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    Teneriffa Nachrichten 3. Juli 20267 Min. Lesedauer

    Teneriffa drängt auf Vulkanologie-Zentrum: Was steckt dahinter?

    Kanaren News Teneriffa News-Ticker

    Teneriffa spricht über das geplante Zentrum für Vulkanologie, neue Notfallausrüstung für den Zivilschutz und Investitionen in Wasser und Straßen sowie weitere Entwicklungen.

    Teneriffa stärkt La Palma beim Streit ums Vulkanologie-Zentrum

    Die Inselverwaltung hat den Präsidenten des Cabildo von La Palma, Sergio Rodríguez, bei der Verteidigung des künftigen Zentrums für Vulkanologie unterstützt. Cabildo-Präsidentin Rosa Dávila forderte gemeinsam mit Rodríguez die spanische Regierung auf, Zusagen nach dem Vulkanausbruch einzuhalten, das Projekt sofort zu entblocken und das endgültige Abkommen zu unterzeichnen.

    Dávila sagte, Madrid habe die Finanzierung deutlich reduziert und verzögere die Unterschrift trotz institutionellen Konsenses. Das Zentrum sei für Sicherheit, Forschung und Prävention auf den Kanarischen Inseln essenziell. Die Verwaltung warnte zudem vor einer Zentralisierung oder Verkleinerung des ursprünglich zwischen La Palma und Teneriffa geplanten Modells.

    19 Notfall-Anhänger für Zivilschutzgruppen auf Teneriffa

    Die Inselverwaltung hat 19 speziell ausgestattete Anhänger an die Zivilschutzgruppen der Gemeinden übergeben und dafür 179.000 Euro ausgegeben. Präsidentin Rosa Dávila erklärte, Vorsorge und schnelle Reaktion stärkten die Sicherheit, weil Teneriffa anfällig für Starkregen, Wind und Küstenphänomene sei.

    Blanca Pérez, zuständige Ministerin, und Iván Martín, Direktor für Sicherheit und Notfälle, beschrieben die Anhänger als Baustein der Katastrophenschutz-Strategie 2023 bis 2030. Die Ausstattung umfasste unter anderem Generatoren, Pumpen und Beleuchtungsmasten. Gemeinden von Arafo bis Tegueste erhielten Material; San Juan de la Rambla blieb wegen späterer Gründung außen vor.

    Mehr als 2 Millionen Euro für den Hauptsammler in El Rosario

    Die Inselverwaltung hat die Bauarbeiten für die zweite Phase des Hauptsammlers La Esperanza Llano del Moro in El Rosario vergeben und dafür 2.017.149,75 Euro bereitgestellt. Die Verwaltung trug 90 Prozent der Kosten, die Gemeinde zehn Prozent. Stadträtin Sonia Hernández sagte, das Vorhaben stärke die Modernisierung der Wasserinfrastruktur.

    Das Projekt sieht ein getrenntes Netz für Regen- und Abwasser in der Straße El Sino vor und soll binnen 15 Monaten fertiggestellt werden. Ziel ist eine korrekte Ableitung in das regionale System, damit die Abwässer behandelt werden und das Kanalproblem in der Gemeinde dauerhaft gelöst wird.

    Sanierung der TF-82 zwischen Icod de los Vinos und Armeñime

    Die Inselverwaltung hat das Projekt zur Fahrbahnsanierung der TF-82 zwischen Icod de los Vinos und Armeñime genehmigt und dafür knapp drei Millionen Euro vorgesehen. Betroffen ist ein mehr als acht Kilometer langer Abschnitt zwischen Kilometer 7+380 und 16+000, der El Tanque und Los Silos verbindet und als wichtige Achse im Nordwesten gilt.

    Der Inselrat legte das Vorhaben am 24. Juni für 20 Tage öffentlich aus, bevor weitere Verwaltungsschritte folgen. Straßenbeauftragter Dámaso Arteaga erklärte, die Maßnahme erhöhe Sicherheit und Fahrkomfort. Die Bauzeit soll nach dem Start sieben Monate betragen; das Projekt stammt von CIVIL 4, S.L.

