Die Plattform Pro Public Hospital of Southern Tenerife und der Círculo de Empresarios haben das Gesundheitsministerium aufgefordert, mehr Anstrengungen zur Fertigstellung des Krankenhauses in El Mojón zu unternehmen. Der Sprecher der Plattform, Jordi Esplugas, äußerte Unzufriedenheit über die einjährige Verzögerung bei der Ausschreibung für die Planung und Verwaltung des Erweiterungsprojekts des Krankenhauses. Dieses Projekt soll die derzeitige Krankenhausfläche nahezu verdoppeln und in einer bestehenden, unvollendeten Struktur am Eingang des Krankenhauses realisiert werden.
Esplugas erklärte, dass die Ausschreibung für die Planung bis spätestens letzten Sommer abgeschlossen sein sollte. Nun wurde versprochen, dass die Ausschreibung im September oder Oktober erfolgt. Wenn alles gut läuft, wird das Projekt Anfang 2026 vorliegen, und der Gesundheitsminister hat eine Budgetzuweisung für das nächste Jahr zugesichert, sodass die Arbeiten bis 2026 vergeben und die Erweiterung beginnen kann, die zwei bis drei Jahre dauern wird.
Erweiterung des Krankenhauses in El Mojón
Esplugas erinnerte daran, dass sowohl der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, als auch die Gesundheitsministerin, Esther Monzón, bei einem Treffen am 12. September 2023 die Notwendigkeit der Durchführung der Erweiterungsarbeiten betonten. Diese sollen nach der Genehmigung einer Investition von 45 Millionen Euro in der vorherigen Legislaturperiode erfolgen.
Die Erweiterung um 22.000 Quadratmeter wird erhebliche Verbesserungen im Service bieten, darunter eine Erhöhung der Operationssäle von derzeit vier auf 18 sowie die Eröffnung von Entbindungsstationen und einer Blutbank. Der Círculo de Empresarios del Sur de Tenerife erklärte, dass es keine technischen oder budgetären Ausreden gibt, die eine Verzögerung dieser Infrastruktur rechtfertigen, und forderte die notwendigen Budgetzuweisungen.
Unterstützung für das Krankenhausprojekt
Javier Cabrera, Präsident des CEST, betonte, dass der Süden die historische Forderung der Plattform Pro Hospital of Southern Tenerife nach dem benötigten Zentrum weiterhin unterstützen wird. Er erinnerte daran, dass es nicht um Privilegien geht, sondern um das Grundrecht auf Zugang zu qualitativ hochwertiger, naher und effizienter öffentlicher Gesundheitsversorgung.

