La Gomera spricht über millionenschwere Straßensanierungen nach Sturm Therese, Blutspendeaktionen in Valle Gran Rey und Wasserbildung an Schulen sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
7,9 Millionen Euro für Sofortreparaturen an Straßen auf La Gomera
Die Inselverwaltung hat vier Notfallmaßnahmen für sturmgeschädigte Straßen vergeben. Die Investitionen lagen bei mehr als 7,9 Millionen Euro, nachdem Sturm Therese vom 20. bis 25. März schwere Schäden verursacht hatte. Die Arbeiten sollen Sicherheit und Verbindungen im Inselstraßennetz wiederherstellen.
In Hermigua stabilisierte die Verwaltung die CV-3 am Barranco-Ufer für 2,6 Millionen Euro und plante an der gesperrten CV-14 in El Rejo Maßnahmen für 2,7 Millionen Euro. Präsident Casimiro Curbelo erklärte, die CV-14 solle nach technischen Berichten zumindest abschnittsweise wieder öffnen. Weitere Mittel fließen in GM-1, GM-2 und GM-3 sowie in die Küstenzufahrt von Vallehermoso.
Wiederaufbauprogramm nach Unwetterschäden auf La Gomera
Casimiro Curbelo hat eine umfassende Erholungsstrategie der Inselverwaltung skizziert. Er sagte, die Schäden nach den Regen- und Windereignissen hätten die Kapazitäten einer einzelnen Verwaltung überschritten und erforderten Unterstützung weiterer Institutionen.
Die Strategie beziffert den Investitionsbedarf auf mehr als 42,7 Millionen Euro, um wesentliche Infrastrukturen wiederherzustellen und die Widerstandsfähigkeit der Insel zu stärken. Curbelo lobte zugleich die schnelle und koordinierte Reaktion der lokalen Verwaltungen in der Notfallbewältigung.
Mobile Blutspendeeinheit startet in Valle Gran Rey
Der Kanarische Gesundheitsdienst hat mobile Blutspendeaktionen auch auf La Gomera gestartet. Die Direktion für Blutspende und Hämotherapie des Servicio Canario de la Salud ergänzt damit die festen Spendenpunkte auf den Kanarischen Inseln.
In Valle Gran Rey begann die erste Kampagne des Jahres, die mobile Einheit stand auf der Plaza de San Pedro. Der Gesundheitsdienst betonte, regelmäßige Spenden sicherten die Versorgung der Krankenhäuser im Archipel mit Blutprodukten. Spender müssen zwischen 18 und 65 Jahre alt sein, mindestens 50 Kilo wiegen und gesund sein.
Schulprojekt "Cada gota cuenta" stärkt Wasserbewusstsein
Rund 130 Schüler haben an einem pädagogischen Escape-Spiel zum Wasserverbrauch teilgenommen. Das Projekt besuchte Schulen in Alajeró, Hermigua, Vallehermoso und Valle Gran Rey und erklärte den insularen Wasserkreislauf sowie die Bedeutung der Lorbeerwälder.
Die Inselverwaltung und die Fundación Acuorum setzten das Umweltbildungsprojekt "Cada gota cuenta" um. Präsident Casimiro Curbelo betonte den Nutzen für Inhalte zu Geologie und Hydrologie, während Soledad Iess als Geschäftsführerin der Stiftung die spielerische Methodik mit 20 Aufgaben erklärte. Dabei nannten die Organisatoren auch Beispiele wie 2.700 Liter Wasser für ein T-Shirt.





