Gran Canaria beschäftigt sich mit Suizidprävention bei Jugendlichen, Wasserprognosen für die Versorgungssicherheit und einem schweren E-Scooter-Unfall.
Sommeruniversität Maspalomas: Fachkurs zur Suizidprävention bei Jugendlichen
Die Sommeruniversität von Maspalomas hat vom 1. bis 3. Juli einen Kurs zu Jugend und Suizidprävention ausgerichtet. Fachleute und Vertreter von Präventionsorganisationen vermittelten dabei Wissen zur Erkennung suizidaler Verhaltensweisen und Werkzeuge für Interventionen. Die Veranstalter bezeichneten die Lage auf den Kanarischen Inseln als alarmierend.
Den Auftakt machte ein Vortrag von José Manuel Rodríguez Pellejero zu Präventionsebenen; weitere Themen waren die Rolle der Medien und Unterstützungsangebote für Betroffene. Sara Bote González sprach über Hilfen für Jugendliche mit suizidalen Gedanken, bevor eine Podiumsdiskussion den Kurs abschloss. Organisiert wurde die Reihe vom Kulturamt San Bartolomé de Tirajana, der Universität Las Palmas de Gran Canaria und der Inselverwaltung.
Emalsa und Universität Las Palmas entwickeln Prognosemodell für Wasserbedarf
Emalsa hat gemeinsam mit der Universität Las Palmas de Gran Canaria ein Werkzeug zur Prognose des täglichen Wasserbedarfs entwickelt. Statistische Verfahren und Datenanalysen sollen den Verbrauch in Haushalten und Gewerbe präziser abbilden. Ziel ist ein stabileres Ressourcenmanagement angesichts des Klimawandels und eines wachsenden Bedarfs.
Projektverantwortliche betonten, eine verlässliche Bedarfsprognose sei entscheidend für effiziente Abläufe und eine nachhaltige Nutzung der Wasserressourcen. Emalsa will damit zugleich die Betriebseffizienz steigern und ökologische Ziele unterstützen.
Las Palmas de Gran Canaria: Gericht bestätigt Müllentsorgungsvertrag
Das Vertragsgericht hat die Rechtmäßigkeit des Müllentsorgungsvertrags in Las Palmas de Gran Canaria bestätigt. Es stellte fest, dass die Verfahren ordnungsgemäß abgelaufen sind, und räumte damit Einwände zur Vertragseinhaltung aus. Die Entscheidung ebnet den Weg für ein neues Ausschreibungsverfahren nach vorangegangenen Komplikationen und Verzögerungen.
Stadtvertreter zeigten sich erleichtert und verwiesen auf die Bedeutung für Umweltstandards und öffentliche Gesundheit. Der Stadtrat kündigte die nächsten Schritte an, um die Effizienz der Müllabfuhr in den kommenden Monaten zu steigern.
Las Palmas de Gran Canaria: 25-Jähriger nach E-Scooter-Sturz schwer verletzt
Ein 25-jähriger Mann hat sich in der Nacht auf Montag bei einem Sturz mit einem E-Scooter schwer verletzt. Der Notruf 1-1-2 Canarias meldete den Unfall gegen 0.18 Uhr im Viertel Las Torres. Rettungskräfte versorgten den Mann mit einer schweren Kopfverletzung und brachten ihn ins Universitätskrankenhaus Doctor Negrín.
Die örtliche Polizei untersuchte den Unfallhergang. Weitere Angaben zu den Umständen lagen zunächst nicht vor.
Erste Terrorismus-Konferenz auf den Kanaren: Opferperspektiven und Prävention
Die Vereinigung der Terrorismusopfer AVT und das Offizielle Kollegium der Psychologen von Las Palmas haben am 19. Juni die erste Terrorismus-Konferenz auf den Kanarischen Inseln veranstaltet. Das Treffen fand an der Fernando Pessoa Universität der Kanarischen Inseln statt und beleuchtete Entwicklungen des Terrorismus sowie aktuelle Herausforderungen im nationalen und internationalen Kontext. Berichte von Betroffenen machten die Folgen für Opfer und Angehörige deutlich.
Fachleute diskutierten den historischen Kontext in Spanien und Veränderungen in anderen Ländern. Juristen prüften Fortschritte beim Opferschutz und wiesen auf offene Aufgaben bei Unterstützung und Entschädigungen hin. Die Organisatoren werteten die Premiere als Erfolg und betonten das Ziel, Erinnerung, Prävention und gesellschaftliches Engagement gegen Radikalisierung zu stärken.