    STARMUS bringt Nobelpreisträger, Astronauten und Stars nach Teneriffa

    Das Festival STARMUS findet in seiner achten Ausgabe vom 17. bis 22. Oktober auf Teneriffa und La Palma statt und vereint Nobelpreisträger, Astronauten, Wissenschaftler und Künstler. Die Programmvorstellung fand im Parque Científico y Tecnológico de Cuevas Blancas statt, mit Cabildo-Präsidentin Rosa Dávila sowie den Gründern Garik Israelian und Sir Brian May.

    Konferenzen und Podien sind in der Pirámide de Arona geplant, das Abschlusskonzert soll auf La Palma stattfinden. Beim Eröffnungskonzert treten Andrea Bocelli, Brian May und Sarah Brightman auf. Die Medaille Jane Goodall Earth geht erstmals an Christiana Figueres, die Medaille Stephen Hawking an Brian Cox.

    Tenerife Bluetrail by UTMB® baut internationale Präsenz für 2027 aus

    Die Tenerife Bluetrail by UTMB® hat ihre internationale Präsenz bei der HOKA Val d’Aran by UTMB® gestärkt und dort Neuerungen für 2027 präsentiert. Die von der Inselverwaltung organisierte Berglaufveranstaltung trat zum zweiten Mal mit eigenem Stand im Ultra Trail Village auf und bewarb elf Rennkategorien sowie technische Details.

    Sportdezernentin Yolanda Moliné sagte, die Messe habe Teneriffa als nachhaltiges Natur- und Sportreiseziel gezeigt. Neu ist eine 68-Kilometer-Strecke mit Start am 9. April; zudem wurde die 73k auf 82 Kilometer verlängert, und die Vertical Night Challenge erhielt eine neue Route. Die ersten drei der 68-Kilometer-Wertung erhalten Startplätze für den Hoka UTMB Mont Blanc 2027.

    Inklusive Sommercamps für Kinder mit Behinderungen auf Teneriffa

    Die Inselverwaltung hat im Juli und August die zweiten inklusiven Sommercamps für Kinder mit Behinderungen durchgeführt. Sozialdezernentin und IASS-Präsidentin Águeda Fumero stellte das Projekt im Salón Noble vor, begleitet von Vertretern unter anderem von Aspronte und Afanes. Das Angebot richtete sich an mehrere hundert junge Menschen.

    Die Camps boten spezialisierte Betreuung und gemeinsame Workshops für neurotypische sowie intellektuell beeinträchtigte Teilnehmer. Die Finanzierung lief über das IASS mit 180.000 Euro. Fumero sagte, das Projekt solle Inklusion als gesellschaftliche Norm stärken; weitere Programme unterstützten IASS, Sinpromi und Ideco ganzjährig.

    TEA Santa Cruz eröffnet Ausstellung zu Stadtwandel und Gentrifizierung

    Das TEA Tenerife Espacio de las Artes hat die Ausstellung Un loro, tres bares y dientes de oro von Pérez und Requena eröffnet und dafür 16 eigens für das Museum entstandene Arbeiten gezeigt. Kulturbeauftragter José Carlos Acha sagte, das Projekt basiere auf langjähriger Forschung und thematisiere Stadtwandel und Gentrifizierung in Santa Cruz de Tenerife.

    Die Schau wurde von Latitudes und Néstor Delgado Morales kuratiert und läuft bis zum 18. Oktober bei freiem Eintritt. Die Eröffnung fand am Freitag um 19.00 Uhr mit einem öffentlichen Treffen mit Künstlern und Kuratoren statt. Das Museum öffnet Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10.00 bis 20.00 Uhr.

    Historischer Kanon im Castillo San Cristóbal ausgestellt

    Das Interpretationszentrum des Castillo de San Cristóbal hat einen neu geborgenen historischen Kanon in seine Ausstellung aufgenommen. Der Fund war im April bei Bauarbeiten neben dem Cabildo-Gebäude entdeckt worden und gehörte zum früheren Verteidigungssystem von Santa Cruz. Lope Afonso, Vizepräsident der Inselverwaltung, sagte, der Kanon stärke das Verständnis der Anlagen.

