El Hierro spricht über eine Rettungsaktion mit 110 Migranten, Streit um eine Notfall-Subvention in Valverde und Gesundheitsversorgung für Herreños in Venezuela sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
110 Menschen aus Cayuco südlich von La Restinga gerettet
Salvamento Marítimo hat 110 Menschen südlich von El Hierro gerettet. Die Einsatzkräfte entdeckten das Cayuco rund 34 Meilen vor La Restinga und brachten die Insassen, darunter 20 Babys, mit der Salvamar Diphda in den Hafen. Dort begannen am Abend die Ausschiffung und erste medizinische Untersuchungen.
Valverde fordert schnelle Auszahlung für Pozo de Las Calcosas
Der Stadtrat von Valverde hat die Inselverwaltung aufgefordert, eine bewilligte Subvention umgehend zu bearbeiten. Das Gremium bat das Cabildo, 500.000 Euro für Notfallarbeiten am Zugang zum Pozo de Las Calcosas zu überweisen, obwohl die Summe im Haushalt für 2026 vorgesehen war.
Das Rathaus teilte mit, der Präsident des Cabildo habe die Bearbeitung ausgesetzt, was wegen der Dringlichkeit Besorgnis ausgelöst habe. Bürgermeister Carlos Brito erklärte, die Maßnahme könne nicht länger warten. Der Stadtrat unterstützte einen Widerspruch, um das im Januar 2026 beschlossene Vorhaben umzusetzen.
Gesundheitsversorgung für Herreños in Venezuela ausgeweitet
Das Cabildo von El Hierro hat die Gesundheitsversorgung für die herreñische Gemeinschaft in Venezuela ausgeweitet. Die Institution erklärte, die medizinische Betreuung solle Herreños jeden Alters sowie Angehörige bis zum zweiten Verwandtschaftsgrad einschließen und Menschen in Notlagen erreichen.
Die Ankündigung erfolgte in Caracas bei einem Treffen der Asociación Civil Amigos del Garoé, an dem Präsident Alpidio Armas sowie Vizepräsidentin Ana González, Berater Rubén Armiche und Präsidentendirektor Juan Rafael Zamora teilnahmen. Die Delegation traf zudem Organisationen wie die Fundación España Salud und nahm an der Fiesta de Los Pastores im Hogar Canario teil.
Mobile Erneuerung von Ausweisen und Pässen in El Pinar
Ein mobiles Team der Policía Nacional hat auf El Hierro Termine zur Dokumentenerneuerung angeboten. Die Einheit besuchte am 14. Mai El Pinar de El Hierro, damit Bürger Personalausweis und Reisepass ohne Inselverlassen beantragen konnten. Die Termine in El Mentidero liefen in 15-Minuten-Intervallen.
Bürgermeister Juan Miguel Padrón Brito sagte, die Maßnahme solle den Zugang zu Verwaltungsdiensten erleichtern. Der Sicherheits- und Notfallbeauftragte Juan Díaz erinnerte an notwendige Unterlagen und ein aktuelles Foto. Die Gebühren betrugen 12 Euro für den Ausweis und 30 Euro für den Reisepass, zahlbar in bar.
Abstimmung zum Karnevalsthema 2027 in La Frontera gestartet
Das Rathaus von La Frontera hat eine Umfrage zur Allegorie für den Karneval 2027 eröffnet. Kultur-, Fest- und Identitätsstadtrat Norberto Betancor erklärte, die frühe Themenwahl solle die Planung beschleunigen und den Ort im Karnevalskalender der Kanarischen Inseln positionieren.
Die Abstimmung lief seit Donnerstag, 30. April, über die städtische Website und blieb bis Sonntag, 31. Mai, offen. Zur Auswahl standen Klassisches Kino, Weltreise, Götter und Legenden sowie Kunst erwacht zum Leben. Das Ergebnis wollte das Rathaus später über seine Kanäle veröffentlichen.
Programm für San Isidro 2026 in Valverde vorgestellt
Das Rathaus von Valverde hat das Programm der Fiestas de San Isidro 2026 präsentiert. Die Feierlichkeiten im Mai begannen laut Planung am Freitag, 8. Mai, mit der Romería der Schulen und setzten sich mit Jugend- und Familientagen, Theater, Konzerten sowie kulturellen Treffen fort.
Als Höhepunkt galt Freitag, 15. Mai, mit Messe, Musik, Kinderangeboten und der traditionellen Viehmesse. Festtagsbeauftragte Yaiza Castañeda sagte, das Programm vereine Tradition und Beteiligung. Bürgermeister Carlos Brito erklärte, San Isidro sei erneut Treffpunkt für Einwohner und Besucher.
Seltener Mondfisch bei Tauchgang vor La Restinga dokumentiert
Ein Tauchclub hat einen großen Mondfisch vor El Hierro dokumentiert. Buceo La Restinga sichtete am Freitag, 1. Mai, einen Mola alexandrini am Tauchplatz El Bajón, wo sich das Tier ruhig im offenen Meer bewegte. Die Begegnung galt als selten und wurde festgehalten.
Der Mondfisch ist eine pelagische Art, die nach tiefen Tauchgängen häufig an die Oberfläche kommt, um sich zu erwärmen. Mola alexandrini gilt als schwerster Knochenfisch der Welt und kann mehr als 2.700 Kilo erreichen. Für Menschen ist er harmlos und ernährt sich vor allem von Quallen.
CF Moneiba schafft Klassenerhalt in der Preferente
Der Frauenfußballverein CF Moneiba hat die Saison in der Preferente mit dem Klassenerhalt beendet. Das Team belegte nach 30 Spieltagen Platz 12 von 16 und musste nach drei erfolgreichen Jahren einen Umbruch bewältigen, weil mehrere Schlüsselspielerinnen fehlten.
Verletzungen und Spielermangel prägten den Start, Juniorinnen stabilisierten den Kader und überzeugten auf dem Platz. In der Offensive führte Carys mit 16 Toren vor Lara mit 11 und Yuria mit sechs Treffern. Das Trainerteam bewertete die Saison wegen des erreichten Ziels positiv.





