gesichert
Derzeit gebe es eine strenge Planung der Straßenteams in allen Gemeinden Lanzarotes, so Medina. In der vergangenen Woche hätten diese Teams auf den insularen Straßen im Gemeindegebiet von Tías gearbeitet, was zeige, dass keine Vernachlässigung vorliege. Abschließend informierte der Ratsherr, dass ein spezifisches Projekt für die Entfernung der abgestorbenen Palmen bereits erstellt und genehmigt wurde. Die Arbeiten würden in Zusammenarbeit mit dem Bereich für ökologische Transition der Regierung der Kanaren durchgeführt, um die korrekte technische und rechtliche Umsetzung zu gewährleisten.
Der Inselrat von Lanzarote bekräftigte sein Engagement für die Erhaltung der insularen Landschaft, die Rechtmäßigkeit in der Baumpflege und die Transparenz in der Zusammenarbeit mit allen Verwaltungen.





