La Gomera beschäftigt sich mit dem Stillstand am Tanque de Ojila, Transporthilfen für Studierende, der Debatte um den Hafen von Los Cristianos und weiteren Entwicklungen.
IxLG setzt ASG wegen Stillstand am Tanque de Ojila unter Druck
Luz Marina Medina Martín hat den Projektstillstand am Parque del Tanque de Ojila kritisiert. Die Sprecherin von Iniciativa por La Gomera (IxLG) und Stadträtin in San Sebastián de La Gomera forderte von der Agrupación Socialista Gomera (ASG) eine Erklärung, warum die 2019 angekündigte Umgestaltung im Stadtteil La Lomada bis heute ausgeblieben ist.
Medina Martín erinnerte daran, dass ein Park auf mehr als 1.500 Quadratmetern ausgeschrieben werden sollte und die kanarische Regierung unter der damaligen Tourismusministerin Yaiza Castilla (ASG) die Finanzierung zugesagt hatte. Sie beklagte Vernachlässigung vor Ort und forderte Transparenz zum administrativen und finanziellen Stand des Projekts sowie Rechenschaft über die Gründe der Verzögerung.
San Sebastián de La Gomera bewilligt Transporthilfen für 210 Studierende
Bürgermeisterin Angélica Padilla hat die Bewilligung von mehr als 98 Prozent der beantragten Transporthilfen bekanntgegeben. Für das akademische Jahr 2025/2026 gingen 214 Anträge ein; 210 junge Einwohner erhielten eine Zusage. Die Verwaltung hatte Familien bei der Einreichung der Unterlagen unterstützt.
Der Stadtrat stellte 90.000 Euro bereit – gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 30.000 Euro. Padilla erklärte, die doppelte Insellage verursache zusätzliche Kosten, die viele Familien während der Studienzeit ohne eigenes Einkommen kaum tragen könnten. Die Hilfen sollen Chancengleichheit sichern.
Curbelo fordert realistische Planung für den Hafen von Los Cristianos
Casimiro Curbelo hat Werbebotschaften zur Zukunft des Hafens von Los Cristianos zurückgewiesen. Der Präsident der Inselverwaltung von La Gomera erklärte am Dienstag, nur sorgfältige Planung und technische Strenge könnten Konnektivität und Effizienz verbessern. Eine Erweiterung des Hafens sei rechtlich nicht möglich.
Maßnahmen sollten den inneren Hafenbereich betreffen und weder den Ort Los Cristianos noch den Strand beeinflussen – etwa durch eine Verlegung des Terminals. Curbelo verlangte koordinierte Abfahrtszeiten, um Überlastung zu reduzieren, und sprach sich für die Prüfung einer direkten Autobahnanbindung aus. Vor vorschnellen Frachtverlagerungen nach Granadilla ohne technische Grundlage warnte er ausdrücklich.
Parque Marítimo Vallehermoso zur Sommersaison wiedereröffnet
Der Parque Marítimo von Vallehermoso hat am 23. Juni wieder geöffnet. Die Anlage bietet Pools und Solarium und soll nach Angaben der Inselverwaltung den Tourismus im Norden von La Gomera beleben.
María Isabel Méndez, insulare Rätin für Tourismus und Handel, sagte, der Park stärke die Anziehungskraft des Inselnordens und unterstütze Handel sowie Dienstleistungen. Geöffnet ist die Anlage dienstags bis sonntags von 11.00 bis 19.00 Uhr. Die Verwaltung rief zu verantwortungsvoller Nutzung und zur Einhaltung der Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften auf.
La Gomera begleitet den Pride mit Manifest, Konzerten und Kampagne GomerArcoíris
Aktivisten haben in San Sebastián de La Gomera ein Manifest verlesen und damit die Pride-Aktivitäten eröffnet. Die Veranstaltung im Parque de la Torre del Conde fand am Freitag, 26. Juni, statt. Sängerin Regina Morales gestaltete den musikalischen Abschluss; danach folgten ein Gruppenfoto und die Verteilung von Geschenken.
Die Asociación Pluma organisierte das Programm mit Unterstützung der Inselregierung und weiterer Institutionen für den Zeitraum vom 25. Juni bis 22. Juli. In Bussen und Taxis läuft zudem die Kampagne GomerArcoíris, die am Donnerstag, 25. Juni, an der Busstation in Valle Gran Rey vorgestellt wurde und Vielfalt im öffentlichen Raum sichtbar machen soll.
Kanarische Tagung zur Landwirtschaft im Klimawandel in La Laguna
Die kanarische Regierung hat am 23. Juni eine zweitägige Fachveranstaltung zur Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel eröffnet. In San Cristóbal de La Laguna kamen rund 120 Teilnehmer zusammen, darunter Experten, Forscher und Vertreter des primären Sektors.
Ángel Montañés, Generaldirektor für Umweltqualität, sagte, das Treffen stärke die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Wissenschaft und Landwirtschaft. Landwirtschaftsminister Narvay Quintero erklärte, Wasserknappheit und neue Schädlinge erhöhten den Druck auf den Sektor. Auf dem Programm standen Beiträge zu Wassernutzung, Brandschutz und regionaler Klimaanpassung; beteiligt waren die Universität La Laguna und die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO).





