La Palma arbeitet an einem neuen Sicherheitsprotokoll gegen Erdrutsche, hat den ersten Jugendrat gegründet und baut die Flugverbindungen mit Vueling aus. Ein Überblick über die aktuellen Entwicklungen auf der Insel.
La Cumbre: Neues Sicherheitsprotokoll gegen Starkregen und Erdrutsche
Sergio Rodríguez treibt ein neues Sicherheitsprotokoll für La Cumbre voran. Der Präsident der Inselverwaltung traf sich dazu mit Marco Lorenzo, Vizeberater für Notfälle und Wasser der Kanaren-Regierung. Nach dem Sturm Therese bleibt das Risiko von Erdrutschen in den Höhenlagen besonders hoch, weshalb die Straße oberhalb des Tunnels als gefährlich gilt.
Rodríguez und Lorenzo diskutierten als Maßnahme, den Tunnel bei Bedarf temporär in beide Richtungen zu nutzen, technisch abgesichert und im Notfallrahmen. Der neue Tunnel in La Cumbre ist aus Sicherheitsgründen bereits in beide Richtungen geöffnet. Zuletzt kam es dort zu einem Unfall mit vier Fahrzeugen, es entstand nur Sachschaden.
Wasserpolitik: Juan Ramón Felipe weist Vorwürfe der Opposition zurück
Juan Ramón Felipe verteidigt eine umfassende Wasserplanung für La Palma. Der Wasserbeauftragte des Wasserinselnrats erklärte, eine Oppositionspartei im Cabildo habe zu Unrecht behauptet, es gebe keine Planung und keine Belege, etwa zur Entsalzungsanlage in Breña Baja. Das Projekt sei übermittelt, registriert und mit offiziellem Ausgangsbeleg verfügbar gewesen.
Felipe sagte, die Strategie beruhe auf Effizienz, Grundwasserschutz, neuen Quellen und mehr Speicherkapazität. Berichte zu Wasserverlusten in kommunalen Netzen seien eingegangen und würden ausgewertet. Er betonte zudem, viele heute benannte Bedürfnisse hätten bereits 2019 bis 2023 bestanden, als der PSOE im Cabildo mitregiert habe und der Wasserbereich bei der Partido Popular gelegen habe.
Jugendrat: La Palma gründet erstmals offizielles Vertretungsorgan
Yurguen Hernandez hat die Gründung des Rats der Jugend von La Palma abgeschlossen. Der Jugendrat erklärte, die konstituierende Versammlung in den Jugendbüros der Inselverwaltung habe das vom Cabildo genehmigte Organisations- und Betriebsreglement umgesetzt. Im Mittelpunkt stand die Wahl der ständigen Kommission als Exekutivorgan.
Zehn Jugendorganisationen nahmen teil, darunter Canary Dance Connection, Juventudes Socialistas de La Palma sowie Nuevas Generaciones del Partido Popular de La Palma. Der Rat soll als kollegiales Organ die Anliegen junger Menschen bündeln und direkt mit der Inselverwaltung sowie weiteren öffentlichen und privaten Stellen kommunizieren, damit Vorschläge in die öffentliche Politik einfließen.
Tourismus: Vueling plant mehr Sitzplätze von Katalonien nach La Palma
Die Inselverwaltung hat die Zusammenarbeit mit der Fluggesellschaft Vueling verstärkt. Raquel Rebollo, Tourismusbeauftragte des Cabildo von La Palma, erklärte, die Koordination solle die Verbindung mit Katalonien verbessern und die verfügbaren Sitzplätze für den Winter 2026/2027 erhöhen. Das ermögliche Maßnahmen, die sich stärker an der tatsächlichen Nachfrage orientierten.
In einem Arbeitstreffen legten beide Seiten Kooperationslinien für Kampagnen im katalanischen Markt fest, für Sommer und Winter 2026/2027. Die Verwaltung bewertet die geplante Kapazitätserhöhung als strategische Chance, um die Sichtbarkeit der Insel zu wichtigen Reisezeiten zu stärken und die Besucherzahlen weiter zu steigern.
Fuencaliente: PSOE greift Bürgermeister wegen Plenumsabsage an
Der PSOE in Fuencaliente hat den Bürgermeister der Coalición Canaria wegen der Absage einer Sitzung kritisiert. Die Sozialisten erklärten, der Erlass zur Absage des Plenums am 26. März sei erst um 14 Uhr desselben Tages ausgestellt worden, nachdem die Absage zuvor per E-Mail mitgeteilt und später offiziell angefragt worden sei. Das werfe Zweifel am rechtmäßigen Verfahren auf.
Eine sozialistische Stadträtin sagte, die Mitteilung sei am 25. März ohne Erlass oder Sekretariatsgutachten erfolgt. Der PSOE verwies darauf, dass trotz Wetterwarnung kulturelle und sportliche Aktivitäten stattgefunden hätten. Die Partei erwog rechtliche und administrative Schritte, um Transparenz, institutionelle Garantien und Oppositionsrechte zu sichern.
El Paso: Reventón kürt Sieger im Ultra und Marathon
Die Reventón El Paso Fred.Olsen Express 2026 hat starke Leistungen im Trailrunning gezeigt. Am Samstag gewann der Schweizer Lucien Epiney den Ultra Trail über 70,6 Kilometer. Bei den Frauen siegte Azara García de los Salmones, die zuvor bereits die Subida a las Estrellas gewonnen hatte und um 15.22 Uhr nach 8:22:08 ins Ziel kam.
Im Marathon über 42 Kilometer setzte sich Mario Olmedo in 3:26:16 Stunden knapp gegen Josep Miret durch, beide trennten fünf Sekunden. Claudia Mola gewann bei den Frauen in 5:04:41 Stunden. Silvia Caso wurde disqualifiziert, weil sie versehentlich drei Kilometer abkürzte.
Nachwuchs: Mehr als 200 Kinder liefen bei Reventón Kids
Die Reventón Kids HiperDino hat auf La Palma junge Trail-Champions gekürt. Mehr als 200 Teilnehmer starteten um 16 Uhr bei sonnigem Wetter auf altersgerechten Strecken, von MiniKids bis Sub 16. Die Rennen fanden im Rahmen der Kanarischen Meisterschaft für Nachwuchskategorien statt, organisiert von der Federación Canaria de Atletismo.
Bei den MiniKids gewann Enzo García Corujo, bei den Mädchen Ángela Hortelano Pérez. In weiteren Kategorien siegten unter anderem Gabriel Fouce Hurtado, Haridian Hernández García und Rubén Aguiar Arbelo. Lokale Vereine wie Llanos Acero und Brisas de El Paso bestätigten ihren Ruf als Talentschmieden.
Villa de Mazo: Kurs hilft bei Problemen mit Bank-Apps
Idafe Hernández hat in Villa de Mazo eine Schulung zur digitalen Problemlösung gestartet. Der Bürgermeister sagte, das Angebot solle die Lebensqualität verbessern und digitale Fähigkeiten stärken, damit Bürger alltägliche Bankgeschäfte ohne Wege erledigen können. Concepción Triana, Stadträtin für Ausbildung und Beschäftigung, betonte den Nutzen für Autonomie und Zeitersparnis.
Der Kurs umfasste 7,5 Stunden und lief am Montag, 30. März, von 16 bis 20 Uhr sowie am Dienstag, 31. März, von 16 bis 19.30 Uhr im Kulturzentrum Andares. Die Teilnahme war kostenlos, die Plätze blieben begrenzt. Anmeldungen nahm die Gemeinde telefonisch und per E-Mail entgegen.








