Der Cabildo von La Gomera hat die Maßnahmen zur Prävention von Waldbränden auf Stufe 1 gesenkt. Diese Entscheidung erfolgte im Rahmen des Plans zur Prävention und Bekämpfung von Waldbränden (INFOLAGO) und des Kanarischen Plans für Zivilschutz und Notfallmaßnahmen bei Waldbränden (INFOCA). Der Präsident der Insel, Casimiro Curbelo, lobte das Verhalten der Bürger und Besucher während des Sommers, das zu einer ruhigen und ereignislosen Saison beigetragen habe. Dennoch rief er dazu auf, weiterhin die festgelegten Maßnahmen zu befolgen, um das Risiko von Bränden zu minimieren.
Der Umwelt- und Notfallrat Héctor Cabrera erinnerte daran, dass Stufe 1 Einschränkungen wie das Verbot von Feuer im Freien, einschließlich Lagerfeuern, Grills und Gas- oder Holzöfen, mit sich bringt. Auch das Verbrennen von pflanzlichen oder forstwirtschaftlichen Abfällen sowie die Nutzung von Geräten, die Funken erzeugen, sind untersagt. Zudem sind Feuerwerke in Risikogebieten verboten.
La Gomera senkt Präventionsmaßnahmen gegen Waldbrände
Mit der Herabstufung werden sportliche Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten auf Wanderwegen und Forststraßen wieder aufgenommen. Auch die forstwirtschaftliche Nutzung und Jagdaktivitäten sind wieder erlaubt. Der Cabildo betont die Wichtigkeit, den Anweisungen der Generaldirektion für Sicherheit und Notfälle zu folgen und bei Vorfällen die 112 oder das CECOPIN zu kontaktieren.
Der Regierung der Kanarischen Inseln zufolge bleibt die Alarmstufe für Waldbrandgefahr bestehen. Die hohen Temperaturen und die Trockenheit in mittleren und höheren Lagen der Inseln erhöhen das Risiko. Die Temperaturen könnten 30 bis 34 Grad Celsius erreichen, und die Luftfeuchtigkeit wird voraussichtlich unter 30 Prozent liegen. Der Passatwind bleibt vorherrschend, mit möglichen Änderungen in den Gipfelregionen zum Wochenende hin.