    Kulturbeauftragter José Carlos Acha erklärte, die Geschütze hätten nicht nur der Küstenverteidigung gedient, sondern auch Ereignisse angekündigt. Das Zentrum unter der Plaza de España zeigt zudem Mauerreste und die Entwicklung der Festung von etwa 1575 bis zum Abriss 1928. Geöffnet ist es Dienstag bis Samstag von 10.00 bis 18.00 Uhr bei freiem Eintritt.

    Sinfónica de Tenerife spielt Ravel und Rodrigo in Arona

    Die Sinfónica de Tenerife hat am Dienstag, dem 7. Juli, im Auditorio Infanta Leonor in Arona konzertiert. Pablo González, Hauptgastdirigent der Saison 2025/2026, leitete den Abend, bei dem Gitarrist Rafael Aguirre als Solist auftrat. Auf dem Programm standen Werke von Joaquín Rodrigo, Laura Vega, Manuel de Falla und Maurice Ravel.

    José Carlos Acha, Kulturbeauftragter der Inselverwaltung, erklärte, Kooperationen mit Gemeinden sollten den Zugang zur Sinfónica verbreitern. Aronas Bürgermeisterin Fátima Lemes Reverón und Kulturdezernent Naím Yánez hoben die Bedeutung des Auditoriums für das Kulturprogramm hervor. Den Abschluss bildete Ravels Bolero.

    Auditorio de Tenerife zeigt La Quijá von Paloma Muñoz

    Das Auditorio de Tenerife hat in der Sala Sinfónica das Stück La Quijá der Choreografin Paloma Muñoz gezeigt. Zehn Tänzer standen auf der Bühne, darunter Edoardo Brovardi, Joan Ferré Gómez und Blanca Tolsá. Das Werk gehörte zum Programm von Mapas 2026 und entstand im Rahmen des Projekts Cèl·lula.

    Muñoz, eine in Barcelona lebende Choreografin aus Extremadura, arbeitete mit ihrer Kompanie Siberia und setzte auf das Bild einer kargen Landschaft. Tickets kosteten 15 Euro, unter 30 Jahren 5 Euro; zudem gab es Ermäßigungen. Ein Teilabonnement für drei Mapas-2026-Veranstaltungen lag bei 39 Euro.

    Tenerife Moda vermarktet Kinder-Mode auf der FIMI Boutique in Valencia

    Die Inselverwaltung hat über das Programm Tenerife Moda die Marken Javilar und Amarca bei der FIMI Boutique in Valencia unterstützt. Die Teilnahme endete nach Geschäftstreffen mit Einkäufern aus 25 Ländern. Das Event lief am 30. Juni und 1. Juli in Las Naves im Showroom-Format mit direkten B2B-Terminen.

    Efraín Medina, Inselrat für Beschäftigung, Bildung und Jugend, sagte, die Plattform habe Kontakte in Märkte wie die USA, das Vereinigte Königreich und Japan ermöglicht. Amarca Kids zeigte Kollektionen für Frühjahr/Sommer 2027, Javilar Kids präsentierte Mode für Zeremonien und Kommunionen. Ziel bleibt die Internationalisierung lokaler Marken.

    Studierende der ULL erkunden Berufschancen in der Kulturerbe-Restaurierung

    Die Inselverwaltung hat Studierenden der Universität La Laguna berufliche Chancen in Konservierung und Restaurierung vorgestellt. Isabel de Esteban, Leiterin des historischen Erbes, und Serafín Mesa, Jugend- und Ausbildungsrat, trafen sich dafür mit der Gruppe und informierten über Restaurierungsprojekte sowie Beschäftigungsinitiativen.

    Dozenten wie Antonio Sánchez und María Fernanda Guitián präsentierten zentrale Projekte und Arbeitslinien. Mesa stellte unter anderem das Programm PONOS vor, das Kontakte zwischen jungen Menschen und Unternehmen erleichtern soll. De Esteban sagte, die Verwaltung investiere stark in Restaurierungen und benötige qualifizierte Fachkräfte.

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