Lanzarote spricht über den Großbrand bei Lanzarote Bus, die Calima mit Heuschrecken und die Kritik am Kongresspalast sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Großbrand in Arrecife zerstört Busse und Transporter
Die Feuerwehr hat den Brand in einer Lagerhalle in Arrecife gelöscht. Das Feuer brach bei Lanzarote Bus aus und zerstörte neun Busse sowie zwei Transporter vollständig, zudem stürzte ein Teil des Daches ein.
Die Einsatzkräfte arbeiteten mehrere Stunden von der Dachterrasse einer Tankstelle und von einem Gebäude westlich der Halle. Sie setzten eine Drohne zur Kontrolle der Ausbreitung ein und schützten die Tankstelle mit Wasser. Nach Angaben der Feuerwehr verbrauchten sie rund 14.000 Liter, ein Löschfahrzeug erhielt Wasser aus einem Zisternenbehälter per Elektropumpe.
Calima bringt Heuschrecken und sehr schlechte Luft nach Lanzarote
Die Calima hat auf Lanzarote afrikanische Heuschrecken und stark belastete Luft gebracht. Zeugen meldeten die Insekten auf mehreren Inseln, auf Lanzarote zeigte ein Video eine Straße voller Tiere auf dem Weg von Caleta de Famara zur Playa de San Juan.
Die extrem schlechte Luftqualität wurde zunächst fälschlich mit einem Brand in Valterra in Arrecife erklärt, tatsächlich trieben saharische Winde die Partikelwerte nach oben. Gesundheitsbehörden rieten Menschen mit chronischen oder Atemwegserkrankungen, Fenster geschlossen zu halten und körperliche Aktivitäten im Freien zu vermeiden, da die Staubkonzentrationen in den kommenden Tagen schwanken.
PSOE greift Inselverwaltung wegen Kongresspalast-Projekt an
Der PSOE auf Lanzarote hat fehlende Fortschritte beim geplanten Kongresspalast kritisiert. Die Partei verwies darauf, dass Inselpräsident Oswaldo Betancort 2024 den Start der Planungen angekündigt hatte, zwei Jahre später aber weder Umsetzung noch Zeitplan vorlägen.
María Dolores Corujo, Generalsekretärin des PSOE auf Lanzarote und Abgeordnete im spanischen Kongress, sagte, die Bevölkerung höre seit Jahren Versprechen ohne greifbare Ergebnisse. Sie erklärte, ihre frühere Inselregierung habe das Vorhaben als insular wichtig eingestuft, um ein blockiertes Verfahren voranzubringen, nach dem Regierungswechsel sei das Projekt wieder ins Stocken geraten.
Arrecife startet „Educar en Familia“ mit Vorträgen und Kinderbetreuung
Die Bildungsabteilung der Stadtverwaltung Arrecife hat das Programm „Educar en Familia“ gestartet. Es entstand in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium der Kanarischen Regierung und richtete sich vor allem an Familien, stand aber auch anderen Interessierten offen.
Geplant waren vier Termine im Bürgerzentrum jeweils von 18 bis 20 Uhr, eine Anmeldung blieb Voraussetzung, zudem bot die Stadt Betreuung für Kinder von drei bis zwölf Jahren an. Die erste Sitzung leitete die Psychologin Laura de la Cruz zur sexuellen Erziehung in der Familie, im März folgten weitere Termine unter anderem zu Grenzsetzung, sozialen Medien und dem Zusammenspiel von Schlaf, Bewegung und Wachstum.
Kurzfilm „Inshallah“ erzählt von Migration zu den Kanaren
El Almacén hat den Kurzfilm „Inshallah“ von Hazel Rodríguez gezeigt. Der auf Lanzarote geborene Fotograf und Regisseur erzählte darin von Migrationsrouten zu den Kanarischen Inseln und von Menschen, die den Atlantik in der Hoffnung auf ein besseres Leben überquerten.
Jesús Machín, Kulturbeauftragter der Inselverwaltung, sagte, die Vorführung unterstreiche El Almacén als Plattform für zeitgenössische audiovisuelle Arbeiten und für junge Talente. Die Schriftstellerin Mare Cabrera moderierte, Rodríguez und Produzentin Andrea Febles nahmen teil, die kostenlose Vorführung lief um 20.00 Uhr und war ab zwölf Jahren empfohlen.
„Afines“ feiert Premiere im Auditorio Jameos del Agua
„Afines“ hat im Auditorio Jameos del Agua Premiere gefeiert. Die Inszenierung stellte die Beziehung der Darsteller in den Mittelpunkt und zeigte in präziser Körpersprache, wie sich zwei Körper annäherten, entfernten und wiederfanden.
Die Aufführung gehörte zum Festival der darstellenden Künste Escena Lanzarote, das weitere Termine ankündigte. Als nächste Programmpunkte nannte der Veranstalter „De jarana“ am 7. März und „¡Viva!“ am 27. März, weitere Produktionen folgten bis Mai.











