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    Kanaren Nachrichten 22. Juli 20253 Min. Lesedauer

    Kanaren: Mehr als 17.000 neue Menschen im System der Abhängigkeitsbetreuung

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    Die kanarische Regierung hat mehr als 17.000 neue Menschen in das System der Abhängigkeitsbetreuung aufgenommen. Die Sozialministerin Candelaria Delgado erklärte am Dienstag im Parlament, dass auf dem Archipel im Juni 2025 insgesamt 61.715 Personen einen anerkannten Anspruch auf Unterstützung haben. Das entspricht 17.209 mehr als im Juli 2023. „Wir erreichen Menschen, die jahrelang unsichtbar waren, die jetzt Namen, Einstufung und Rechte haben“, sagte Delgado.

    Die Ministerin räumte ein, dass sich noch mehr als 13.000 Menschen im sogenannten Abhängigkeits-Limbo befinden. Sie betonte jedoch, dass die Regierung die Bearbeitung von mehr als 8.000 bislang unbearbeiteten Anträgen aus der vorherigen Legislaturperiode priorisiert habe. „Ich ziehe eine Regierung vor, die die Realität ans Licht bringt und Türen öffnet, statt eine, die Akten versteckt, um mit unrealistischen Zahlen zu prahlen“, sagte sie.

    Abhängigkeitsbetreuung auf den Kanaren: Mehr Effizienz und Digitalisierung

    Zu den wichtigsten Maßnahmen zählt laut Delgado die Einführung eines Dekrets zur Verwaltungsvereinfachung. Damit können sowohl der Grad der Abhängigkeit als auch das individuelle Hilfsprogramm in nur einem Termin festgelegt werden. Im vergangenen Monat wurden 1.824 Anträge bearbeitet, was einem Schnitt von 61 Entscheidungen pro Tag entspricht. „Das war vor zwei Jahren undenkbar“, betonte sie.

    Die Generaldirektion für Abhängigkeitsbetreuung hat zudem einen Vertrag abgeschlossen, um das automatisierte Lohnabrechnungssystem zu vervollständigen. Dieses System soll ab September 2025 einsatzbereit sein und den digitalen Ablauf abschließen. Dadurch entfällt die Nutzung von Tabellenkalkulationen, was die Bearbeitung beschleunigt und die Nachverfolgbarkeit verbessert.

    Mehr Personal und neue Hilfsangebote auf dem Archipel

    Delgado hob hervor, dass das Personal in diesem Bereich trotz des Rückzugs der staatlichen Finanzierung aufgestockt wurde. Sie kündigte zudem die Einführung eines speziellen Dienstes an, der mehr als 8.500 Personen kontaktiert, die zwar eine Leistung bewilligt bekommen haben, diese aber noch nicht nutzen.

    Hinzu kommen Verbesserungen im Netzwerk der Hilfsdienste. Dazu zählt eine neue, erweiterte Teleassistenz für 20.000 Menschen – fünfmal mehr als bisher – sowie ein neuer, spezialisierter Hauspflegedienst, der bereits ausgeschrieben wurde und künftig in allen Gemeinden des Archipels verfügbar sein soll, auch in bisher benachteiligten Regionen.

    Staatliche Finanzierung bleibt hinter den Erwartungen zurück

    Die Ministerin kritisierte, dass der Staat laut Gesetz eigentlich die Hälfte der Kosten für das Abhängigkeitssystem übernehmen müsse, in der Praxis jedoch nur 22 Prozent beisteuere. Die restlichen 78 Prozent würden von der autonomen Gemeinschaft und den Inselverwaltungen getragen. „Vielleicht sollten Sie die angemessene Finanzierung für diese Region bei den zuständigen Stellen einfordern“, sagte Delgado.

    Abschließend erklärte sie, das Ziel der kanarischen Regierung sei eindeutig: „Wir wollen ein effizienteres, menschlicheres und gerechteres Modell, in dem der Zugang zu Rechten keine bürokratische Hürde mehr ist, sondern eine wirksame Antwort, die die Würde der Menschen in den Mittelpunkt stellt.“

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