Die spanische Regierung hat am Dienstag im Ministerrat mehr als 50 Millionen Euro für die Förderung der beruflichen Bildung auf den Kanaren bereitgestellt. Das Geld stammt aus einer insgesamt 923 Millionen Euro umfassenden Investition, die auf Vorschlag des Bildungs-, Berufsbildungs- und Sportministeriums beschlossen wurde. Ziel ist es, das neue System der beruflichen Bildung weiter auszubauen und die Qualifizierung sowie die Weiterbildung von Beschäftigten und Arbeitslosen zu fördern.
Der Ministerrat genehmigte drei zentrale Maßnahmen: Zwei regionale Verteilungen und eine nationale Ausschreibung. Damit sollen Qualifizierungs- und Requalifizierungsprogramme für Arbeitnehmer und Arbeitsuchende ermöglicht und Bildungsangebote an die Bedürfnisse der Wirtschaft angepasst werden.
Berufliche Bildung auf den Kanaren erhält neue Fördermittel
Von den insgesamt 923 Millionen Euro werden mehr als 867 Millionen Euro für die Aus- und Weiterbildung von Erwerbstätigen und Arbeitslosen in den autonomen Gemeinschaften verteilt. Die Kanaren erhalten davon 48.205.629 Euro. Zusätzlich fließen 31 Millionen Euro in Projekte mit kleinen und mittleren Unternehmen sowie Mikrounternehmen, wovon 1.942.658 Euro auf die Kanaren entfallen.
Die Mittel werden in unterschiedliche Bereiche investiert. Mehr als 696,5 Millionen Euro dienen der Förderung von Bildungsangeboten für Arbeitslose, während mehr als 145,9 Millionen Euro für die Weiterbildung von bereits Beschäftigten vorgesehen sind. Die Kanaren profitieren von 48.205.629 Euro aus diesem Gesamtpaket.
Förderung von Projekten und Innovationen auf den Kanaren
Weitere 31.296.070 Euro werden unter den autonomen Gemeinschaften für Projekte mit kleinen und mittleren Unternehmen verteilt. Die Kanaren erhalten daraus 1.942.658 Euro. Diese Mittel sind für die Umsetzung von Projekten in der beruflichen Bildung, die Durchführung von Skills-Meisterschaften, die Förderung der Mobilität von Auszubildenden und Lehrkräften sowie für Aufenthalte von Lehrpersonal in Unternehmen und Berufsbildungszentren bestimmt. Auch Innovationsprojekte und verschiedene Weiterbildungsmaßnahmen werden damit unterstützt.
Darüber hinaus hat die Regierung eine landesweite Ausschreibung für sogenannte Mikrofortbildungen der Stufe A beschlossen. Diese Kurzzeitqualifizierungen orientieren sich an den Anforderungen der beteiligten Wirtschaftszweige und werden mit mehr als 24,9 Millionen Euro gefördert.





