La Palma spricht über Solidarität mit Venezuela nach den Erdbeben, Wohnungsnot in Los Llanos und neue Projekte für Handel und Inklusion.
La Palma zeigt Solidarität nach Erdbeben in Venezuela
Sergio Rodríguez, Präsident der Inselverwaltung, hat Solidarität mit Venezuela nach den schweren Erdbeben bekundet. Er bedauerte die Lage und verwies auf die eigenen Erfahrungen der Insel mit Naturkatastrophen. Verlässliche Informationen seien rar, doch die Bilder ließen Schlimmes befürchten. Das Cabildo stand in Kontakt mit der Kanarenregierung und der Vizekanzlei für Außenaktionen, um mögliche Hilfe zu koordinieren.
Kanarenregierung richtet Beobachtungskommission und Hilfsstruktur ein
Fernando Clavijo, Präsident der Kanaren, sagte Termine ab und verfolgte die Lage in Venezuela eng. Sein Büro teilte mit, er stehe in ständigem Kontakt mit den zuständigen Behörden, um mögliche Auswirkungen auf die kanarische Gemeinschaft zu bewerten. Regierungssprecher Alfonso Cabello erklärte, der Regierungsrat habe eine Beobachtungskommission eingerichtet. Zudem kündigte Cabello ein Arbeitsteam unter Leitung der Vizekanzlei für Außenaktionen an, das mit 22 Organisationen medizinische Hilfe, Lebensmittel und Unterkünfte vorbereitete und für Freitag 12.30 Uhr eine Sondersitzung ansetzte.
Spanien entsendet USAR-Kräfte, Außenministerium sucht Vermisste
Außenminister José Manuel Albares meldete 68 nicht erreichbare Spanier in Venezuela. Das Konsulat in Caracas habe erhebliche Schäden erlitten, Botschaft und Konsulat blieben aber arbeitsfähig. Das Verteidigungsministerium entsandte 54 Kräfte des USAR-Teams der Unidad Militar de Emergencias, die auf urbane Rettung spezialisiert sind. Albares bot seinem Amtskollegen Yván Gil zudem Unterstützung über die Entwicklungsagentur AECID und die UME an.
Demonstration in Los Llanos fordert Maßnahmen gegen Wohnungsnot
Aktivisten riefen zu einer Demonstration in Los Llanos de Aridane auf, Beginn war um 18.00 Uhr auf der Plaza de España. Die Kundgebung unter dem Motto "La vivienda nos cuesta la vida" gehörte zu einer Protestwelle auf den Kanarischen Inseln. Die Initiatoren forderten Preisregulierung, die Nutzung leerstehender Wohnungen und mehr öffentlichen Wohnungsbau. Mehr als zehn Gruppen unterstützten den Aufruf, darunter die Lehrergewerkschaft STEC-IC, die auf Folgen für die Einstellung von Lehrkräften und das Recht auf Bildung hinwies.
Sozialisten fordern weitere Radonstudien in Tajuya und Las Manchas
Der sozialistische Block im Cabildo verlangt die Fortsetzung der Radonstudien in betroffenen Gebieten. Die sozialistische Abgeordnete Jordana Rodríguez sagte, jüngste Informationen hätten in Tajuya und Las Manchas Besorgnis ausgelöst. Das Thema müsse wissenschaftlich fundiert und ohne Panikmache behandelt werden. Der Block fordert eine gesicherte Finanzierung, damit Monitoring und Datensammlung nicht unterbrochen werden und die Bevölkerung im Wiederaufbau verlässliche Orientierung erhält.
Inklusiver Sommer-Campus in Tijarafe soll Familien entlasten
Die Inselverwaltung und die Gemeinde Tijarafe haben ein Abkommen für einen inklusiven Sommer-Campus unterzeichnet. Inselrätin Ángeles Fernández traf Bürgermeisterin Yaiza Cáceres und Stadträtin Érika Castro, zuständig für Kindheit und Familie. Die Verwaltung stellt 8.000 Euro als Zuschuss bereit. Der Campus richtet sich an Kinder mit Behinderungszertifikat und Wohnsitz in Tijarafe, bietet spezialisiertes Personal und Begleitung und soll als Pilotmodell für kommunale Inklusion dienen.
FEDEPALMA stellt Handelsprojekt "Habla con La Palma" vor
FEDEPALMA hat das Projekt "Habla con La Palma" nach mehr als einem Jahr Vorbereitung öffentlich präsentiert. Die Initiative wird von der Europäischen Union über das Programm FEDER Canarias 2021 bis 2027 mitfinanziert. Die Vorstellung fand um 11.00 Uhr im Club Náutico in Santa Cruz de La Palma statt, mit mehr als 20 Vertretern aus Wirtschaft und Institutionen. Das Projekt setzt auf einen WhatsApp-Konversationsassistenten, Begleitung für Geschäfte und Marketing und umfasst mehr als 80 angeschlossene Läden.
Senator Kilian Sánchez berichtet über Aena-Investitionen am Flughafen La Palma
Senator Kilian Sánchez hat nach einem Treffen mit Aena Fortschritte am Flughafen La Palma hervorgehoben. Er sprach mit Ángel Sanz aus der Präsidialabteilung von Aena und mit Elena Mayoral, Generaldirektorin der spanischen Flughäfen. Die erweiterten Öffnungszeiten hätten die Anbindung verbessert, sagte Sánchez. Er verwies auf den DORA-Entwurf 2027 bis 2031, der 89 Millionen Euro für den Flughafen vorsieht, und nannte die Parkplatzsituation als weiteres Thema, bei dem mehr Verfügbarkeit nötig sei.
Veranstaltung in Las Manchas zu digitaler Gewalt und Negationismus
Die Diputación del Común hat in Las Manchas eine Fachveranstaltung zu Gewalt gegen Frauen abgehalten. Ana María de León, adjunta especial der Adjuntía de Igualdad, erklärte, Negationismus und digitale Gewalt seien reale Probleme für Frauen und Jugendliche. Die Veranstaltung stieß vor Ort und online auf großes Interesse. Genannt wurden mehr als 18.700 Meldungen an den Notdienst 112 im Jahr 2025 sowie ein Anstieg der Anzeigen im ersten Quartal 2025 um 10,8 Prozent, wie der Consejo General del Poder Judicial mitteilte.
Los Galguitos schließt Programm für Fiestas San Juan Bautista 2026 ab
Los Galguitos hat die Vorbereitungen für die Fiestas zu Ehren von San Juan Bautista 2026 abgeschlossen. Die Feierlichkeiten begannen am 24. Juni mit einer Messe unter Leitung von Pfarrer Arturo Hernández Sánchez. Geplant sind unter anderem das Schmücken des Platzes am 1. Juli und ein Emigranten-Gedenken am 2. Juli zum 76. Jahrestag der Abfahrt der Delfina Noya. Die Asociación de Vecinos San Juan Bautista lädt zu Konzerten, Prozession, Feuerwerk und einem gastronomischen Abschluss am 11. Juli ein.








